Artikel von „MartinB“ 19

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    Beim Rauchen einer Zigarette gelangen die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe nicht nur direkt in Deine Lunge, sondern diese setzen sich auch auf Möbeln, Gardinen, Kunststoffen, oder Tapeten ab. Besonders aber auch auf den Fingern und Fingernägeln. Diese verfärben sich dadurch mit der Zeit gelblich bis bräunlich, was der chemischen Zusammensetzung des Zigarettenrauchs geschuldet ist, vor allem dem darin enthaltenen Teer und Nikotin.

    Glücklicherweise treten die Verfärbung der Finger in der Regel lediglich oberflächlich und zumeist auch nur an der Hand auf, die zum Halten der Zigarette verwendet wird. Aus diesem Grund sind Zeige- und Mittelfinger, in denen die meisten Raucher Ihre Zigarette halten, auch am häufigsten betroffen.

    Nikotinflecken und Verfärbungen treten besonders häufig auf, sofern der Zigarettenrauch noch warm ist, was vor allem dann der Fall ist, wenn Du gerade eine Zigarette rauchst. Wenn Du bereits seit längerer Zeit Raucher bist, dann wirst Du die Wärme wahrscheinlich nicht einmal bewusst wahrnehmen, da dieser sich äußerst schnell wieder abkühlt. Jedoch ist dieser immer noch warm genug, um gelbliche Verfärbungen Deiner Haut zu verursachen, sofern diese mit dem Rauch in Kontakt kommt.

    Ein gesteigertes Risiko solche sogenannten Raucherfinger zu bekommen, haben dabei Raucher, die Ihre Zigaretten ohne Filter rauchen, da es den Schadstoffen aus der Zigarette auf diese Weise gelingt, ungefiltert in Kontakt mit der Haut gelangen.

    Auch Nichtraucher haben mit gelben Fingern zu kämpfen

    Wenngleich gelbliche Verfärbungen der Finger zumeist mit dem Konsum von Zigaretten in Verbindung gebracht wird, haben auch Nichtraucher vereinzelt mit derartigen Verfärbungen zu kämpfen.

    Begünstigt werden kann dies unter anderem durch das Auftragen von minderwertigem Nagellack, der bereits seit Jahren im Schrank steht oder auch beim Schälen von Orangen, Mandarinen oder Karotten. Denn diese können, ebenso wie die Gewürze Kurkuma, Curry oder Safran einen Gelbstich auf der Haut verursachen, der sich nur schwer entfernen lässt. Aus diesem Grund solltest Du bei der Zubereitung Deiner Mahlzeiten auf Handschuhe zurückgreifen, um einer Verfärbung Deiner Finger vorzubeugen

    Neben Nagellack existiert zudem noch eine Reihe anderer Mittel und Chemikalien, die zu einer Verfärbung Deiner Finger oder Fingernägel führen können. Dazu zählen unter anderem Haarfärbemittel, Bräunungs- oder Tagescremes oder auch Reinigungsmittel.

    Sind lediglich Deine Fingernägel von der Verfärbung betroffen, dann könnte dies hingegen auf einen Nagelpilz hindeuten. Weitere Anzeichen hierfür können brüchige oder verdickte Nägel sein. Solltest Du diese bei Dir feststellen, dann empfehle ich Dir Deinen Hausarzt zu konsultieren. Doch nicht nur Nagelpilze, sondern auch Bakterien können die Ursache für eine Verfärbung Deiner Fingernägel sein, da manche Bakterien Farbstoffe produzieren, welche die Verfärbung verursachen.

    Darüber hinaus kann auch Röntgenstrahlung der Grund für eine gelbliche Verfärbung Deiner Finger sein, wenngleich diese Verfärbungen zumeist deutlich leichter ausfallen als die Verfärbungen bei Rauchern.

    So bekommst Du Deine Raucherfinger wieder sauber

    Du bist Raucher und hast mit den lästigen Nikotinflecken auf Deiner Haut zu kämpfen? Dann dürftest Du jetzt ziemlich erleichtert sein, wenn ich Dir verrate, dass Du diese mithilfe einer Reihe von kostengünstigen Hausmitteln, ganz einfach reinigen kannst.

    Eines der ältesten Hausmittel, das sich bei der Entfernung gelblicher Verfärbungen seit Urzeiten bewährt hat, ist Zitronensäure. Denn Zitronensäure schont die Haut und ist in den meisten Haushalten in irgendeiner Form zu finden, sei es in Form von frischen Zitronen oder abgepacktem Zitronensaft.

    Um leichte Verfärbungen mithilfe von Zitronensäure zu entfernen, benötigst Du eine Zitrone, die Du in 2 Teile schneidest. Nimm die eine Hälfte und reibe diese eine Minute lang an Deinen Fingern oder Fingernägeln, die von der Verfärbung betroffen sind. Lass die Zitronensäure anschließend für ein paar Minuten einwirken und spüle Deine Hände dann mit Wasser ab. Um zu verhindern, dass Deine Hände aufgrund der Zitronensäure an Feuchtigkeit verlieren, empfiehlt sich nach dem Waschen die Verwendung einer Hautcreme.

    Falls Du mit hartnäckigeren Verfärbungen zu kämpfen hast, presse den Saft aus ein bis zwei Zitronen und fülle diesen in ein kleines Schälchen. Weiche anschließend Deine betroffenen Finger für ein paar Minuten in dem Saft ein. Alternativ kannst Du Deine Finger auch mit einer Bürste, einem Bimsstein oder einem feinkörnigen Hornhauthobel abschrubben. Das solltest Du allerdings nicht zu häufig machen, da Deine Haut dadurch mit der Zeit geschädigt wird oder sich das Nagelbett entzünden kann. Spüle Deine Hände nach dem Einweichen oder Schrubben sie gründlich mit Wasser ab und verwende bei Bedarf eine Hautcreme, um den Feuchtigkeitsverlust der Haut zu reduzieren.

    Die Behandlung mit Zitronensaft solltest Du einmal wöchentlich durchführen, wobei darauf zu achten ist, dass Du keine Verletzungen an der Hand oder den Fingern hast. Denn das kann in Verbindung mit der Säure der Zitrone ein unangenehmes Brennen verursachen.

    Neben Zitronensäure existieren allerdings noch einige andere Hausmittel, die Dir ebenfalls dabei helfen können Deine Finger wieder sauber zu bekommen. Dazu gehört unter anderem Essig, in dem Du Deine Finger als Alternative zu Zitronensäure ebenfalls einweichen kannst.

    Acetonhaltiger Nagellackentferner mag zwar streng riechen, entfernt gelbe Verfärbungen jedoch ebenfalls äußerst zuverlässig. Jedoch solltest Du Nagellackentferner nur im Notfall verwenden, da dieser die Haut austrocknet.

    Ein weiteres Hausmittel, welches sich zur Bekämpfung gelber Verfärbungen eignet, ist Backpulver, welches Du einfach in Wasser auflöst und Deine Finger darin badest. Du kannst das Backpulver allerdings auch mit einem Tropfen Wasser zu einem Brei verarbeiten, den Du anschließend auf die betroffenen Finger aufträgst. Im Anschluss an beide Methoden solltest Du Deine Finger gründlich waschen und diese sorgfältig mit einer Bürste abschrubben.

    Ein eher ungewöhnliches Hausmittel, welches sich bei der Entfernung von Verfärbungen ebenfalls bewährt hat, sind die erhältlichen Tabs zur Pflege von Zahnprothesen. Diese werden dabei zunächst in Wasser aufgelöst, damit Du Deine Finger im Anschluss daran für einige Minuten in der entstehenden Flüssigkeit baden kannst. Wasche Dir danach gründlich die Hände und verwende bei Bedarf ein wenig Handcreme, damit Deine Hände nicht zu viel Feuchtigkeit verlieren.

    Ich bin mir sicher, dass Du eines der zuvor genannten Hausmittel ebenfalls vorrätig haben wirst, sodass Du gleich damit beginnen kannst, den Kampf gegen die gelben Verfärbungen Deiner Hände aufzunehmen.

    Damit Du auch in Zukunft vor Verfärbungen Deiner Finger verschont bleibst, möchte ich Dir im Folgenden einige Tipps geben, wie Du diese dauerhaft vermeiden kannst.

    So wirkst Du der Entstehung von Raucherfingern entgegen

    Um auf Dauer nicht mehr von Verfärbungen Deiner Finger geplagt zu werden, ist es am besten komplett mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei kann Dir natürlich unser Forum helfen, in dem Du Dich mit gleichgesinnten austauschen kannst und viele wertvolle Tipps und Tricks erhältst, die Dir bei Deinem Rauchstopp helfen werden. Worauf wartest Du noch? Denn nicht nur Deine Finger, sondern Dein gesamter Körper werden davon profitieren, wenn Du fortan nicht mehr rauchst. Zwar werden bestehende Verfärbungen nach dem Aufhören nicht von jetzt auf gleich verschwinden, doch mit dem Nachwachsen Deiner Fingernägel und dank der körpereigenen Regeneration der Haut werden die gelben Verfärbungen schon bald der Vergangenheit angehören.

    Solltest Du Dich so spontan nicht dafür entscheiden können, mit dem Rauchen aufzuhören, dann kann es allerdings bereits helfen, wenn Du Deine Zigarette in Zukunft richtig hältst. Denn wenn Du diese zwischen Zeige- und Mittelfinger hältst, während Deine Hand senkrecht geneigt ist, dann zieht der Rauch nicht mehr auf Deine Finger, sondern stattdessen nach oben. Das erfordert zwar zunächst ein wenig Übung, doch wenn Du den Dreh erst einmal raushast, können gelbe Finger ebenfalls schon bald der Vergangenheit angehören.

    Zudem kann es auch helfen, wenn Du Deine Zigarette etwas früher ausdrückst und diese nicht ganz bis zum Ende rauchst. Denn je kürzer die Zigarette, umso mehr Qualm erreicht auch Deine Finger, wodurch die gelblichen Verfärbungen schließlich erst entstehen.

    Falls Du im Winter weniger Probleme mit Verfärbungen Deiner Finger hast, dann könnte dies unter Umständen daran liegen, dass Du bei niedrigen Temperaturen Handschuhe trägst. Allerdings eignen sich lediglich dünne Handschuhe dafür, um damit eine Zigarette zu rauchen. Denn dicke Handschuhe machen es nahezu unmöglich eine Zigarette sicher zu halten.

    Sofern Du Dich für die alten Schwarz-Weiß-Klassiker der Filmgeschichte interessierst, hast Du dort bestimmt schon einmal einen Zigarettenhalter bzw. eine Zigarettenverlängerung gesehen, die heute jedoch nur noch äußerst selten verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine Verlängerung zwischen der Zigarette und dem Mund, die an dem Filter der Zigarette angebracht und durch die verhindert wird, dass Deine Finger mit dem Rauch in Kontakt kommen.

    Wenn Du Zigarette ohne Filter rauchst, solltest Du, sofern Du Deine Zigaretten selber drehst, immer einen Filter verwenden, um einer Verfärbung entgegenzuwirken.

    Fazit

    Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern beeinträchtigt mit der Zeit auch das Aussehen. Neben gelben Zähnen und der beschleunigten Alterung der Haut gehören die sogenannten Raucherfinger zu den meistverbreiteten Randerscheinungen, mit denen Raucher zu kämpfen haben. Dabei verfärben sich die Finger im Laufe der Zeit gelblich bis bräunlich, was durch langjähriges, intensives Rauchen, sowie durch das Rauchen filterloser Zigaretten, begünstigt wird.

    Allerdings müssen gelbe Finger nicht zwangsläufig die Folge von Zigarettenkonsum sein, sondern können auch gänzlich andre Ursachen haben.

    Doch all das ist kein Grund zum Verzweifeln und selbst wenn Du ein starker Raucher bist ist es möglich, Deine Finger wieder sauber zu bekommen.

    Hierfür reicht bereits die Anwendung einiger Hausmittel, von denen jeder zumindest eines in seinem Haushalt vorrätig haben dürfte.

    Um gelbliche Verfärbungen jedoch dauerhaft zu vermeiden, ist der gesündeste Weg ohne jeden Zweifel der, mit dem Rauchen aufzuhören.

    Zwar kannst Du gelblichen Verfärbungen Deiner Finger und Nägel auch anderweitig entgegenwirken, doch dann leidet Dein restlicher Körper auch weiterhin unter den Schadstoffen, der Zigaretten, die Du rauchst. In diesem Fall musst Du damit rechnen, dass sich dies mit der Zeit auf andere Weise bemerkbar machen wird, wenn auch nicht in Form von gelblichen Verfärbungen.

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  • Als im Dezember 2019 die ersten Fälle einer neuen Atemwegserkrankung in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, in der Provinz Hubei, auftraten, rechneten nur die wenigsten Menschen hierzulande damit, dass der neuartige Virus seinen Weg nach Deutschland finden könnte.

    Selbst als sich das Virus im Januar 2020 in China immer weiterverbreitete und sich zu einer Pandemie entwickelte, wähnte man sich in anderen Teilen der Welt auf der sicheren Seite.

