Artikel aus der Kategorie „E-Zigaretten“ 2

  • Bei der Markteinführung verkauften die Hersteller von E-Zigaretten diese noch als eine harmlose Alternative zu herkömmlichen Zigaretten. Zwar gab es auch erste Studien nach denen E-Zigaretten weniger schädlich als normale Zigaretten seien, was allerdings keinesfalls bedeutet, dass diese gänzlich unschädlich sind.

    Doch wie ungesund ist die angeblich harmlose Alternative zur herkömmlichen Zigarette denn nun wirklich? Mit dieser Frage möchten wir uns in der Folge ein wenig ausführlicher beschäftigen.

    Risiken durch das Dampfen

    Mittlerweile gibt es mehrere Studien darüber, wie ungesund E-Zigaretten wirklich sind. Eine dieser Studien stammt dabei von Prof. Dr. Riccardo Poloso, dem Direktor des Instituts für innere Medizin und klinische Immunologie an der italienischen Universität in Catania und Ehrenprofessor für Medizin an der Universität in Southhampton/Großbritannien, der zusammen mit seinem Team die potentiellen Langzeitschäden des Dampfens durchgeführt hat.

    Bei der Studie wurden die Auswirkungen von E-Zigaretten auf Nichtraucher getestet, die zuvor keine Tabakzigaretten konsumiert hatten. Hierbei wurden die Teilnehmer über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren regelmäßig untersucht, wobei keine gesundheitlichen Bedenken festgestellt wurden. Allerdings konsumierten die Teilnehmer an der Studie gerade einmal 4 ml Liquid pro Tag, sodass bei einer höheren Dosierung gesundheitliche Risiken keinesfalls ausgeschlossen werden können.

    Dagegen warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahre 2008 vor der Nutzung von E-Zigaretten, zu dieser Zeit ließen sich allerdings noch keine genauen Aussagen über eventuelle gesundheitliche Risiken treffen. Doch mittlerweile häufen sich die Hinweise darauf, dass E-Zigaretten ganz und gar nicht gesund sind. Denn durch den eingeatmeten Dampf werden Zellen im Körper zerstört, was wie das Rauchen einer herkömmlichen Zigarette die Entstehung von Krebs verursachen kann.

    So konnten im Rahmen von Studien unter Laborbedingungen freie Radikale in dem E-Zigaretten-Dampf nachgewiesen werden, welche zu einer Veränderung von Zellen führen können, was eine Voraussetzung für die Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten darstellt.

    Zudem meldete das US-Gesundheitsministerium bis zum 05.11.2019 insgesamt 2051 Lungenerkrankungen und 39 Todesfällen bei denen ein Zusammenhang mit E-Zigaretten besteht. Aus diesem Grund ist der Verkauf von aromatisierten Liquids im US-Bundesstaat Michigan sogar vorerst verboten und das Gesundheitsministerium rät die Verbraucher dazu an, E-Zigaretten zu meiden.

    Und neben der WHO und dem amerikanischen Gesundheitsministerium warnen auch zahlreiche Krebsforscher vor den möglichen Langzeitfolgen beim Dampfen von E-Zigaretten.

    Ein neues Gesetz verhindert den Erwerb von E-Zigaretten an Jugendliche

    Aufgrund derartiger Studien und Warnungen, ist der Verkauf von E-Zigaretten, sowie E-Shishas, an Jugendliche unter 18 Jahren auch mittlerweile verboten. Zuvor wurde im deutschen Jugendschutzgesetz lediglich der Verkauf von Tabakwaren an Minderjährige verboten, zu denen E-Zigaretten allerdings nicht zählen.

    Dagegen konnten diese bis zum 01.04.2016 ohne weiteres an Kinder und Jugendliche verkauft werden, was nach den jüngsten Ergebnissen einem Skandal gleichkommt. Denn laut einer aktuellen Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat jeder fünfte Teenager zwischen 12 und 17 Jahren bereits einmal an einer E-Shisha gezogen und jeder siebte bereits einmal eine E-Zigarette probiert.

    Eine große Gefahr stellen dabei vor allem die erhältlichen Aromen dar, mit denen die E-Zigaretten-Liquids in der Regel angereichert werden. Denn dadurch sinkt die Hemmschwelle von Jugendlichen, im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten, ganz erheblich.

