Artikel von „MartinB“ 16

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  • Das Rauchen schlecht für die Gesundheit ist, ist bereits hinlänglich bekannt, doch die Tatsache, dass Zigaretten zudem auch schädlich für die Umwelt sind, dürfte bislang wohl nur den wenigsten ebenfalls bekannt sein. Dabei stellen weggeworfene Zigarettenstummel nicht nur ein schmutziges Ärgernis auf den Straßen vieler deutscher Großstädte dar, sondern bedrohen zudem auch die Meere und selbst moderne EZigaretten sind in der Regel nicht viel umweltfreundlicher. Wir haben uns einmal ein wenig intensiver mit den Auswirkungen von Zigaretten auf die Umwelt beschäftigt und möchten Ihnen im Folgenden verraten, welchen Schaden weggeworfene Zigaretten wirklich auf der Welt anrichten.

    Die Umweltbelastungen durch Zigaretten

    Alljährlich werden weltweit Milliarden von Zigarettenstummeln auf den Boden geworfen, dies gilt zwar in vielen Städten mittlerweile als Ordnungswidrigkeit und kann sogar mit einem Bußgeld geahndet werden, doch das hindert nur die wenigsten daran ihre Stummel achtlos auf den Boden zu werfen, anstatt in die dafür vorgesehenen Aschenbecher.
    So landen, laut einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2017 etwa zwei Drittel aller Zigaretten auf dem Boden, nachdem diese aufgebraucht wurden. Dies entspricht etwa 10 Milliarden der täglich 15 Milliarden verkauften Zigaretten, was dazu führte, dass Schätzungen zufolge, bis zu 680.000 Tonnen weggeworfene Zigaretten jährlich auf den Straßen unserer Welt landen.

    An den Küsten, sowie zu dem auch in den Innenstädten machen diese Zigarettenstummel bereits seit den achtziger Jahren regelmäßig zwischen 30 und 40 % des dort produzierten Mülls aus. Und die Mitarbeiter des „Coastal Cleanup Project“ sammelten allein im Jahr 2017 allein über 2,4 Millionen weggeworfene Zigaretten auf, wozu allerdings zudem noch rund 2 Millionen Tonnen hinzukommen, die durch Papier, Folie oder die Zigarettenpackungen entstehen.

    Die WHO wies deshalb unter anderem auch öffentlich darauf hin, dass Zigarettenfilter nahezu unzerstörbar sind, denn diese bestehen aus Celluloseacetat, einem Kunststoff der aufgrund seiner Kompaktheit, sowie den enthaltenen Acetyl-Molekülen, biologisch nur äußerst langsam abgebaut werden kann. Werden Zigarettenfilter allerdings Sonnenstrahlung und Feuchtigkeit ausgesetzt, dann können diese kleinen Teilchen zerbrechen, woraufhin die darin enthaltenen Chemikalien in die Umwelt gelangen. Wie bereits seit längerem bekannt ist, sind in Tabakrauch etwa 250 Substanzen enthalten, die als toxisch einzustufen sind und 100 davon gelten sogar als krebserregend. Doch auch in den weggeworfenen Filtern sammelt sich ein großer Teil dieser Schadstoffe während dem Konsum von einer Zigarette, wozu unter anderem Nikotin, Arsen, sowie verschiedene Schwermetalle gehören. Und durch diese Schadstoffe wird, als Folge von weggeworfenen Zigaretten, auch unsere Umwelt bedroht.

    Die Folge weggeworfener Zigarettenstummel

    Zwar sind die genauen Folgen, welche die Masse an weggeworfenen Zigaretten auf die Umwelt hat, bislang noch nicht vollends geklärt, doch im Jahr 2011 fanden Wissenschaftler der San Diego State University im Rahmen eines Experimentes heraus, dass bereits ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser dazu in der Lage ist, die Hälfte aller Fische in dem zu Testzwecken verwendeten Becken zu töten.

    Jedoch werden solche Experimente häufig als nicht zweckdienlich erachtet, da sich deren Ergebnisse nur bedingt auf die echte Umwelt, unter realen Bedingungen, übertragen lassen.

    So berichteten Forscher der University of Oklahoma Ende 2017 beispielsweise das Schnecken keinerlei Vergiftungserscheinungen zeigen, wenn diese mit den Inhaltsstoffen von Zigarettenstummeln in direkten Kontakt kommen.

    Bußgeldverordnungen zeigen nur eine geringe Wirkung

    Auch hierzulande hat man das Problem mit der Verschmutzung durch weggeworfene Zigarettenstummel längst erkannt und wer zum Beispiel in Berlin seine Zigaretten einfach auf dem Boden schmeißt, der muss, zumindest in der Theorie, mit einem Bußgeld rechnen. Dabei beträgt die Höhe des Bußgeldes in der Hauptstadt, je nach Bezirk, zwischen 20 und 100 €.

    Allerdings kam hierdurch in den vergangenen Jahren nur ein äußerst geringer Geldbetrag zusammen, wie 2017, als in ganz Berlin lediglich 2600 € an Bußgeldern verhängt wurde. Das spricht eindeutig dafür, dass Verstöße von Personen, die ihre Zigarettenstummel unachtsam auf den Boden werfen, in der Praxis nur äußerst selten geahndet werden.