    Doch bereits am 13. Januar trat in Thailand die erste Corona-Infektion innerhalb von China auf und am 23. Januar 2020 erreichte das Coronavirus die USA. Nur 5 Tage später wurde durch das Bayrische Gesundheitsministerium dann die erste Infektion in Deutschland bestätigt, wo sich ein Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto mit dem Coronavirus infiziert hatte.

    Am 23. Februar erreichte die Pandemie dann Europa, wo sich zwei Italiener infiziert hatten und am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die bisherige Epidemie zu einer globalen Pandemie.

    Wenige Tage später, am 13. März appellierte Bundeskanzlerin Angela Merkel dann an das deutsche Volk, alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen und auch soziale Kontakte weitestgehend zu verzichten. Daraufhin wurden in vielen Bundesländern zunächst Großveranstaltungen verboten und Schulen und Kitas geschlossen.

    Nur drei Tage später gab die Bundeskanzlerin dann die vorübergehende Schließung von Gaststätten und Freizeiteinrichtungen bekannt und am 17. März verhängten einige Bundesländer Ausgangsbeschränkungen. Sämtliche Versammlungen wurden untersagt und Kirchen, Synagogen, Moscheen, Kultur- oder Bildungseinrichtungen blieben geschlossen.

    Am 22. März trat dann ein bundesweites Kontaktverbot in Kraft, bei dem zur Reduzierung sozialer Kontakte im öffentlichen Raum ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten war. Zudem wurden sämtliche Gastronomiebetriebe (mit Ausnahme von Abhol- oder Lieferdiensten) geschlossen, ebenso wie Friseure und andere Betriebe im Bereich der Körperpflege.

    Die verhängten Maßnahmen galten hierzulande zunächst bis zum 19. April 2020 und konnten danach schrittweise reduziert werden, was insbesondere der im internationalen Vergleich geringen Sterblichkeitsrate geschuldet ist.
    br> Trotz der schrittweisen Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betonen Politiker, Virologen, und Wissenschaftler immer wieder, dass das Coronavirus noch nicht besiegt ist, ehe ein Impfstoff verfügbar ist.

    Zwar finden in Deutschland in den drei obersten Ligen mittlerweile sogar wieder Fußballspiele statt, allerdings ohne Zuschauer und auch auf Großveranstaltungen werden wir voraussichtlich noch bis Ende des Jahres verzichten müssen.

    Hinzu kommt das Tragen von Masken in Geschäften oder dem öffentlichen Nahverkehr, wo weiterhin auf den Mindestabstand geachtet werden soll.

    Dafür nehmen jedoch die Schulen und Kitas in Deutschland ihren Betrieb langsam wieder auf, Gastronomiebetriebe dürfen endlich wieder Gäste bewirten und die Haare kann man sich endlich auch wieder schneiden lassen.

    Doch was ist dieses Coronavirus eigentlich, welches unsere Welt in den vergangenen Monaten so sehr beschäftigt hat, wer gehört zu den Risikopatienten und wie ist es um das Risiko von Rauchern bestellt?

    Das und viel mehr erfährst Du in dem großen Coronavirus Raucherreport

    Fakten zu Covid-19

    Bei dem SARS-CoV-2 Virus handelt es sich um ein schweres akutes Atemwegssyndrom, welches zur Familie der Coronaviren gehört. Eine Infektion mit dem Virus verursacht die Atemwegserkrankung COVID-19.

    Die Krankheitsverläufe variieren äußerst stark, sodass es neben gänzlich symptomfreien Infektionen mit mildem Verlauf auch zu einer schweren beidseitigen Lungenentzündung kommen kann, die zu einem Lungenversagen oder sogar zum Tod führen kann.

    Neben einer Schädigung der Lunge sind mitunter auch die Leber, das zentrale Nervensystem, die Niere, die Blutgefäße oder das Herz betroffen. In Bezug auf mögliche Spätfolgen besteht bislang noch Unklarheit.

    In etwa 81 % der Fälle verläuft die Krankheit milde und die Betroffenen leiden unter Fieber oder einer leichten Lungenentzündung. Dagegen kommt es lediglich in 14 % der Fälle zu einem schweren Krankheitsverlauf und in gerade einmal 5 % aller Fälle befinden sich Patienten in einem derart kritischen Zustand, sodass diese auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

    Nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 erkranken laut Angaben des Robert Koch Instituts zwischen 69 und 86 % der Betroffenen erkennbar an COVID-19. Aufgrund der Tatsache, dass die Infektion auch ohne erkennbare Symptome verlaufen kann, handelt es sich bei diesen Angaben nicht um abschließende Zahlen.

    Die Inkubationszeit, also die Zeit von einer Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome, beträgt in der Regel zwischen fünf und sechs Tagen, es können jedoch auch bis zu zwei Wochen vergehen, ehe die ersten Symptome auftreten.

    Im Falle eines leichten Verlaufs bessern sich die Symptome innerhalb von zwei Wochen, dagegen kann es bei einem schweren Krankheitsverlauf bis zu sechs Wochen dauern, ehe sich die Erkrankten vollständig erholt haben.

    Risikopatienten

    Zwar sind die Untersuchungen in Bezug auf die Risikogruppen noch nicht abgeschlossen, dennoch lassen sich bereits Unterschiede in den Statistiken erkennen, die darauf hinweisen, dass bei bestimmten Personengruppen ein hohes Risiko besteht, dass diese einen schweren Krankheitsverlauf durchleben.

    Zu den vermeintlichen Risikopatienten, bei denen es zu einem schweren Verlauf der Erkrankung kommen kann, gehören unter anderem ältere Menschen, Personen die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes, einem hohen Blutdruck, einer chronischen Atemwegserkrankung oder an Krebs leiden. Doch auch jüngeren Menschen gehören zu den Risikopatienten, sofern diese an Übergewicht oder einer koronaren Herzerkrankung leiden.

    Zudem gehören allerdings auch Raucher zu den Risikogruppen, bei denen nach Aussage von Ärzten die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht.

    So beeinflusst Rauchen den Krankheitsverlauf

    Deutschlands Top-Virologe Christian Drosten sagte erst jüngst in einem Podcast zum Thema Coronavirus, es wäre aktuell ein besonders guter Zeitpunkt, dass Rauchen aufzuhören.

    Denn nicht nur Christian Drosten, sondern auch viele weitere Experten haben in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass Raucher zu der Risikogruppe gehören, die überdurchschnittlich häufig schwer an COVID-19 erkranken.

    Erstmals beschäftigte sich eine im Februar 2020 in China veröffentlichten Studie aus einem Zentralkrankenhaus in Wuhan mit dem gesteigerten Risiko von Rauchern, schwer an COVID-19 zu erkranken.

    Ein erster Hinweis dafür, war die hohe Anzahl männlicher Patienten in den chinesischen Kliniken, denn in China rauchen vor allem Männer, etwa jeder zweite. Dagegen rauchen von 100 chinesischen Frauen nur zwei.

    Auch nach Aussage des Leiters der Abteilung für Lungenkrankheiten am Universitätsklinikum in Regensburg und Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Michael Pfeifer, gibt es deutliche Hinweise für ein gesteigertes Risiko von Rauchern. Denn Raucher sind ohnehin anfälliger für Viruserkrankungen. Zudem attackiert der SARS-CoV-2-Erreger gezielt die Lungenzellen, um sich dort zu vermehren und da die Abwehrkräfte einer Raucherlunge eingeschränkt sind, wird das Risiko eines schweren Verlaufs begünstigt.

    Auf der Schleimhaut der Atemwege befinden sich feine Härchen, sogenannte Zilien, welche die Bronchien bei der Selbstreinigung unterstützen. So sorgen die Härchen dafür, dass eingeatmete Schmutzpartikel oder Keime aus der Lunge transportieren. Rauchen verhindert die Bewegung dieser Härchen jedoch und behindert somit auch die Reinigung der Bronchien.

    Darüber hinaus beeinträchtigt Nikotin auch die Durchblutung, sodass weniger Abwehrzellen in die Schleimhaut gelangen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Nikotin nun aus einer Zigarette, einer E-Zigarette oder einem Nikotinersatzpräparat stammt.

    Forscher der George Mason University in Arlington/USA wurden zudem darauf aufmerksam, dass Nikotin einen direkten Einfluss auf die Bindungsstellen nehmen, worüber das Coronavirus in die Lungenzellen gelangt. Das bedeutet, dass die Lunge von Rauchern es dem Coronavirus leicht macht. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt zudem auch eine Forschergruppe der University of South Carolina, die sich ebenfalls mit der Risikostellung von Rauchern in Bezug auf das Coronavirus beschäftigt hat.

    In Bezug von Zigaretten kommt außerdem erschwerend hinzu, dass mit dem Rauch außer Tabak auch viele weitere Giftstoffe in die Lunge gelangen. Bei diesen schädlichen Kondensaten, die auf der Zigarettenschachtel als Teer bezeichnet werden, handelt es sich um ein Gemisch, welches beim Verbrennen von Tabak entsteht. Diese Kondensate schädigen die Schleimhäute, indem sie für eine andauernde Entzündungsreaktion sorgen.

    So bildet sich bei Rauchern mit der Zeit immer mehr zähflüssiger Schleim auf den Bronchien, wodurch es dem Härchen auf der Schleimhaut erschwert wird diesen abzutransportieren. Dies führt mit der Zeit zumeist zu einem chronischen Husten, dem sogenannten Raucherhusten.

    Zudem schädigt der Zigarettenrauch die Atemwege auch indirekt, weshalb Raucher und auch Passivraucher häufiger unter Infektionen der Atemwege leiden. Denn die in den Atemwegen vorhandenen Bakterien sind bei Rauchern besonders widerstandsfähig gegen Angriffe durch das menschliche Immunsystem, aber auch in Bezug auf Antibiotika.

    Ist eine Lunge erst einmal derart vorgeschädigt, dann haben Krankheitserreger in der Folge zumeist leichtes Spiel. Wie schwer die Folgen in Bezug auf das aktuelle Coronavirus ausfallen muss zwar erst noch abschließend geklärt werden, doch die ersten Daten aus Wuhan und die Erkenntnisse der Forscher geben deutliche Hinweise darauf, dass das Risiko eines schweren Verlaufs für Raucher deutlich höher ist. Denn das Risiko einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung im Anschluss an eine Infektion mit SARS-CoV-2 ist deutlich höher, wenn die Lunge bereits vorgeschädigt ist.

    Statistiken über den Verlauf des Coronavirus bei Rauchern

    Nach Aussage zweier Metaanalysen, welche von den Onlineportalen Tobacco induced diseases und MedRxiv veröffentlicht wurden, haben Rauchen etwa 1,4 Mal höheres Risiko schwer an COVID-19 zu erkranken. Das Risiko einer intensivmedizinischen Behandlung, einer Beatmung oder die Gefahr zu sterben ist laut einer Studie von Constantine Vardavas dagegen sogar 2,4 Mal höher als bei Nichtrauchern.

    Sämtliche der bislang veröffentlichten Metaanalysen stützen sich dabei vor allem auf die Auswertung von Patientendaten aus China, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.

    Aus diesem Grund betonen die Autoren sämtlicher Studien, dass diese noch nicht abgeschlossen sei, da die Studie aus China jedoch 1100 Patientendaten umfasst werden die bisherigen Erkenntnisse von Experten als realistisch eingestuft.

    Vor allem, da Rauchen häufig einen Risikofaktor darstellt, der einen schweren Krankheitsverlauf begünstigen kann, wie sich bei Krankheiten wie der Influenza bereits gezeigt hat und auch die Erfahrungen aus China sprechen eindeutig für ein erhöhtes Risiko von Rauchern.

    Gegenteilige Studien – Sind Raucher vor Corona geschützt?

    Zwar halten die meisten Forscher Rauche für besonders gefährdet, doch französische Wissenschaftler halten sogar eine schützende Wirkung von Nikotin für realistisch.

    So waren von den weltweiten COVID-19-Patienten lediglich zwischen 1,4 und 12,5 % Raucher, weshalb im Krankenhaus La Pitié-Salpêtrière in Paris nun sowohl die präventive als auch die therapeutische Wirkung von Nikotinpflastern untersucht wird.

    Die Wissenschaftler aus Frankreich vermuten, dass durch das Nikotin, welches an den Zellrezeptoren anhaftet, die Anhaftung des Coronavirus verhindert werden könnte. Somit wäre das Virus demnach nicht dazu in der Lage sich weiter im Organismus auszubreiten.

    Deshalb soll jetzt im Rahmen einer Studie mithilfe von Nikotinpflastern mit einer unterschiedlichen Nikotin-Dosierung herausgefunden werden, ob diese als präventive Schutzmaßnahme geeignet sind.

    Allerdings betonen die Wissenschaftler, trotzt aller laufenden Studien auch, dass die Menschen jetzt nicht die Tabakläden stürmen und anfangen sollen zu rauchen. Denn selbst wenn Nikotin die Ausbreitung des Coronavirus wirklich verhindern könnte, Rauchen gefährdet die Gesundheit, weshalb man gar nicht erst damit anfangen, sondern besser damit aufhören sollte.