    Und das, obwohl E-Zigaretten-Liquids in vielen Fällen Nikotin erhalten, wodurch eine körperliche und psychische Abhängigkeit verursacht werden kann. Zwar gibt es auch Liquids ohne Nikotin, doch auch diese sind keinesfalls ungefährlich. Denn die Basis für diese Liquids ist der Stoff Propylenglykol, der auch verwendet wird, um den Nebel in Discotheken zu erzeugen. Dieser Dampf führt unter anderem zu Augen- oder Atemwegsbeschwerden und die langfristigen Folgen sind bislang noch nicht abschließend erforscht. Doch die Beschwerden können in der Folge von Husten über Entzündungen bis hin zu einer veränderten Lungenfunktion reichen. Außerdem stellten Forscher im Blut von Dampfern bereits Veränderungen an den Genen fest, die für die Entzündungsprozesse und das Herz-Kreislauf-System des Körpers zuständig sind und das selbst bei Liquids die kein Nikotin enthielten.

    Damit wird das Argument, dass Liquids ohne Nikotin ungefährlicher seien schlagartig entkräftet.

    Risiken durch das Dampfen

    Wenngleich E-Zigaretten keinen Rauch produzieren, so bedeutet das keinesfalls, dass hierdurch keine Gift- oder Schadstoffe entstehen würden. Denn E-Zigaretten produzieren sogenannte Aerosole, bei denen es sich um kleine flüssige Partikel handelt, die beim Dampfen freigesetzt werden. Einigen Forschern des Penn State College of Medicine ist es gelungen, in diesen Aerosolen Moleküle nachzuweisen, die dazu in der Lage sind Zellen zu zerstören und Krebs zu verursachen. Zudem konnten in früheren Studien auch Aldehyde in dem Dampf von E-Zigaretten nachgewiesen werden, wobei es sich um chemische Verbindungen handelt, die ebenfalls für Zellschäden sorgen können. Darin sehen die Forscher eine der Hauptursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder der Chronisch-Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), bei der es sich um eine typische Rauchererkrankung handelt, die allerdings mittlerweile genauso häufig bei Dampfern diagnostiziert wird.

    Darüber hinaus sorgte auch hierzulande eine im „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichte Studie für Schlagzeilen, bei welcher der Stoff Diacetyl im Mittelpunkt stand. So fand ein Team aus Forschern der Harvard T.H. Chan School of Public Health heraus, dass dieser Stoff, welcher die Atemwegserkrankung Bronchitis obliternas, auch bekannt als „Popcorn Lunge“, verursachen kann, in etwa 75 Prozent aller aromatisierten Liquids enthalten ist. Zwar beteuerte der Verband des Zigarettenhandels e.V. daraufhin auf der eigenen Webseite, dass die Dosis des enthaltenen Diacetyl in Liquids etwa 750mal geringer sei als in Tabakzigaretten und von europäischen Herstellern nur selten verwendet werden würde.

    Die Gerichte sprechen ein klares Urteil

    Zwar versuchen einige Hersteller den Konsumenten die E-Zigarette immer noch als gesündere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten zu verkaufen, doch offen kommunizieren dürfen diese das bereits seit dem Jahr 2013 nicht mehr. Denn damals Erging ein Urteil des Oberlandesgerichts in Hamm, dass es den Herstellern untersagt ihre E-Zigaretten und die dazugehörigen Liquids als, gesund, gesünder, weniger schädlich oder ungefährlich zu bewerben und auch die Behauptung, Nikotin sei der einzige schädliche Stoff in einer E-Zigarette ist so nicht mehr zulässig.

    Begründet wurden die Urteile mit dem bisherigen Fehlen von Langzeitstudien, die den Gerichten allerdings in wenigen Jahren vorliegen dürften. Doch eines haben die Gerichte hierzulande mit Ihren bisherigen Urteilen bereits deutlich gemacht, Rauchen und Dampfen, ganz gleich ob Liquids mit oder ohne Nikotin, ist in keinem Fall ungefährlich oder gesund.

    Fazit

    Die Frage, wie gesund E-Zigaretten denn nun wirklich sind, die wir zu Beginn aufgeworfen haben, kann an dieser Stelle ganz eindeutig beantwortet werden. Denn E-Zigaretten sind Ungesund und alles andere als ungefährlich.