    Sollten sich die Studien aus Frankreich schlussendlich bewahrheiten, dann könntest Du Dich schließlich auch durch Nikotinpflaster vor dem Virus schützen. Diese können Dir nämlich zudem auch dabei helfen die Entzugserscheinungen zu lindern und Dir das Aufhören somit ein wenig erleichtern.

    Auf diese Weise kannst Du das Risiko an COVID-19 zu erkranken senken

    Um das Risiko an COVID-19 zu erkranken zu senken, solltest Du Dich in erster Linie an die Abstandsbeschränkungen im öffentlichen Raum, sowie an die Maskenpflichten in Geschäften oder den öffentlichen Verkehrsmitteln halten. Zudem ist es auch weiterhin ratsam, Deine sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und auf Reisen weitestgehend zu verzichten.

    Darüber hinaus solltest Du natürlich auch weiterhin die Hygienevorschriften beachten und Deine Hände regelmäßig zwischen 20 und 30 Sekunden lang gründlich mit Wasser und Seife waschen.

    Doch all diese Maßnahmen bringen Dir nur recht wenig, sofern Du nicht den größten Risikofaktor in Deinem Leben beseitigst, welcher es dem Virus ziemlich leicht machen kann Deine Lungenzellen zu befallen.

    Ein Rauchstopp verringert das Risiko eines schweren Verlaufs deutlich

    Wenn Du das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung wirklich vermeiden möchtest, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür gekommen, um endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

    Denn durch das Rauchen bist Du einem fast 2,5 Mal höheren Risiko ausgesetzt, im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken oder sogar daran zu sterben.
    br> Zwar sind die Forschungen in Bezug auf ein erhöhtes Risiko von Rauchern bislang noch nicht abgeschlossen, dennoch spricht bereits vieles dafür, dass ein Zusammenhang zwischen dem Rauchen von Zigaretten und einem schweren Krankheitsverlauf existiert.

    Falls Du vielleicht seit längerem mit dem Gedanken daran spielst mit dem Rauchen aufzuhören, dann könnte dies genau der richtige Moment sein, bevor Du aufgrund von Deiner Sucht noch ernsthaft erkrankst.

    Hilfe auf Deinem Weg zum Nichtrauchen bekommst Du unter anderem hier bei uns im Forum.
    Dort findest Du unter anderem gleichgesinnte, die ebenfalls aufhören möchten zu rauchen oder dies bereits getan haben und Dir wertvolle Tipps geben können, damit Du nicht bereits nach wenigen Tagen wieder rückfällig wirst.

    Zudem findest du in dem Forum auch einige Informationen in Bezug Hilfsmittel, wie unter anderem Kudzu Kapseln oder Nikotinspray, die Dir die erste Zeit als Nichtraucher ein wenig erleichtern und die auftretenden Entzugserscheinungen etwas unterdrücken können.

    Du brauchst also gar keine Angst vor einem Rauchstopp zu haben, denn viele ehemalige Raucher haben bereits den Absprung geschafft und das kannst Du auch. Entscheide Dich deshalb jetzt dafür, während der anhaltenden Corona-Pandemie, Dein Leben grundlegend zu ändern und Deinem ganzen Körper auf diese Weise etwas Gutes zu tun.

    Dann kannst Du Dein Leben in der Zeit nach Corona, die bestimmt kommen wird, nämlich mit der Gewissheit genießen, deutlich gesünder zu leben und auch den Menschen in Deiner unmittelbaren Umgebung durch das Rauchen nicht mehr zu schaden.

    Fazit

    Das neuartige Coronavirus hat den Alltag sämtlicher Menschen auf diesem Planeten seit März 2020 radikal verändert. In einer Welt, in der Geschäftsreisen sonst an der Tagesordnung sind und wo soziale Kontakte in der Freizeit dazugehören, stand plötzlich so gut wie alles still. Selbst der Sommerurlaub, auf den sich viele Deutschen seit einem Jahr oder noch länger gefreut haben, steht immer noch auf der Kippe.

    Der Auslöser für all das ist das SARS-CoV-2-Virus, welches zu der Atemwegserkrankung COVID-19 führen kann. Da allerdings bislang kein Impfstoff existiert und sich das Virus schneller verbreitet als andere Viren, geht von diesem weiterhin eine unsichtbare Gefahr von ungeahnter Größenordnung aus.

    Raucher zählen neben älteren Menschen und Menschen mit diversen Vorerkrankungen zu den Risikogruppen, bei denen der Verdacht besteht, dass es bei diesen häufiger zu einem schweren Verlauf der Erkrankung kommt.

    Wer daher Wert auf seine Gesundheit legt, der sollte den jetzigen Zeitpunkt nutzen, um mit dem Rauchen aufzuhören.
    br> Auf diese Weise reduzierst Du nämlich nicht nur Dein eigenes Risiko schwer zur erkranken, sondern verbesserst zudem auch Deine Gesundheit und tust Deinem Körper somit etwas Gutes.

    Außerdem sparst Du durch das Aufhören auch eine ganze Menge Geld, welches Du sparen kannst, um im Anschluss an die Corona-Pandemie mit Deiner Familie wieder mal schön in den Urlaub zu fahren. Denn wenn Du das Geld sparst, das Du jeden oder jeden zweiten Tag in eine Schachtel Zigaretten investierst, dann kommt in kurzer Zeit mit Sicherheit einiges zusammen.

    Du merkst es bereits, mit dem Rauchen aufzuhören hat nur Vorteile und ist mit der richtigen Einstellung, ein wenig Unterstützung und in der ersten Zeit mit einigen Hilfsmitteln, wie Smoksan+ oder Smokette, auch gar nicht so schwer.

    Worauf es in erster Linie ankommt ist, dass Du wirklich aufhören möchtest, denn dann findest Du mit Sicherheit auch einen Weg, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

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  • Bei der Markteinführung verkauften die Hersteller von E-Zigaretten diese noch als eine harmlose Alternative zu herkömmlichen Zigaretten. Zwar gab es auch erste Studien nach denen E-Zigaretten weniger schädlich als normale Zigaretten seien, was allerdings keinesfalls bedeutet, dass diese gänzlich unschädlich sind.

    Doch wie ungesund ist die angeblich harmlose Alternative zur herkömmlichen Zigarette denn nun wirklich? Mit dieser Frage möchten wir uns in der Folge ein wenig ausführlicher beschäftigen.

    Risiken durch das Dampfen

    Mittlerweile gibt es mehrere Studien darüber, wie ungesund E-Zigaretten wirklich sind. Eine dieser Studien stammt dabei von Prof. Dr. Riccardo Poloso, dem Direktor des Instituts für innere Medizin und klinische Immunologie an der italienischen Universität in Catania und Ehrenprofessor für Medizin an der Universität in Southhampton/Großbritannien, der zusammen mit seinem Team die potentiellen Langzeitschäden des Dampfens durchgeführt hat.

    Bei der Studie wurden die Auswirkungen von E-Zigaretten auf Nichtraucher getestet, die zuvor keine Tabakzigaretten konsumiert hatten. Hierbei wurden die Teilnehmer über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren regelmäßig untersucht, wobei keine gesundheitlichen Bedenken festgestellt wurden. Allerdings konsumierten die Teilnehmer an der Studie gerade einmal 4 ml Liquid pro Tag, sodass bei einer höheren Dosierung gesundheitliche Risiken keinesfalls ausgeschlossen werden können.

    Dagegen warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahre 2008 vor der Nutzung von E-Zigaretten, zu dieser Zeit ließen sich allerdings noch keine genauen Aussagen über eventuelle gesundheitliche Risiken treffen. Doch mittlerweile häufen sich die Hinweise darauf, dass E-Zigaretten ganz und gar nicht gesund sind. Denn durch den eingeatmeten Dampf werden Zellen im Körper zerstört, was wie das Rauchen einer herkömmlichen Zigarette die Entstehung von Krebs verursachen kann.

    So konnten im Rahmen von Studien unter Laborbedingungen freie Radikale in dem E-Zigaretten-Dampf nachgewiesen werden, welche zu einer Veränderung von Zellen führen können, was eine Voraussetzung für die Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten darstellt.

    Zudem meldete das US-Gesundheitsministerium bis zum 05.11.2019 insgesamt 2051 Lungenerkrankungen und 39 Todesfällen bei denen ein Zusammenhang mit E-Zigaretten besteht. Aus diesem Grund ist der Verkauf von aromatisierten Liquids im US-Bundesstaat Michigan sogar vorerst verboten und das Gesundheitsministerium rät die Verbraucher dazu an, E-Zigaretten zu meiden.

    Und neben der WHO und dem amerikanischen Gesundheitsministerium warnen auch zahlreiche Krebsforscher vor den möglichen Langzeitfolgen beim Dampfen von E-Zigaretten.

    Ein neues Gesetz verhindert den Erwerb von E-Zigaretten an Jugendliche

    Aufgrund derartiger Studien und Warnungen, ist der Verkauf von E-Zigaretten, sowie E-Shishas, an Jugendliche unter 18 Jahren auch mittlerweile verboten. Zuvor wurde im deutschen Jugendschutzgesetz lediglich der Verkauf von Tabakwaren an Minderjährige verboten, zu denen E-Zigaretten allerdings nicht zählen.

    Dagegen konnten diese bis zum 01.04.2016 ohne weiteres an Kinder und Jugendliche verkauft werden, was nach den jüngsten Ergebnissen einem Skandal gleichkommt. Denn laut einer aktuellen Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat jeder fünfte Teenager zwischen 12 und 17 Jahren bereits einmal an einer E-Shisha gezogen und jeder siebte bereits einmal eine E-Zigarette probiert.

    Eine große Gefahr stellen dabei vor allem die erhältlichen Aromen dar, mit denen die E-Zigaretten-Liquids in der Regel angereichert werden. Denn dadurch sinkt die Hemmschwelle von Jugendlichen, im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten, ganz erheblich.

    Und das, obwohl E-Zigaretten-Liquids in vielen Fällen Nikotin erhalten, wodurch eine körperliche und psychische Abhängigkeit verursacht werden kann. Zwar gibt es auch Liquids ohne Nikotin, doch auch diese sind keinesfalls ungefährlich. Denn die Basis für diese Liquids ist der Stoff Propylenglykol, der auch verwendet wird, um den Nebel in Discotheken zu erzeugen. Dieser Dampf führt unter anderem zu Augen- oder Atemwegsbeschwerden und die langfristigen Folgen sind bislang noch nicht abschließend erforscht. Doch die Beschwerden können in der Folge von Husten über Entzündungen bis hin zu einer veränderten Lungenfunktion reichen. Außerdem stellten Forscher im Blut von Dampfern bereits Veränderungen an den Genen fest, die für die Entzündungsprozesse und das Herz-Kreislauf-System des Körpers zuständig sind und das selbst bei Liquids die kein Nikotin enthielten.

    Damit wird das Argument, dass Liquids ohne Nikotin ungefährlicher seien schlagartig entkräftet.

    Risiken durch das Dampfen

    Wenngleich E-Zigaretten keinen Rauch produzieren, so bedeutet das keinesfalls, dass hierdurch keine Gift- oder Schadstoffe entstehen würden. Denn E-Zigaretten produzieren sogenannte Aerosole, bei denen es sich um kleine flüssige Partikel handelt, die beim Dampfen freigesetzt werden. Einigen Forschern des Penn State College of Medicine ist es gelungen, in diesen Aerosolen Moleküle nachzuweisen, die dazu in der Lage sind Zellen zu zerstören und Krebs zu verursachen. Zudem konnten in früheren Studien auch Aldehyde in dem Dampf von E-Zigaretten nachgewiesen werden, wobei es sich um chemische Verbindungen handelt, die ebenfalls für Zellschäden sorgen können. Darin sehen die Forscher eine der Hauptursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder der Chronisch-Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), bei der es sich um eine typische Rauchererkrankung handelt, die allerdings mittlerweile genauso häufig bei Dampfern diagnostiziert wird.

    Darüber hinaus sorgte auch hierzulande eine im „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichte Studie für Schlagzeilen, bei welcher der Stoff Diacetyl im Mittelpunkt stand. So fand ein Team aus Forschern der Harvard T.H. Chan School of Public Health heraus, dass dieser Stoff, welcher die Atemwegserkrankung Bronchitis obliternas, auch bekannt als „Popcorn Lunge“, verursachen kann, in etwa 75 Prozent aller aromatisierten Liquids enthalten ist. Zwar beteuerte der Verband des Zigarettenhandels e.V. daraufhin auf der eigenen Webseite, dass die Dosis des enthaltenen Diacetyl in Liquids etwa 750mal geringer sei als in Tabakzigaretten und von europäischen Herstellern nur selten verwendet werden würde.

    Die Gerichte sprechen ein klares Urteil

    Zwar versuchen einige Hersteller den Konsumenten die E-Zigarette immer noch als gesündere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten zu verkaufen, doch offen kommunizieren dürfen diese das bereits seit dem Jahr 2013 nicht mehr. Denn damals Erging ein Urteil des Oberlandesgerichts in Hamm, dass es den Herstellern untersagt ihre E-Zigaretten und die dazugehörigen Liquids als, gesund, gesünder, weniger schädlich oder ungefährlich zu bewerben und auch die Behauptung, Nikotin sei der einzige schädliche Stoff in einer E-Zigarette ist so nicht mehr zulässig.

    Begründet wurden die Urteile mit dem bisherigen Fehlen von Langzeitstudien, die den Gerichten allerdings in wenigen Jahren vorliegen dürften. Doch eines haben die Gerichte hierzulande mit Ihren bisherigen Urteilen bereits deutlich gemacht, Rauchen und Dampfen, ganz gleich ob Liquids mit oder ohne Nikotin, ist in keinem Fall ungefährlich oder gesund.

    Fazit

    Die Frage, wie gesund E-Zigaretten denn nun wirklich sind, die wir zu Beginn aufgeworfen haben, kann an dieser Stelle ganz eindeutig beantwortet werden. Denn E-Zigaretten sind Ungesund und alles andere als ungefährlich.

    Das liegt unter anderem daran, dass durch die verschiedenen Liquids, die häufig gut schmecken und nicht an das Rauchen einer Zigarette erinnern, die Hemmschwelle vor allem bei Jugendlichen herabsetzen. So hat laut einer Umfrage bereits jeder fünfte Jugendliche bereits einmal eine E-Shisha probiert, was ein klares Alarmsignal darstellt.

    Wer nun behauptet, es gäbe ja auch Liquids ohne Nikotin der vergisst hierbei, dass sich auch in diesen Liquids schädliche Stoffe wie Propylenglykol befinden, welcher die Zellen verändern und damit Krebs verursachen kann. Und derartige Stoffe finden sich so einige in der, zumindest nach Aussagen der E-Zigaretten-Hersteller, so „ungefährlichen“ Alternative zu herkömmlichen Zigaretten.

    Das stützt wiederum unsere zu Beginn dieses Fazits getätigte Aussage, dass E-Zigaretten ungesund sind. So raten unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und das US-Gesundheitsministerium den Konsumenten von der Verwendung von E-Zigaretten ab, ebenso wie viele Ärzte und Forscher.

    Zwar gibt es mitunter auch vereinzelte Studien, die den E-Zigaretten bescheinigen gesünder als eine Tabakzigarette zu sein, doch selbst wenn dies der Fall sein sollte, besteht Dampfen zumindest noch ein Restrisiko für eigene Gesundheit, weshalb es das klügste ist, weder zu rauchen noch zu dampfen. [Weiterlesen]
  • Das Rauchen schlecht für die Gesundheit ist, ist bereits hinlänglich bekannt, doch die Tatsache, dass Zigaretten zudem auch schädlich für die Umwelt sind, dürfte bislang wohl nur den wenigsten ebenfalls bekannt sein. Dabei stellen weggeworfene Zigarettenstummel nicht nur ein schmutziges Ärgernis auf den Straßen vieler deutscher Großstädte dar, sondern bedrohen zudem auch die Meere und selbst moderne EZigaretten sind in der Regel nicht viel umweltfreundlicher. Wir haben uns einmal ein wenig intensiver mit den Auswirkungen von Zigaretten auf die Umwelt beschäftigt und möchten Ihnen im Folgenden verraten, welchen Schaden weggeworfene Zigaretten wirklich auf der Welt anrichten.

    Die Umweltbelastungen durch Zigaretten

    Alljährlich werden weltweit Milliarden von Zigarettenstummeln auf den Boden geworfen, dies gilt zwar in vielen Städten mittlerweile als Ordnungswidrigkeit und kann sogar mit einem Bußgeld geahndet werden, doch das hindert nur die wenigsten daran ihre Stummel achtlos auf den Boden zu werfen, anstatt in die dafür vorgesehenen Aschenbecher.
    So landen, laut einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2017 etwa zwei Drittel aller Zigaretten auf dem Boden, nachdem diese aufgebraucht wurden. Dies entspricht etwa 10 Milliarden der täglich 15 Milliarden verkauften Zigaretten, was dazu führte, dass Schätzungen zufolge, bis zu 680.000 Tonnen weggeworfene Zigaretten jährlich auf den Straßen unserer Welt landen.

    An den Küsten, sowie zu dem auch in den Innenstädten machen diese Zigarettenstummel bereits seit den achtziger Jahren regelmäßig zwischen 30 und 40 % des dort produzierten Mülls aus. Und die Mitarbeiter des „Coastal Cleanup Project“ sammelten allein im Jahr 2017 allein über 2,4 Millionen weggeworfene Zigaretten auf, wozu allerdings zudem noch rund 2 Millionen Tonnen hinzukommen, die durch Papier, Folie oder die Zigarettenpackungen entstehen.

    Die WHO wies deshalb unter anderem auch öffentlich darauf hin, dass Zigarettenfilter nahezu unzerstörbar sind, denn diese bestehen aus Celluloseacetat, einem Kunststoff der aufgrund seiner Kompaktheit, sowie den enthaltenen Acetyl-Molekülen, biologisch nur äußerst langsam abgebaut werden kann. Werden Zigarettenfilter allerdings Sonnenstrahlung und Feuchtigkeit ausgesetzt, dann können diese kleinen Teilchen zerbrechen, woraufhin die darin enthaltenen Chemikalien in die Umwelt gelangen. Wie bereits seit längerem bekannt ist, sind in Tabakrauch etwa 250 Substanzen enthalten, die als toxisch einzustufen sind und 100 davon gelten sogar als krebserregend. Doch auch in den weggeworfenen Filtern sammelt sich ein großer Teil dieser Schadstoffe während dem Konsum von einer Zigarette, wozu unter anderem Nikotin, Arsen, sowie verschiedene Schwermetalle gehören. Und durch diese Schadstoffe wird, als Folge von weggeworfenen Zigaretten, auch unsere Umwelt bedroht.

    Die Folge weggeworfener Zigarettenstummel

    Zwar sind die genauen Folgen, welche die Masse an weggeworfenen Zigaretten auf die Umwelt hat, bislang noch nicht vollends geklärt, doch im Jahr 2011 fanden Wissenschaftler der San Diego State University im Rahmen eines Experimentes heraus, dass bereits ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser dazu in der Lage ist, die Hälfte aller Fische in dem zu Testzwecken verwendeten Becken zu töten.

    Jedoch werden solche Experimente häufig als nicht zweckdienlich erachtet, da sich deren Ergebnisse nur bedingt auf die echte Umwelt, unter realen Bedingungen, übertragen lassen.

    So berichteten Forscher der University of Oklahoma Ende 2017 beispielsweise das Schnecken keinerlei Vergiftungserscheinungen zeigen, wenn diese mit den Inhaltsstoffen von Zigarettenstummeln in direkten Kontakt kommen.

    Bußgeldverordnungen zeigen nur eine geringe Wirkung

    Auch hierzulande hat man das Problem mit der Verschmutzung durch weggeworfene Zigarettenstummel längst erkannt und wer zum Beispiel in Berlin seine Zigaretten einfach auf dem Boden schmeißt, der muss, zumindest in der Theorie, mit einem Bußgeld rechnen. Dabei beträgt die Höhe des Bußgeldes in der Hauptstadt, je nach Bezirk, zwischen 20 und 100 €.

    Allerdings kam hierdurch in den vergangenen Jahren nur ein äußerst geringer Geldbetrag zusammen, wie 2017, als in ganz Berlin lediglich 2600 € an Bußgeldern verhängt wurde. Das spricht eindeutig dafür, dass Verstöße von Personen, die ihre Zigarettenstummel unachtsam auf den Boden werfen, in der Praxis nur äußerst selten geahndet werden.

    Dennoch ist Andreas Burger von dem Umweltbundesamt (UBA) der Ansicht, dass Bußgelder dazu beitragen, um ein Fehlverhalten zu verhindern. So würden unter anderem die Bußgelder für Falschparker oder Raser zeigen, dass eine derartige Maßnahme durchaus erfolgreich sein kann. Zudem könne auch eine ansprechende Gestaltung von öffentlichen Mülleimern und Aschenbechern dazu beitragen, damit diese von den Rauchern häufiger genutzt werden und deren Zigarettenstummel nicht mehr so häufig auf dem Boden landen.

    Doch während in der Stadt in der Regel Firmen für die Reinigung der Straßen verantwortlich sind und auch einen großen Teil des dortigen Zigarettenmülls beseitigen, sieht dies in der freien Natur noch einmal ganz anders aus.

    Zwar gibt es an vielen Stränden mittlerweile Sammelaktionen, allerdings sind diese keineswegs dazu in der Lage, um auf diese Weise die Folgen der Verschmutzung durch Zigarettenstummel eindämmen zu können.

    Und wer vielleicht glaubt, dass E-Zigaretten dazu beitragen können weitere Umweltschäden zu verhindern, der täuscht sich ganz gewaltig.

    Auch E-Zigaretten stellen eine Belastung für die Umwelt dar

    Manch einer mag vielleicht glauben, dass E-Zigaretten, aufgrund des Verzichts auf Zigarettenstummel, weniger umweltschädlich seien.

    Zwar enthalten diese keinen Tabak und Nikotin wird allgemein hin nicht als krebserregend angesehen. Das verwendete Liquid, welches beim Rauchen einer E-Zigarette verdampft wird, besteht lediglich aus den beiden Trägersubstanzen Propylenglykol und Glycerin, sowie in der Regel auch aus verschiedenen Aromen und Nikotin.

    Und da zudem bei dem verdampfen kein Verbrennungsprozess stattfindet, entstehen in der Folge auch weitaus weniger Schadstoffe, als dies beim Rauchen einer normalen Zigarette der Fall ist. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass E-Zigaretten, sowohl für den Körper als auch für die Umwelt, nun deutlich harmloser sind.

    Dies liegt zum einen an der seit 2016 hierzulande gültigen EU-Richtlinie, die unter anderem sagt, dass die Behälter, in denen Liquid angeboten werden, nicht mehr als 10 ml Inhalt fassen dürfen. Denn zuvor habe es bereits mehrere Fälle gegeben, in denen Kinder versehentlich aus einem Liquidbehälter getrunken haben, was zu einer Nikotinvergiftung führte.

    Daher ist diese Verordnung zwar aus Sicht des Kinderschutzes außerordentlich wichtig, doch auf der anderen Seite führt dies auch dazu, dass durch diese Behälter die Menge an Plastikmüll stark ansteigt.

    Hinzu kommt zudem auch noch die hohe Menge an Elektroschrott, mitsamt der Batterien oder Akkus, welche ebenfalls in den erhältlichen E-Zigaretten verbaut sind. Und bei den von einigen Herstellern verwendeten Liquid-Kartuschen könnte es sich sogar um den Zigarettenstummel der Zukunft handeln, heißt es aus Kreisen der WHO.

    Denn diese austauschbaren Kartuschen lassen sich in der Regel, auf dem Weg zur Arbeit, innerhalb von wenigen Sekunden austauschen und landen dann, wie Zigarettenstummel, nur allzu häufig auf dem Boden, wo diese absolut nichts verloren haben.

    Zwar gibt es bislang keine genauen Statistiken über die Menge des Mülls, der durch E-Zigaretten entsteht, doch das "American Journal of Public Health“ teilte Ende 2018 mit, das erste Studien bereits darauf hindeuten, dass leere Liquidkartuschen häufig unachtsam auf dem Boden geworfen werden.

    Somit könnte durch die immer weitere Verbreitung von E-Zigaretten zwar mit der Zeit die Verunreinigung der Umwelt durch weggeworfene Zigaretten unter Umständen ein wenig eingedämmt werden, doch im Gegenzug entstehen auf diese Weise zudem auch etliche Tonnen von Plastikmüll.

    Und dieser Plastikmüll, der sich zum Beispiel in Form von Trinkflaschen, Verpackungen oder Tüten finden lässt, gehört hinter den Zigarettenstummeln zu den Dingen die am häufigsten an den Küsten, Stränden, sowie auch in den Innenstädten gefunden werden.

    Daher soll nun ein neues EU-Projekt, welches den Namen „Clean Atlantic“ trägt, die Meeresverschmutzung noch weiter in das Bewusstsein der Menschen rücken. Dabei soll bis ins Jahr 2020 die Verschmutzung des Atlantiks durch Plastikmüll genauer untersucht werden und bis 2021 sollen zudem auch Plastikteller, Trinkhalme und andere Kunststoffprodukte für den einmaligen Gebrauch großteils aus dem europäischen Handel verschwinden. Dies beschloss das Europaparlament im Dezember 2018 und erließ zudem auch ein entsprechendes Verbot, welches allerdings nur für Gegenstände gilt, für die bereits eine bessere Alternative existiert. Dazu gehören Zigarettenfilter, bislang zumindest, noch nicht.