    Das liegt unter anderem daran, dass durch die verschiedenen Liquids, die häufig gut schmecken und nicht an das Rauchen einer Zigarette erinnern, die Hemmschwelle vor allem bei Jugendlichen herabsetzen. So hat laut einer Umfrage bereits jeder fünfte Jugendliche bereits einmal eine E-Shisha probiert, was ein klares Alarmsignal darstellt.

    Wer nun behauptet, es gäbe ja auch Liquids ohne Nikotin der vergisst hierbei, dass sich auch in diesen Liquids schädliche Stoffe wie Propylenglykol befinden, welcher die Zellen verändern und damit Krebs verursachen kann. Und derartige Stoffe finden sich so einige in der, zumindest nach Aussagen der E-Zigaretten-Hersteller, so „ungefährlichen“ Alternative zu herkömmlichen Zigaretten.

    Das stützt wiederum unsere zu Beginn dieses Fazits getätigte Aussage, dass E-Zigaretten ungesund sind. So raten unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und das US-Gesundheitsministerium den Konsumenten von der Verwendung von E-Zigaretten ab, ebenso wie viele Ärzte und Forscher.

    Zwar gibt es mitunter auch vereinzelte Studien, die den E-Zigaretten bescheinigen gesünder als eine Tabakzigarette zu sein, doch selbst wenn dies der Fall sein sollte, besteht Dampfen zumindest noch ein Restrisiko für eigene Gesundheit, weshalb es das klügste ist, weder zu rauchen noch zu dampfen. [Weiterlesen]
  • Es gibt ohne jeden Zweifel eine große Anzahl von Rauchern, welche dieses Laster bereits seit einer Weile mit sich herumschleppen, es allerdings nicht schaffen zum Nichtraucher zu werden.

    Und das, obwohl es eine ganze Reihe an Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung gibt, welche man dazu nutzen kann, um sich endlich von seiner Nikotinsucht zu befreien.

    Eine der aktuell beliebtesten Alternativen stellt für viele Raucher auch eine E-Zigarette dar, denn mit dieser ist man häufig dazu in der Lage, seinen Nikotinkonsum auf Dauer ebenfalls in den Griff zu bekommen und auf lange Sicht sogar zum Nichtraucher zu werden.

    Wie das geht, was hierbei eine Rolle spielt und welche der elektronischen Zigaretten sich zu diesem Zweck eignen, dass möchten wir Dir in dem folgenden Blogbeitrag ein wenig genauer verraten.

    Wie tragen E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung bei?

    Elektronische Zigaretten werden seit Ihrem Marktstart, um das Jahr 2013 herum, immer beliebter unter den Konsumenten. Das liegt vor allem auch daran, dass bei einer E-Zigarette kein Tabak verbrannt wird.

    Denn bei einer E-Zigarette wird in der Regel eine Liquid genannte Flüssigkeit verdampft, was bei einigen der Hersteller auch mit Tabak möglich ist und deutlich weniger gesundheitsschädlich sein kann, als das Rauchen einer ganz normalen Zigarette.

    Daher wird der Konsum einer E-Zigarette auch als Dampfen bezeichnet, um den Gebrauch von dem eigentlichen Rauchen abzugrenzen.

    Eine weitere positive Eigenschaft der Liquids solcher E-Zigaretten ist auch, dass diese mit einem unterschiedlich hohen Nikotingehalt erhältlich sind. Auf diese Weise kann man den eigenen Nikotinkonsum mit der Zeit immer weiter herunterschrauben, bis man irgendwann überhaupt kein Nikotin mehr benötigt.

    Somit ist es mit einer E-Zigarette durchaus möglich, durch die regelmäßige Reduzierung des Nikotingehalts der eigenen Liquids, auf Dauer vom Raucher zum Nichtraucher zu werden.


    Welche E-Zigaretten eignen sich am besten zur Raucherentwöhnung?

    Seit die ersten E-Zigaretten um das Jahr 2013 veröffentlicht wurden, haben etliche Hersteller, darunter auch einige der bekannten Tabak-Produzenten, ihre eigenen E-Zigaretten Modelle auf dem Markt veröffentlicht. Denn natürlich wollen diese auch weiterhin auf dem Markt, den sie einst geschaffen haben, mitmischen und dort ebenfalls mit eigenen Produkten vertreten sein. Und daher finden sich unter den heute erhältlichen E-Zigaretten auf dem Markt auch solche, die von namhaften Herstellern wie dem Philip Morris Konzern stammen.