    Fazit

    Die Umweltverschmutzung ist aktuell besonders auch unter deutschen Wählern ein äußerst wichtiges Thema.

    Dennoch ist wohl nur den wenigsten bewusst, dass jährlich etwa 4,4 Milliarden Tonnen an Müll aufgesammelt werden, die aus dem Konsum von Zigaretten resultieren.

    Und dies ist nur die Menge, welche die Mitarbeiter des „Coastal Cleanup Project“ allein im Jahr 2017 aufgesammelt haben. Daher dürfte die tatsächliche Menge an Müll, der aus Zigaretten entsteht, noch einmal deutlich höher sein, mit teilweise fatalen Folgen.

    Erste Studien haben nämlich bereits gezeigt, dass nur ein Zigarettenstummel auf ein Liter Wasser dazu ausreicht, um eine ganze Reihe an Fischen innerhalb kürzester Zeit zu dahinzuraffen.

    Wenngleich E-Zigaretten als eine gesündere Variante zu der klassischen Zigarette beworben werden und zudem keinen klassischen Filter und deutlich weniger Schadstoffe besitzen, lassen diese stattdessen die Menge an produziertem Plastikmüll ansteigen.

    Somit verlagert sich die Umweltproblematik auf diese Weise nur in eine andere Richtung, denn die Umweltverschmutzung, welche durch Plastikmüll verursacht wird, ist nur minimal geringer, als die Verschmutzung die durch weggeworfene Zigaretten entsteht.

    Und mit den Liquidkartuschen, welche bei den E-Zigaretten einiger Händler verwendet werden, existiert sogar schon ein Filter der Zukunft, der selbstverständlich ebenfalls aus Plastik gefertigt ist.

    Daher kann man auch nur hoffen, dass sich erste Studien nicht bewahrheiten und die Verbraucher von E-Zigaretten ein höheres Umweltbewusstsein an den Tag legen, als es bislang den Eindruck macht.

    Denn immer, wenn man seinen Müll achtlos auf den Boden wirft, sollte man daran denken, was man der Welt auf der man lebt damit antut.

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  • Raucher aus Deutschland, die der Meinung sind, dass Rauchern das Leben hierzulande schwer gemacht wird,
    sollten einmal in andere Länder schauen, wo man für eine Packung Zigaretten schon mal deutlich mehr Geld auf den Tisch legen muss.
    Denn während Raucher in Deutschland momentan etwa 7 Euro für 22 Zigaretten bezahlen,
    kosten diese beispielsweise in den vereinigten Staaten oder auch in vielen anderen europäischen Ländern heute bereits zehn Euro oder sogar mehr.
    Und nun fordert der SPD-Politiker Olaf Scholz erneut eine Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland,
    was besonders den Rauchern hierzulande sauer aufstoßen dürfte.
    Aufgrund dieser neuen Entwicklungen in Bezug auf die Tabaksteuer hierzulande, haben wir uns dazu entschieden, euch
    im Folgenden einmal sämtliche Informationen über diese Steuer zu vermitteln, die auch immer wieder für Diskussionen unter den
    Rauchern in Deutschland sorgt.




    Sinn und Zweck der Tabaksteuer

    Bei der Tabaksteuer handelt es sich um eine indirekte Steuer, die hierzulande bereits seit dem Jahre 1906, in Form einer Verbrauchersteuer, auf Tabakarten aller Art erhoben wird. Dabei ist die Tabaksteuer, hinter der Energiesteuer, die hierzulande
    ertragreichste Verbrauchersteuer für den deutschen Staat und wurde in den zurückliegenden Jahren recht häufig angepasst.
    So wurde die Tabaksteuer unter anderem in den Jahren 2002 und 2003, um jeweils einen Cent pro Zigarette erhöht, wobei die zusätzlichen Gelder in die Finanzierung von Maßnahmen zur Terrorabwehr gesteckt werden sollten.

    Dagegen wurden die Gelder aus den Erhöhungen in den Jahren 2004, 2005, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 dazu genutzt, um die Krankenkassen finanziell zu unterstützen.
    Von diesen ganzen Erhöhungen versprach sich das Gesundheitsministerium einen Rückgang der Raucherzahlen hierzulande, da man davon ausging, dass diese durch die immer weiter steigenden Kosten irgendwann abgeschreckt werden würden.

    Und zudem hat selbstverständlich auch das Finanzministerium ein äußerst starkes Interesse daran, die zusätzlichen Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer zur Deckung des Staatshaushaltes zu verwenden.
    Allerdings ist trotz dieser ganzen Steuererhöhung bis heute kein Rückgang bei den Raucherzahlen zu verzeichnen, der in einem direkten Zusammenhang mit der Erhöhung der Tabaksteuer steht, weshalb diese Steuer auch immer wieder Gegenstand von Diskussionen darstellt.

    Man darf außerdem auch nicht vergessen, dass sich seit der Erhöhung der Tabaksteuer auch der Erwerb von Tabakprodukten immer mehr in andere Länder wie Polen oder Tschechien verlagert hat, wo viele deutsche Raucher seitdem ihre Zigaretten erwerben. Und dies fördert gleichzeitig auch den Zigarettenschmuggel hierzulande, da sich, aufgrund der deutlich günstigeren Preise in den umliegenden Händlern, mit geschmuggelten Zigaretten äußerst lukrative Gewinne erzielen lassen.
    Doch anstatt sich aufseiten der Politik mit der Frage zu beschäftigen, wie man den derzeitigen Problemen begegnen soll, wird dort nun über eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer diskutiert.

    Der SPD-Politiker Olaf Scholz fordert eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer

    Wie bereits zu Beginn kurz erwähnt, stellte kürzlich der SPD-Politiker Olaf Scholz, bei einem Koalitionsgipfel im Kanzleramt, seine Pläne für eine erneute, äußerst drastische, Erhöhung der Tabaksteuer vor.
    So sollen, nach dem Willen von Olaf Scholz, die Steuern auf Tabakprodukte hierzulande bis zum Jahr 2020, in insgesamt fünf Stufen angehoben werden. Dabei würde jede dieser fünf Stufen dem deutschen Staat in der Folgezeit zusätzliche Steuereinnahmen

    in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro bescheren. Dies berichtete zumindest erst kürzlich das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
    Mit derartigen Ideen ist der SPD-Politiker in Europa keinesfalls allein, denn auch in den Niederlanden spielt der dortige Staatssekretär für Gesundheit, Paul Blokhuis, mit dem Gedanken an eine Erhöhung der dortigen Tabaksteuer. Wie der Politiker der konservativen Partei Christenunion (CU) erst kürzlich in einem Interview mit der niederländischen Tageszeitung „Trouw“ erklärte, könne der Preis für eine Schachtel Zigaretten nach seiner Ansicht sogar 20 € betragen.

    Paul Blokhuis, welcher von der Tageszeitung „Trouw“ den Spitznamen „Tabak-Ajatollah“ verpasst bekam, ist in den Niederlanden bereits seit längerem als ein entschlossener Kämpfer gegen Tabakprodukte und das Rauchen an sich bekannt. Jedoch steht es in den Niederlanden außer Frage, dass eine derartige Erhöhung der Tabaksteuer, wie die von dem Gesundheitsstaatssekretär gefordert, keinesfalls von einem auf den anderen Tag durchzusetzen ist.

    Daher regte der 55-jährige Paul Blokhuis während seines Vorstoßes auch an, dass auch die Nachbarländer bei einer derartigen drastischen Erhöhung mitziehen müssten.
    Aus diesem Grund werde der Politiker, nach eigener Aussage, in Zukunft die Gespräche mit den zuständigen Verantwortlichen in diesen Ländern suchen, um gemeinsam zu einer Lösung zu finden. Hierbei sprach Blokhuis dann auch direkt Deutschland an, wo er die Verantwortlichen gemeinsam mit seiner Verbündeten, der französischen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn, von einer europaweiten Erhöhung der Tabaksteuer überzeugen wollen. Als Begründung für seinen Vorstoß führte Paul Blokhuis die vielen Menschen an, die in den Niederlanden jährlich an den Folgen ihres Tabakkonsums sterben.

    Kritik in Bezug auf die Tabaksteuer und die Pläne der Politik

    Wenngleich sich, wie in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden, auch in vielen anderen europäischen Ländern Personen dem Kampf gegen das Rauchen verschrieben haben, ernten diese doch auch immer wieder Kritik von den verschiedensten Seiten. So kritisierte beispielsweise ein Sprecher der privaten Stiftung Rokersbelangen (Raucherinteressen) in den Niederlanden die Pläne des dortigen Gesundheitsstaatssekretärs aufs schärfste. Denn dieser Stelle mit seinen Aussagen die Raucher in dem Land komplett ins Abseits und nehme dabei keine Rücksicht auf Menschen, die einfach etwas in ihrem Leben genießen möchten. Zudem sprach der Sprecher der Stiftung außerdem das Problem des illegalen Tabakschmuggels an, welches im Zuge einer weiteren Erhöhung der Tabaksteuer noch weiter anwachsen dürfte.

    Auch in Deutschland betonen die Kritiker der Tabaksteuer immer wieder, dass sich die Raucherquote bei den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren mittlerweile auf dem niedrigsten Wert seit dem Ende der siebziger Jahre befindet und dass zudem auch die Raucherzahlen in der Altersgruppe der 18 bis 25-Jährigen immer weiter rückläufig sind. Doch diese Zahlen lassen sich eben nicht zwangsläufig an der Erhöhung der Tabaksteuer festmachen, sondern hierbei spielt auch die deutlich bessere Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens, im Vergleich zu früher, eine große Rolle.

    Und zumindest für den Moment dürfen die Raucher hierzulande zumindest ein wenig aufatmen, denn nach Angaben des Kanzleramts hat die Erhöhung der Tabaksteuer aktuell keine hohe Priorität für die Bundesregierung. Momentan würde dagegen die Reformierung der Grundsteuer, sowie eine, zumindest teilweise, Abschaffung des Solidaritätszuschlags im Vordergrund stehen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz mit. Jedoch ergänzte diese auch, dass die Tabaksteuer zwar kein Teil des Koalitionsvertrags sei, doch für den Fall, dass es in dieser Richtung Gesprächsbedarf gebe, würde sich die Koalition selbstverständlich damit befassen.

    Fazit zu der geplanten Erhöhung der Tabaksteuer

    Raucher mussten sich seit dem Jahr 2002 hierzulande bereits mit einer ganzen Reihe von Steuererhöhungen arrangieren, sodass diese heute einen Preis von fast sieben Euro für 22 Zigaretten bezahlen müssen. Und in Zukunft soll dieser Preis, zumindest wenn es nach dem SPD-Politiker Olaf Scholz geht, noch weiter ansteigen. Dabei findet dieser unter anderem Unterstützung in Frankreich und den Niederlanden, wo sich ebenfalls Politiker für eine, im besten Fall europaweite, Erhöhung der Tabaksteuer stark machen.

    Doch auch wenn durch den Konsum von Tabakwaren jährlich etliche Menschen in Europa erkranken oder sterben, muss man der Fairness halber auch festhalten, dass sich die Zahl der Raucher bereits in den vergangenen Jahren, in sämtlichen Altersgruppen, stark reduziert hat. Dies liegt allerdings keinesfalls allein an einer Abschreckung durch die Tabaksteuer, sondern großteils auch daran, dass sich viele Raucher seitdem auf anderen Wegen mit Tabakprodukten versorgen.

    So hat, vor allem auch aufgrund der hohen Steuer auf Tabakprodukte hierzulande, auch der Tabakschmuggel bereits seit einigen Jahren deutlich zugenommen. Denn in angrenzenden Ländern, wie Polen oder Tschechien, kann man Zigarettenstangen in der Regel deutlich günstiger erwerben als hierzulande. Und diese Möglichkeit nutzen nicht nur viele Privatpersonen dafür, um sich mit dem Zigarettenvorrat für eine Woche einzudecken, sondern besonders kriminelle Banden verdienen auf diese Weise jährlich hohe Geldbeträge.

    Daher ist es auch äußerst fraglich, ob eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer, ganz gleich, ob hierzulande oder in mehreren europäischen Ländern, schlussendlich zu dem gewünschten Ergebnis führen würde. Denn wie man bereits heute sehen kann, entstehen durch eine derartige Steuererhöhung auch immer neue Probleme, mit denen sich die Länder im Anschluss daran auseinandersetzen müssen. Zudem ist es auch nur äußerst schwer vorstellbar, dass sich vergleichsweise arme europäische Länder, wie Polen oder Tschechien, einer europaweiten Erhöhung der Tabaksteuer ebenfalls anschließen würden. Denn schließlich profitieren diese Länder ja gerade von den Steuererhöhungen in anderen europäischen Ländern, wie Deutschland oder den Niederlanden, womit eine Steuererhöhung in diesen Ländern zu Umsatzeinbußen bei den dortigen Händlern führen würde.

    Man merkt es bereits, in der Diskussion um eine Erhöhung der Tabaksteuer hierzulande und in Europa ist das letzte Wort noch längst nicht gesprochen. Denn auch wenn sich das Kanzleramt in Deutschland momentan mit anderen Dingen beschäftigt, könnte eine Erhöhung der Tabaksteuer schneller wieder aktuell werden, als man vielleicht denken mag, denn schließlich suchen die Politiker hierzulande immer wieder nach neuen Wegen, um die Staatskassen ein wenig zu füllen.

    Und besonders wenn es für die Parteien vor der Bundestagswahl 2022 darum geht für sich zu werben, dann sind zusätzliche Steuernahmen immer ein Weg, um den Wählern etwas Positives zu präsentieren. Denn bereits aktuell werden mit der Tabaksteuer jährlich rund 14,34 Milliarden Euro umgesetzt und vieles deutet darauf hin, dass sich dieser Betrag schon bald nochmals erhöhen dürfte. Und das, obwohl bereits jetzt rund 75 % des Kaufpreises einer Schachtel Zigaretten dem deutschen Staatshaushalt zugutekommen.
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  • Es gibt ohne jeden Zweifel eine große Anzahl von Rauchern, welche dieses Laster bereits seit einer Weile mit sich herumschleppen, es allerdings nicht schaffen zum Nichtraucher zu werden.

    Und das, obwohl es eine ganze Reihe an Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung gibt, welche man dazu nutzen kann, um sich endlich von seiner Nikotinsucht zu befreien.

    Eine der aktuell beliebtesten Alternativen stellt für viele Raucher auch eine E-Zigarette dar, denn mit dieser ist man häufig dazu in der Lage, seinen Nikotinkonsum auf Dauer ebenfalls in den Griff zu bekommen und auf lange Sicht sogar zum Nichtraucher zu werden.

    Wie das geht, was hierbei eine Rolle spielt und welche der elektronischen Zigaretten sich zu diesem Zweck eignen, dass möchten wir Dir in dem folgenden Blogbeitrag ein wenig genauer verraten.

    Wie tragen E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung bei?

    Elektronische Zigaretten werden seit Ihrem Marktstart, um das Jahr 2013 herum, immer beliebter unter den Konsumenten. Das liegt vor allem auch daran, dass bei einer E-Zigarette kein Tabak verbrannt wird.

    Denn bei einer E-Zigarette wird in der Regel eine Liquid genannte Flüssigkeit verdampft, was bei einigen der Hersteller auch mit Tabak möglich ist und deutlich weniger gesundheitsschädlich sein kann, als das Rauchen einer ganz normalen Zigarette.

    Daher wird der Konsum einer E-Zigarette auch als Dampfen bezeichnet, um den Gebrauch von dem eigentlichen Rauchen abzugrenzen.

    Eine weitere positive Eigenschaft der Liquids solcher E-Zigaretten ist auch, dass diese mit einem unterschiedlich hohen Nikotingehalt erhältlich sind. Auf diese Weise kann man den eigenen Nikotinkonsum mit der Zeit immer weiter herunterschrauben, bis man irgendwann überhaupt kein Nikotin mehr benötigt.

    Somit ist es mit einer E-Zigarette durchaus möglich, durch die regelmäßige Reduzierung des Nikotingehalts der eigenen Liquids, auf Dauer vom Raucher zum Nichtraucher zu werden.


    Welche E-Zigaretten eignen sich am besten zur Raucherentwöhnung?

    Seit die ersten E-Zigaretten um das Jahr 2013 veröffentlicht wurden, haben etliche Hersteller, darunter auch einige der bekannten Tabak-Produzenten, ihre eigenen E-Zigaretten Modelle auf dem Markt veröffentlicht. Denn natürlich wollen diese auch weiterhin auf dem Markt, den sie einst geschaffen haben, mitmischen und dort ebenfalls mit eigenen Produkten vertreten sein. Und daher finden sich unter den heute erhältlichen E-Zigaretten auf dem Markt auch solche, die von namhaften Herstellern wie dem Philip Morris Konzern stammen.

    Einige der momentan beliebtesten E-Zigaretten Modelle auf dem Markt möchten wir Dir an dieser Stelle einmal kurz vorstellen, damit Du einen kleinen Überblick, der aktuell auf dem Markt erhältlichen E-Zigaretten erhältst.

    Denn besonders Neueinsteiger finden sich, aufgrund der großen Anzahl der verschiedenen Modelle auf dem Markt, heute zu Beginn oftmals nur sehr schwer auf diesem zurecht und bleiben dann häufig doch bei der altbekannten Zigarette.

    Die IQOS E-Zigarette

    Bei der IQOS E-Zigarette handelt es sich um ein Produkt des bekannten Tabakproduzenten Philip Morris und wird mit dem Slogan „I Quit Ordinary Smoking“ beworben wird, was auf Deutsch so viel heißt wie „Ich beende das normale Rauchen“.

    Dabei setzt der Tabakkonzern, im Gegensatz zu anderen Herstellern, auf sogenannte „Heets“, bei denen es sich um Tabaksticks handelt. Auf diese Weise sollen vor allem Zigarettenraucher zum Umstieg auf die IQOS E-Zigarette bewegt werden.

    Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu der E-Zigarette von Philipp Morris findest Du hier bei uns im Forum, dort erfährst Du unter anderem auch, für wen dieses Modell am besten geeignet ist.

    IQOS E-Zigarette - Erfahrungen - gesünder dampfen?

    Die Juul E-Zigarette

    Ein weiteres, bislang besonders in den USA beliebtes Modell, ist auch die Juul E-Zigarette des gleichnamigen Herstellers. Diese kann mithilfe sogenannter „Pods“, die mit Luiquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen befüllt sind, genutzt werden.

    Während eine Zigarette allerdings üblicherweise einen Nikotingehalt von 12 Milligramm beinhaltet, verfügen die Pods von Juul über einen Nikotingehalt von 20 Milligramm je Millimeter. Dies entspricht einer Konzentration von 5 % Nikotin und ist selbst für Raucher bereits eine ganze Menge.

    Ob sich dieses Modell, trotz des hohen Nikotingehalts der Pods dennoch dazu eignet, um mit dem Rauchen aufzuhören, sowie alles weitere über die Funktionsweise der Juul E-Zigarette, erfährst Du hier.

    Kennt jemand die Funktionsweise von Juul?

    Die Myblu E-Zigarette

    Auch bei der Myblu E-Zigarette, die neben den USA, Großbritannien und Italien mittlerweile auch in Deutschland erhältlich ist, handelt es sich um eine kompakte E-Zigarette, die mithilfe sogenannter „Liquidpods“ genutzt werden kann.

    Diese Liquidpods sind bei diesem Hersteller dabei ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie mit verschiedenen Nikotinstärken erhältlich.

    Ob sich die Myblu allerdings deshalb auch für Personen eignet, die mit dem Rauchen aufhören möchten, darüber kannst Du Dir, mithilfe dieser Erfahrungsberichte zur Myblu E-Zigarette, selbst ein Bild machen.

    Myblu E-Zigarette

    Welche E-Zigarette ist die beste?

    Nachdem wir Dir nun einen kleinen Überblick gegeben haben, welche E-Zigaretten aktuell auf dem Markt erhältlich sind, fragst Du Dich vielleicht, welche der momentan erhältlichen E-Zigaretten aktuell die beste ist, um auf lange Sicht mit dem Rauchen aufzuhören.

    Allerdings kommt es hierbei in erster Linie stets auf einen selbst, sowie zudem auch auf die eigenen Rauchgewohnheiten an, weshalb es äußerst schwer ist eine verlässliche Aussage darüber zu treffen, welches der Modelle auf dem Markt nun das Beste für einen Nutzer ist.

    Dies musst Du schlussendlich selbst für Dich entscheiden, wobei Dir allerdings die Erfahrungsberichte anderer Personen, wie solche hier im Rauchfrei-Forum, eine große Hilfe sein können. Denn auf diese Weise kannst Du Dir einen neutralen Überblick über die aktuell am Markt erhältlichen Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung verschaffen, um dieses Laster auf Dauer ebenfalls ein für alle Mal aus Deinem Leben zu verbannen.

    Denn es ist nie zu spät ein neues, rauchfreies Leben zu beginnen

    [Weiterlesen]
  • Raucherentwöhnung im Schlaf – geht das überhaupt? Wie funktioniert die Hypnose? Bezahlt die Krankenkasse die Kosten für eine solche Therapie? Du bist selbst Raucher/in oder ein/e Angehörige/r und fragst dich vielleicht, wie du vom Glimmstängel loskommen kannst. Hilft die Suggestion? Dieser Artikel informiert dich über den Ablauf und die möglichen Gebühren einer Hypnosesitzung. Das Ziel einer solchen Therapie ist es, die Hypnose als Medizin gegen die Nikotinabhängigkeit zu verwenden.

    Rauchen ist eine ungesunde und kostenintensive Angewohnheit. Die Sucht nach Nikotin ist dabei vor allem im Unterbewusstsein des Menschen verankert. Knapp 90 Prozent sämtlicher Alltagsentscheidungen verlaufen über Gewohnheiten und dem Unterbewusstsein. Der Rauchende glaubt, der Griff zur Zigarette entspannt und ist mit Jugendlichkeit und Coolness verknüpft. Wer mit dem Qualmen aufhören will, findet inzwischen zahlreiche Möglichkeiten auf dem Markt: Nikotinpflaster, Kaugummis, usw. – und Hypnose.




    Trance gegen Nikotinabhängigkeit

    Ist die Trance beim Hypnotiseur bloß Abzocke für Leichtgläubige? Oder lässt sich die Sucht im Schlaf kurieren? Der Trance-Zustand entsteht, wenn das Wachbewusstsein im Gehirn einem Halbschlaf ähnelt. Das unterschwellige Bewusstsein übernimmt die Regie und das machen sich Hypnotiseure zunutze, um die Entwöhnung zu unterstützen. Die Hypnotherapie hilft, verschiedene Süchte zu behandeln, sodass ein suchtfreies Leben möglich wird.

    Ablauf der Hypnose gegen das Rauchen

    Wer nicht genug Willenskraft besitzt, um alleine den „kalten Entzug“ zu wagen, kann gegebenenfalls durch eine oder mehrere Hypnosesitzungen sein Unterbewusstsein manipulieren. Auf diese Weise fällt der Entzug bzw. die Entwöhnung im Wachbewusstsein unter Umständen leichter. Wichtig: Bei einer Hypnosesitzung verändert sich nicht die Persönlichkeit des Patienten. Die Hypnotherapie zielt vielmehr darauf ab, sich verschiedene körperliche Funktionen mithilfe verschiedener Suggestionen und „Befehlen“ bewusst zu machen. Dadurch wird das Verlangen nach der nächsten Zigarette verringert.

    Wie funktioniert das?
    Generell nutzt die Hypnotherapie verstärkt Gehirnregionen, in denen es um das Ich, die Aufmerksamkeit und um Visualisierung geht. Bereiche im Gehirn, in denen es um Planungen oder das Denken geht, verringern ihre Aktivität während der Sitzungen. Dadurch ist es möglich, Erinnerungen anzusprechen. Auf diese Weise gelingt es bei vielen Rauchern, dem Gehirn zu suggerieren, das Verlangen nach einer Zigarette zu schwächen.

    Die Hypnosetherapie nutzt vor allem das eigene Biofeedback. Der Patient ist in der Lage, sich selbst und das eigene Denken und Fühlen durch Trance-Zustände zu beeinflussen. Vereinzelt kommen solche Therapieformen bereits in Operationssälen zum Einsatz. Hierbei ist der Hypnotiseur ständig beim Patienten, um die Trance aufrechtzuerhalten. Dadurch erzeugt der Patient mithilfe von Selbsthypnose einen Zustand der Narkose, sodass keine zusätzliche Anästhesie erforderlich ist.

    Wie verläuft die Sitzung beim Hypnotiseur?

    Qualifizierte Hypnotiseure und die Kombination mit verschiedenen Entwöhnungsmethoden verringern die Rückfallquote. Doch wie läuft eine Hypnosesitzung zur Raucherentwöhnung ab?

    Normalerweise beginnt die Sitzung mit einem ersten Gespräch. Darin klären die rauchende und die hypnotisierende Person die Gründe für die Entwöhnung ebenso wie die persönlichen Gründe für das Rauchen.

    Im Anschluss daran erfolgt die eigentliche Hypnose. Hierbei ruft der Hypnosetherapeut mit ruhiger Sprechstimme einen Zustand bei dem Patienten hervor, der an eine Art Halbschlaf erinnert. Dabei nutzen Therapeuten vorrangig die Sprache der Bilder und Geschichten. Auf diese Weise gelingt es oft, dass sich der Rauchende an Momente erinnert, in denen Zigaretten keine Rolle im Leben einnahmen.

    Das Ziel jeder Sitzung besteht darin, positive Gefühle zu wecken, damit der Entzug leichter fällt. Das Aufzeigen von positiven Alternativen ist ein wichtiger Bestandteil der Hypnosesitzungen. Eine Sitzung dauert im Regelfall etwa zwei bis drei Stunden. Für gewöhnlich ist mehr als eine Sitzung notwendig, damit die Therapie erfolgreich verläuft.
    Doch was kostet die Hypnosetherapie letztlich, um die Nikotinabhängigkeit zu stoppen?