    Einige der momentan beliebtesten E-Zigaretten Modelle auf dem Markt möchten wir Dir an dieser Stelle einmal kurz vorstellen, damit Du einen kleinen Überblick, der aktuell auf dem Markt erhältlichen E-Zigaretten erhältst.

    Denn besonders Neueinsteiger finden sich, aufgrund der großen Anzahl der verschiedenen Modelle auf dem Markt, heute zu Beginn oftmals nur sehr schwer auf diesem zurecht und bleiben dann häufig doch bei der altbekannten Zigarette.

    Die IQOS E-Zigarette

    Bei der IQOS E-Zigarette handelt es sich um ein Produkt des bekannten Tabakproduzenten Philip Morris und wird mit dem Slogan „I Quit Ordinary Smoking“ beworben wird, was auf Deutsch so viel heißt wie „Ich beende das normale Rauchen“.

    Dabei setzt der Tabakkonzern, im Gegensatz zu anderen Herstellern, auf sogenannte „Heets“, bei denen es sich um Tabaksticks handelt. Auf diese Weise sollen vor allem Zigarettenraucher zum Umstieg auf die IQOS E-Zigarette bewegt werden.

    Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu der E-Zigarette von Philipp Morris findest Du hier bei uns im Forum, dort erfährst Du unter anderem auch, für wen dieses Modell am besten geeignet ist.

    IQOS E-Zigarette - Erfahrungen - gesünder dampfen?

    Die Juul E-Zigarette

    Ein weiteres, bislang besonders in den USA beliebtes Modell, ist auch die Juul E-Zigarette des gleichnamigen Herstellers. Diese kann mithilfe sogenannter „Pods“, die mit Luiquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen befüllt sind, genutzt werden.

    Während eine Zigarette allerdings üblicherweise einen Nikotingehalt von 12 Milligramm beinhaltet, verfügen die Pods von Juul über einen Nikotingehalt von 20 Milligramm je Millimeter. Dies entspricht einer Konzentration von 5 % Nikotin und ist selbst für Raucher bereits eine ganze Menge.

    Ob sich dieses Modell, trotz des hohen Nikotingehalts der Pods dennoch dazu eignet, um mit dem Rauchen aufzuhören, sowie alles weitere über die Funktionsweise der Juul E-Zigarette, erfährst Du hier.

    Kennt jemand die Funktionsweise von Juul?

    Die Myblu E-Zigarette

    Auch bei der Myblu E-Zigarette, die neben den USA, Großbritannien und Italien mittlerweile auch in Deutschland erhältlich ist, handelt es sich um eine kompakte E-Zigarette, die mithilfe sogenannter „Liquidpods“ genutzt werden kann.

    Diese Liquidpods sind bei diesem Hersteller dabei ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie mit verschiedenen Nikotinstärken erhältlich.

    Ob sich die Myblu allerdings deshalb auch für Personen eignet, die mit dem Rauchen aufhören möchten, darüber kannst Du Dir, mithilfe dieser Erfahrungsberichte zur Myblu E-Zigarette, selbst ein Bild machen.

    Myblu E-Zigarette

    Welche E-Zigarette ist die beste?

    Nachdem wir Dir nun einen kleinen Überblick gegeben haben, welche E-Zigaretten aktuell auf dem Markt erhältlich sind, fragst Du Dich vielleicht, welche der momentan erhältlichen E-Zigaretten aktuell die beste ist, um auf lange Sicht mit dem Rauchen aufzuhören.

    Allerdings kommt es hierbei in erster Linie stets auf einen selbst, sowie zudem auch auf die eigenen Rauchgewohnheiten an, weshalb es äußerst schwer ist eine verlässliche Aussage darüber zu treffen, welches der Modelle auf dem Markt nun das Beste für einen Nutzer ist.

    Dies musst Du schlussendlich selbst für Dich entscheiden, wobei Dir allerdings die Erfahrungsberichte anderer Personen, wie solche hier im Rauchfrei-Forum, eine große Hilfe sein können. Denn auf diese Weise kannst Du Dir einen neutralen Überblick über die aktuell am Markt erhältlichen Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung verschaffen, um dieses Laster auf Dauer ebenfalls ein für alle Mal aus Deinem Leben zu verbannen.

    Denn es ist nie zu spät ein neues, rauchfreies Leben zu beginnen

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