    Kosten und Nutzen der Therapie – wie teuer ist eine Hypnosetherapie gegen das Rauchen?

    Der Erfolg einer Hypnosetherapie hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Zum einen muss der Raucher selbst seine Nikotinabhängigkeit beenden wollen, zum anderen muss der finanzielle Spielraum passen. Verschiedene Studien haben die Erfolgsaussichten der Hypnosetherapie untersucht. Die Ergebnisse der Studien überzeugen: Drei Monate nach der Behandlung sind ungefähr 2/3 der Patienten rauchfrei. Nach einem Jahr ist noch knapp die Hälfte von der Sucht befreit. Das ist ein vergleichsweise hohes Ergebnis. Es überrascht wenig, dass ein großer Teil der qualifizierten Hypnosetherapeuten auf den Erfolg mehrerer Sitzungen vertraut.

    Kosten und Kasse – übernimmt die Krankenkasse die Therapiekosten?

    Inzwischen ist klar, dass Hypnosesitzungen durchaus ihre Vorteile für nikotinabhängige Personen aufweisen. Wer diese Methode mit anderen, anerkannten Entwöhnungsprogrammen kombiniert, scheint hervorragend gerüstet zu sein. Dennoch gibt es einen Nachteil bei Hypnosetherapien gegen die Nikotinsucht: Eine Sitzung (ca. 90 Min.) kostet dich ungefähr 250 Euro. Vielen Rauchern stellt sich deshalb die berechtigte Frage, ob die Kasse für die Sitzungskosten aufkommt.

    Krankenkassen bieten unterschiedliche Formalitäten und Auflagen für solche Programme zur Entwöhnung. Daher ist es immer positiv, wenn du dich bei deiner Kasse direkt erkundigst und beim jeweiligen Sachbearbeiter nachfragst. Pauschale Antworten sind in diesem Fall kaum möglich. Manche Kassen informieren über ihren Internetauftritt über die Möglichkeiten der Kostenübernahme.

    Zu den Auflagen der Kassen gehört unter Umständen, dass der Hypnosetherapeut qualifiziert ist und einen entsprechenden Standard erfüllt. Gleichzeitig kommt es auf den Grad der Sucht an, ob die Kasse die Therapiekosten trägt. Hier sind ärztliche Diagnosen hilfreich, um die Schwere der Abhängigkeit zu untermauern und klarzumachen, dass die Sucht das Alltagsleben erheblich einschränkt. Zusätzlich muss auch beim Erfüllen der Auflagen der eigene Wille zum Entzug vorhanden sein. Die Hypnosetherapie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich, wenn du eine gewisse Entschlossenheit mitbringst.

    Fazit – mit Hypnose gegen die Sucht

    Das Rauchen stellt eine gesundheitliche Gefahr dar – das ist wissenschaftlich längst nachgewiesen. Das Aufhören fällt vielen Süchtigen jedoch schwer. Trotz Nikotinspray, Kautabletten und ähnlichen Hilfsmitteln, gelingt es nicht immer, vom Nikotin loszukommen. Hypnosesitzungen bei anerkannten Hypnotiseuren können helfen den Körper von der Zigarettensucht zu entwöhnen. Die relativ hohen Therapiekosten übernehmen manche Kassen. Die Kostenübernahme ist allerdings von mehreren Faktoren abhängig. Nachfragen lohnt sich gegebenenfalls für Raucher! [Weiterlesen]
  • Eine Feierabendzigarette am Tag schadet nicht. Wer nur halb so viel raucht, hat auch ein halb so großes Gesundheitsrisiko – oder nicht?
    Gelegentliche Raucher unterschätzen vielfach das Risiko, das jede einzelne Zigarette und das enthaltene Nikotin mit sich bringen.
    Dieser Artikel räumt auf und beantwortet die Frage: Wie ungesund ist Gelegenheitsrauchen?

    Das Zigarettchen zum Feierabend, eine im Urlaub oder unter Freunden und auf Festen, das schadet doch keinem.
    Der Körper verkraftet wenige Glimmstängel pro Woche und erholt sich schnell von selbst. Viele Gelegenheitsraucher verharmlosen das Problem.
    Wann ist ein Raucher ein Gelegenheitsraucher? Wie schwer fällt es gelegentlich Rauchenden aufzuhören?

    Hin und wieder eine Zigarette – die Nikotinsucht ab und zu

    Ausgeprägte Tabakraucher sind für gewöhnlich Aktivraucher mit einem Pensum von über 10 Tabakwaren pro Tag. Die Fluppe nach dem Aufstehen, den Mahlzeiten und zwischendurch gehört für sie dazu.
    Die „Hin-und-wieder-Rauchenden“ wählen die Kippe in etlichen Fällen aus Genussgründen oder um dazuzugehören und - besonders als Jugendliche – cool zu sein.
    Dabei ist es ein Irrglaube, du seist weniger süchtig, weil du seltener qualmst.

    Nicht selten entwickeln sich zahlreiche Partyraucher zu Kettenrauchern. Sie „quarzen“ zwar zu bestimmten Anlässen, wie z. B. einer Feier oder zum Ende des Arbeitstages.
    Aber speziell beim vermeintlich sporadischen Griff zur Kippe ist Vorsicht geboten: Der Weg in die Sucht ist erstaunlich kurz.

    Risiken der Partyraucher – so schädlich ist dein Rauchverhalten!

    Tabakrauch enthält über 4800 verschiedene Substanzen. Das ist ein Fakt. Von diesen Substanzen sind 90 Stoffe karzinogen. Sie sind oft ursächlich für zahlreiche Krebserkrankungen.
    Das Risiko, einer solchen Krankheit zu erliegen, steigt mit jedem gerauchten Tabakprodukt.

    Neben den krebserregenden Wirkstoffen sind mindestens 250 Substanzen generell gesundheitsschädlich. Sie betreffen vor allem die Lunge, den Mund- und Rachenraum sowie das Herz-Kreislaufsystem.
    Nicht zuletzt beeinflussen viele dieser Inhaltsstoffe das Erbgut des Menschen. Die Folge: Krebs entsteht.

    Der Griff zum Glimmstängel gefährdet in jedem Fall die Gesundheit. Die Rauchgewohnheiten wirken sich unmittelbar auf die Blutgefäße und Atemwege aus.
    Das belegen verschiedene Studien und Forschungsergebnisse. Zudem ist inzwischen bekannt, dass jede gerauchte Kippe diese Schäden fördert. Das bedeutet: Je seltener du rauchst, desto weniger leidet dein Körper.

    Husten, Kopfschmerzen, Krebs - Gesundheitsrisiken für alle?

    Einen Rauchstopp zu erzielen, lohnt sich in jeder Hinsicht: Die Folgen des Rauchens sind mitunter schwerwiegend – auch beim gelegentlichen Zug am Glimmstängel.
    Rauchende Personen leiden häufiger an Husten, Auswurf und einer pfeifenden Atmung.

    Durch Tabakrauch verursachte Kopfschmerzen sind eine weitere mögliche Konsequenz. Zudem führt das Paffen von Zigaretten verstärkt zu chronischen Krankheitsbildern, wie z. B. Asthma oder die typische Raucherlunge.
    Im schlimmsten Fall droht auch dem Partyraucher Lungenkrebs.

    Mit dem Rauchen aufhören fördert außerdem gesunde Blutgefäße. Gefäßschädigungen sind ein gängiges Problem beim Tabakrauchen.
    Das betrifft vor allem Herzinfarkte und ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Ebenso beeinträchtigt der Zug an der Kippe die Elastizität der Gefäßwände.

    Arterienverkalkung ist eine weit verbreitete Erkrankung der heutigen Zeit. Wer verkalkte Arterien aufweist, bewegt sich gemeinhin zu wenig, ernährt sich zu unausgewogen - und raucht.
    Dabei ist es für gewöhnlich unerheblich, ob du fast nie, ab und zu oder ständig rauchst.

    Den Gefäßen zuliebe rauchfrei? Passivrauchen vs. Aktivrauchen

    Schäden durch passives Rauchen sind ein weiteres Problem der Neuzeit. Auch Passivraucher leiden unter dem blauen Dunst und die Gefährdung ist umso stärker, desto intensiver sie dem Qualm ausgesetzt sind.
    Das Risiko für Brustkrebs steigt durch das passive Einatmen von Tabakrauch ebenso wie die Gefahr eines Herzinfarkts und Schlaganfalls.

    Forschungsergebnisse belegen, dass die passiv Rauchenden ebenso wie Aktivraucher durch Zigarettenqualm beeinträchtigt sind.
    Somit zeigt die Forschung, dass eine Grenze nach unten nicht existiert, ab der das Qualmen noch gesund wäre. Lediglich ein kompletter Rauchstopp verhilft zu einer besseren Gesundheit. Das gilt auch für die „hin-und-wieder“-Kippe.

    Mehrere Studien zeigen die Auswirkungen von Tabakrauch und Nikotin auf den menschlichen Körper.
    Amerikanische Wissenschaftler fanden in einer Untersuchung mit 290.000 Teilnehmern heraus, dass es unerheblich ist, wie viel eine Person raucht.

    Sogar Menschen, die täglich kaum einmal zum Glimmstängel greifen, tragen ein 9-fach höheres Risiko für Lungenkrebs.
    Zusätzlich ist vielen Nikotinabhängigen nicht bewusst, dass bereits 5 Zigaretten am Wochenende 260 Kippen oder 22 Zigarettenpackungen pro Jahr bedeuten. Im Angesicht dieser Zahlen fällt es schwer, zu glauben, dass die „ab und zu“-Fluppe keinen Schaden im Körper anrichtet.

    Nichtraucher leben länger – schädliche Gewohnheiten ablegen!

    Mit dem Rauchen aufzuhören fällt vielen Aktivrauchern nicht leicht. Sie sind süchtig und benötigen viel Willenskraft und Disziplin, um von der Sucht loszukommen.
    Wer gelegentlich zur Kippe greift, hat es mitunter einfacher. Denn das Qualmen zu bestimmten Anlässen und Feierlichkeiten vermeidest du mit der passenden Einstellung und Gewohnheit.

    Im Gegensatz zum Aktiv- oder Kettenraucher, lauert die Versuchung bei Gelegenheitsrauchern nicht überall. Stattdessen ist es für sie ratsam, sich die schädliche Angewohnheit (z. B. sich zum Feierabend eine Kippe anzünden) abzugewöhnen.
    Die negative Marotte lässt sich mit etwas Übung und Disziplin leicht in eine positive und gesündere Gewohnheit verwandeln.
    Denn Tatsache ist auch: Egal, wie viel du rauchst, jede einzelne „Fluppe“ verkürzt deine Lebenszeit – mit jedem Zigarettchen um ca. 20 Minuten.

    Fazit – Gelegenheitsraucher leben gefährlich

    Nikotinabhängigkeit betrifft alle Tabakkonsumenten - gleichgültig, ob aktiv oder passiv. Bei Gelegenheitsrauchernfehlt oft das Bewusstsein, dass „das eine Zigarettchen“ durchaus verhängnisvoll sein kann.
    Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich das Tabakrauchen „ab und zu“ ebenfalls verheerend auf den Körper auswirkt.

    Es lohnt sich, das Zigarettenrauchen einzustellen. Wer zum Nichtraucher wird, lebt länger. Jede Kippe, jeder Glimmstängel und jedes Zigarettchen ist ein potentieller Sargnagel. Das gilt für Kettenraucher ebenso wie für gelegentlich Rauchende. [Weiterlesen]
  • "Rauchen kann tödlich sein", steht auf fast jeder Zigarettenpackung als Warnung aufgedruckt.
    Jeder Raucher weiß, dass das Inhalieren von Tabakprodukten verschiedene Krebsarten begünstigen kann.
    Weltweit sterben immer noch die meisten Menschen an den Folgen des Rauchens.
    Besonders Risikogruppen wie Raucher sollten daher frühzeitig mit ihrem Arzt bezüglich der Krebs-Vorsorge sprechen.

    Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen wie bei Darmkrebs!

    Was ist Darmkrebs?

    Darmkrebs bezeichnet einen bösartigen Tumor im Dick- oder Mastdarm.
    Ein bösartiger Tumor im Dünndarm ist dagegen sehr selten.

    - Kolonkarzinom bedeutet Dickdarmkrebs
    - Rektumkarzinom bedeutet Mastdarmkrebs
    - Kolorektales Karzinom Dickdarm- und Mastdarmkrebs zusammen

    Darmkrebs entwickelt sich zu ca. 90% aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Die Entwicklung von gutartigen Darmpolypen zum Krebs kann rund 10 Jahre dauern.



    Wichtig!
    Darmkrebs ist eine stille Krankheit.
    Symptome wie Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blutauflagerungen treten erst auf, wenn die Krankheit schon oft weit fortgeschritten ist.

    Wer ist von Darmkrebs betroffen?

    Grundsätzlich kann jeder in jedem Alter von Darmkrebs betroffen sein.
    Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweit-häufigste Krebsart. Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 61.000 Menschen neu und etwa 25.400 Menschen sterben an den Folgen der Krankheit.
    Das Risiko zu erkranken nimmt mit dem Alter zu. Ab einem Alter von 55 Jahren sollte jeder sich dazu aufgerufen fühlen, an der Darmkrebsfrüherkennung teilzunehmen.
    Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein, wenn sie familiär vorbelastet sind oder zu einer Risikogruppe (Raucher) dazugehören.

    Darmkrebs in der Familie

    Circa jeder dritte Darmkrebs ist durch eine Vorerkrankung in der Familie mit begünstigt.
    Ein familiäres Risiko liegt immer dann vor, wenn direkte Verwandte (Großeltern, Eltern oder Geschwister) an Darmkrebs, Darmpolypen oder auch an einem bösartigen Tumor des Magens sowie der Gebärmutter erkrankt waren oder sind. Deshalb ist es für junge Menschen besonders wichtig in der Familie nach solchen Erkrankungen nachzufragen.
    Schon bei einem Angehörigen mit Darmkrebs oder Krebsvorstufen (Adenomen) verdoppelt sich das Risiko aller direkten Verwandten. Gibt es mehrere Fälle von Darmkrebs in der Familie oder ist der Krebs vor dem Alter von 50 Jahren aufgetreten, ist das Risiko für direkte Verwandte gegenüber der Normalbevölkerung um das drei- bis vierfache erhöht.



    Bist Du betroffen?
    Gibt es in Deiner Familie Hinweise auf Darmkrebs, solltest Du früher als andere zur Darmspiegelung gehen. Am besten 10 Jahre vor der Feststellung der Krankheit des Familienmitgliedes. Ist zum Beispiel beim Familienmitglied mit 45 eine Erkrankung festgestellt worden, solltest du mit 35 die erste Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Sind drei oder mehr Familienmitglieder an Darmkrebs, Gebärmutter- oder Magenkrebs erkrankt, so sollte 25 Jahre vor deren Feststellungsalter eine Untersuchung vorgenommen werden.

    Weitere Risikogruppen:
    - Rauchen!
    - Alkohol trinken
    - Schlechte Ernährung
    - Wenig Bewegung
    - Übergewicht
    - Diabetes

    Nichtraucher? Mache den Schnell-Check direkt hier:


    Darmkrebs-Vorsorge

    Darmkrebs ist eine "stille" Krankheit. In den meisten Fällen gibt es keine Warnzeichen.
    Er entsteht aus den meist gutartigen Polypen im Darm, die sich über ca. 10 Jahre zu Krebs entwickeln können. Sehr viel Zeit um durch Untersuchungen erkannt zu werden. Die Früherkennung ist daher die beste Waffe gegen den Darmkrebs.
    Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um Darmkrebs(-vorstufen) zu erkennen. Durch eine Darmspiegelung ist die Erkennung am sichersten festzustellen. Ab einem Alter von 55 Jahren wird diese Untersuchung auch von den Krankenkassen übernommen. Sollte die Untersuchung ohne Befund sein, muss die nächste Darmspiegelung in der Regel erst nach 10 Jahren wiederholt werden.



    Fragen zur Darmkrebs-Vorsorge und Früherkennung?
    Der Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ in Heidelberg informiert täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr kostenfrei unter der Telefonnummer 0800-420 30 40. Mitarbeiter des KID beraten über die verschiedenen Möglichkeiten der Früherkennung und Therapie von Darmkrebs.

    Felix Burda Stiftung informiert

    Die Felix Burda Stiftung engagiert sich seit 2001 für die Kommunikation der Damkrebs-Vorsorge und Früherkennung. Zu den jährlichen Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März, der Felix Burda Award, die Initiative für Betriebliche Prävention, Europas größtes Darmmodell und der Gesundheits-Butler APPzumARZT fürs Smartphone.

    Natürlich kannst Du zu dem Thema auch in unserem Forum oder Kommentaren Fragen stellen.
    Du als Raucher oder Ex-Raucher gehörst einer Risikogruppe an. Gehe zur Darmkrebs-Vorsorge und lass Darmkrebs nicht dein Schicksal sein! [Weiterlesen]
  • Rauchen schadet der Gesundheit, das ist längst überall bekannt.
    Aber wusstest Du, dass das Rauchen in der Schwangerschaft auch deinem ungeborenen Kind erheblich schadet?
    Die Folgen und Auswirkungen durch das „Mitrauchen“ im Mutterleib sind nicht zu unterschätzen.
    Der folgende Beitrag hilft Dir zu erkennen, warum viele Frauen besser schon vor der Empfängnis mit dem Rauchen aufhören.

    Rauchfrei schwanger – warum es besser ist, aufzuhören

    Schon vor der Schwangerschaft lohnt es sich, das Rauchen zu beenden.
    Durch die rauchfreie Zeit erhöht sich sowohl bei der Frau als auch beim Mann die Fruchtbarkeit, sofern beide vollständig aufhören zu rauchen.
    Schwanger zu werden ist für Nichtraucher wesentlich einfacher im verglichen mit Rauchern.
    Beispielsweise wurde nachgewiesen, dass die Spermien des Mannes aufgrund des Nikotins in den Zigaretten schlechter beweglich sind.
    Das erschwert die Empfängnis. Zusätzlich verengt das Nikotingift die Gefäße, sodass der Sauerstofftransport schlechter stattfinden kann. Das beeinträchtigt ebenfalls die Empfängnis der Frau.

    Bist Du bereits schwanger?

    Viele Frauen befürchten, dass das plötzliche Ende des Rauchens zu Entzugserscheinungen beim ungeborenen Kind führt.
    Das ist wissenschaftlich aber keineswegs nachgewiesen. Vielmehr gilt solch eine Aussage eher als eine Ausrede.
    Während der Schwangerschaftswochen (kurz: SSW) zieht der plötzliche Rauchstopp im Mutterleib keine Entzugserscheinungen des Babys nach sich.
    Anders sieht es aber nach der Geburt aus. Infolge des Rauchens kann es nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim geborenen Kind kommen,
    sofern die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat.

    Zusätzlich verschlechtern Nikotin, Kohlenmonoxid und vielfältige Karzinogene (d. h. krebserregende Substanzen) aus dem Tabakrauch die Durchblutung und verengen die Blutgefäße.
    Dies führt beim Embryo zu einer schlechteren Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff.
    Aus diesem Grund ist es ratsam, so früh wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören – der Gesundheit von Mutter UND Kind zuliebe.

    Statistiken belegen die schädlichen Auswirkungen des Rauchens von Tabak. Die gesundheitsschädlichen Karzinogenen sind auch im Blut von ungeborenen Babys nachweisbar.
    Damit erhöht sich das Risiko des Kindes, später eine Leukämie oder sonstige Krebskrankheiten, insbesondere Nierenkrebs, Lungenkrebs, Blasenkrebs und Nasenkrebs zu entwickeln.
    Dies gilt im gleichen Maß für das Passivrauchen.

    Auch die Plazenta, also der Mutterkuchen, kann diese Schadstoffe nicht filtern.
    Der Mutterkuchen wirkt also keinesfalls wie ein Hindernis zwischen dem Kreislauf der Mutter und dem des Kindes.
    Schlimmer: Der Blutkreislauf des Kindes ist über die Nabelschnur und den Mutterkuchen mit dem Kreislauf der Mutter verbunden.
    Wenn Du Dich als Mutter also FÜR und nicht GEGEN das Rauchen entscheidest, passiert folgendes: Die Giftstoffe der Zigaretten gelangen auf direktem Wege in Dein Kind.
    Daher ist es umso bedeutender, dass eine werdende Mutter das Rauchen einstellt, sobald bekannt ist, dass sie schwanger ist.
    Idealerweise beendest Du das Rauchen bereits mit dem Aufkommen eines Kinderwunsches. Auch wenn Du planst Dein Baby nach der Geburt zu stillen, sollte die Rauchfreiheit dein Ziel bleiben.
    Denn die Schadstoffe lassen sich ebenfalls über die Muttermilch auf den Kreislauf des Kindes übertragen. Der Rauchstopp dient somit dem Schutz und der Gesundheit des Kindes.

    Folgen für das Ungeborene

    Der schädigende Einfluss vom Rauchen in der Schwangerschaft wirkt sich sowohl auf den Körper der werdenden Mutter als auch auf das Ungeborene aus.
    Die schlechtere Durchblutung beispielsweise führt unter Umständen zu einer verfrühten Ablösung der Plazenta, einem verfrühten Sprung der Blase oder sogar zu einer Totgeburt.
    Ebenso erhöht der Konsum von Nikotin die Menge von Kalk innerhalb der Plazenta. Im Vergleich zu Nichtraucherinnen beeinflusst der erhöhte Kalkgehalt bei Raucherinnen die Entwicklung des Kindes sowie die Versorgung des Embryos.
    Das Risiko für eine Früh- oder Fehlgeburt steigt mit jeder Zigarette, die Du weiterhin rauchst.

    Weiterhin erhöht das Rauchen die folgenden Risiken:
    • das Risiko des plötzlichen Kindstods nach der Geburt
    • das Risiko für Blutungen während der Schwangerschaftswochen
    • das Risiko einer Eileiterschwangerschaft
    • das Risiko für Placenta praevia (diese Komplikation erfordert einen Kaiserschnitt und geht mit Blutungen einher)


    Spätfolgen des Rauchens während der Schwangerschaft

    Neben den vorgenannten Komplikationen und Auswirkungen erhöht das Rauchen auch die Risiken für Spätfolgen.
    Oft sind Kinder von Raucherinnen geistig zurückgeblieben oder sie weisen eine verringerte Intelligenz, Lern- und Konzentrationsprobleme sowie Entwicklungsstörungen auf.
    Die Babys wiegen bei der Geburt weniger im Vergleich zu denen von Nichtraucherinnen. Zudem erhöht sich das Risiko für Diabetes und Übergewicht durch das geringe Geburtsgewicht.
    Das Risiko einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ist bei Raucherkindern doppelt so hoch als bei Frauen, die nicht rauchten.
    Ebenso verläuft die Herzfrequenz bei solchen Kindern schlechter, sodass Herzfehler 60 Prozent wahrscheinlicher auftreten verglichen mit Kindern von Frauen, die nicht rauchten.

    Daneben weisen „Raucherkinder“ mit höherer Wahrscheinlichkeit die folgenden Probleme auf:

    • Krankheiten durch ein eingeschränkt funktionierendes Immunsystem
    • Erkrankungen der Atemwege, wie z.B. Asthma
    • mehr Allergien
    • Unfruchtbarkeit oder eine eingeschränkte Fruchtbarkeit
    • erhöhte Aggressivität sowie dreimal mehr Verhaltensauffälligkeiten
    • die Lungenkapazität des Kindes leidet durch das Rauchen während der Schwangerschaftswochen
    • Mongolismus oder Down-Syndrom (auch bekannt als Trisomie 21)

    Abgesehen davon besteht ein höheres Risiko, dass Dein Kind später ebenfalls eine Nikotinsucht entwickelt.
    Grund dafür ist vor allem die höhere Anzahl an Nikotinrezeptoren im Gehirn. Diese fördern eine Sucht eher, wenn das Kind einmal das Rauchen ausprobiert.

    Mit dem Rauchen aufhören – so gelingt es!

    Generell ist ein Blick in den Schwangerschaftskalender hilfreich, um das Rauchen zu beenden.
    Je früher Du das Rauchen stoppst, desto weniger gesundheitliche Risiken durchleben Du oder Dein Kind.
    In jedem Fall lohnt sich das Aufhören während der schwangeren Monate, um das Kind zu schützen und ihm einen bestmöglichen Start ins Leben zu gewährleisten.
    Trotz der Gefahren und Risiken raucht etwa jede 10. Frau, obwohl sie ein Kind in sich trägt. In diesen Fällen ist die Sucht häufig stärker als der Wunsch, das Leben des Kindes im Mutterleib zu schützen.
    Besonders wenn Du Schwierigkeiten mit dem Beenden des Rauchens hast, ist professionelle Hilfe angebracht.
    Mögliche Ansprechpartner dafür sind Dein Gynäkologe, die Hebamme oder entsprechend spezialisierte Beratungsstellen.
    Grundsätzlich gilt beim Aufhören, dass du Ersatzmittel wie Nikotintabletten, Nikotinsprays oder Nikotinpflaster idealerweise meidest. Das enthaltene Nikotin belastet nämlich auch in diesem Fall das Kind.
    Optimal ist ein möglichst früher Rauchstopp ohne Kompromisse. Du schaffst es nicht, sofort vollständig aufzuhören? Dann sind Ersatzmittel wie z.B. Kudzu Kapseln allemal besser als herkömmliche Zigaretten.

    Gerne kannst Du auch bei uns im Forum anonym und kostenlos dir Tipps und Ratschläge zu dem Thema holen. Hier findest Du den passenden Bereich dafür: Rauchen in der Schwangerschaft [Weiterlesen]