    Dennoch ist Andreas Burger von dem Umweltbundesamt (UBA) der Ansicht, dass Bußgelder dazu beitragen, um ein Fehlverhalten zu verhindern. So würden unter anderem die Bußgelder für Falschparker oder Raser zeigen, dass eine derartige Maßnahme durchaus erfolgreich sein kann. Zudem könne auch eine ansprechende Gestaltung von öffentlichen Mülleimern und Aschenbechern dazu beitragen, damit diese von den Rauchern häufiger genutzt werden und deren Zigarettenstummel nicht mehr so häufig auf dem Boden landen.

    Doch während in der Stadt in der Regel Firmen für die Reinigung der Straßen verantwortlich sind und auch einen großen Teil des dortigen Zigarettenmülls beseitigen, sieht dies in der freien Natur noch einmal ganz anders aus.

    Zwar gibt es an vielen Stränden mittlerweile Sammelaktionen, allerdings sind diese keineswegs dazu in der Lage, um auf diese Weise die Folgen der Verschmutzung durch Zigarettenstummel eindämmen zu können.

    Und wer vielleicht glaubt, dass E-Zigaretten dazu beitragen können weitere Umweltschäden zu verhindern, der täuscht sich ganz gewaltig.

    Auch E-Zigaretten stellen eine Belastung für die Umwelt dar

    Manch einer mag vielleicht glauben, dass E-Zigaretten, aufgrund des Verzichts auf Zigarettenstummel, weniger umweltschädlich seien.

    Zwar enthalten diese keinen Tabak und Nikotin wird allgemein hin nicht als krebserregend angesehen. Das verwendete Liquid, welches beim Rauchen einer E-Zigarette verdampft wird, besteht lediglich aus den beiden Trägersubstanzen Propylenglykol und Glycerin, sowie in der Regel auch aus verschiedenen Aromen und Nikotin.

    Und da zudem bei dem verdampfen kein Verbrennungsprozess stattfindet, entstehen in der Folge auch weitaus weniger Schadstoffe, als dies beim Rauchen einer normalen Zigarette der Fall ist. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass E-Zigaretten, sowohl für den Körper als auch für die Umwelt, nun deutlich harmloser sind.

    Dies liegt zum einen an der seit 2016 hierzulande gültigen EU-Richtlinie, die unter anderem sagt, dass die Behälter, in denen Liquid angeboten werden, nicht mehr als 10 ml Inhalt fassen dürfen. Denn zuvor habe es bereits mehrere Fälle gegeben, in denen Kinder versehentlich aus einem Liquidbehälter getrunken haben, was zu einer Nikotinvergiftung führte.

    Daher ist diese Verordnung zwar aus Sicht des Kinderschutzes außerordentlich wichtig, doch auf der anderen Seite führt dies auch dazu, dass durch diese Behälter die Menge an Plastikmüll stark ansteigt.

    Hinzu kommt zudem auch noch die hohe Menge an Elektroschrott, mitsamt der Batterien oder Akkus, welche ebenfalls in den erhältlichen E-Zigaretten verbaut sind. Und bei den von einigen Herstellern verwendeten Liquid-Kartuschen könnte es sich sogar um den Zigarettenstummel der Zukunft handeln, heißt es aus Kreisen der WHO.

    Denn diese austauschbaren Kartuschen lassen sich in der Regel, auf dem Weg zur Arbeit, innerhalb von wenigen Sekunden austauschen und landen dann, wie Zigarettenstummel, nur allzu häufig auf dem Boden, wo diese absolut nichts verloren haben.

    Zwar gibt es bislang keine genauen Statistiken über die Menge des Mülls, der durch E-Zigaretten entsteht, doch das "American Journal of Public Health“ teilte Ende 2018 mit, das erste Studien bereits darauf hindeuten, dass leere Liquidkartuschen häufig unachtsam auf dem Boden geworfen werden.

    Somit könnte durch die immer weitere Verbreitung von E-Zigaretten zwar mit der Zeit die Verunreinigung der Umwelt durch weggeworfene Zigaretten unter Umständen ein wenig eingedämmt werden, doch im Gegenzug entstehen auf diese Weise zudem auch etliche Tonnen von Plastikmüll.

    Und dieser Plastikmüll, der sich zum Beispiel in Form von Trinkflaschen, Verpackungen oder Tüten finden lässt, gehört hinter den Zigarettenstummeln zu den Dingen die am häufigsten an den Küsten, Stränden, sowie auch in den Innenstädten gefunden werden.

    Daher soll nun ein neues EU-Projekt, welches den Namen „Clean Atlantic“ trägt, die Meeresverschmutzung noch weiter in das Bewusstsein der Menschen rücken. Dabei soll bis ins Jahr 2020 die Verschmutzung des Atlantiks durch Plastikmüll genauer untersucht werden und bis 2021 sollen zudem auch Plastikteller, Trinkhalme und andere Kunststoffprodukte für den einmaligen Gebrauch großteils aus dem europäischen Handel verschwinden. Dies beschloss das Europaparlament im Dezember 2018 und erließ zudem auch ein entsprechendes Verbot, welches allerdings nur für Gegenstände gilt, für die bereits eine bessere Alternative existiert. Dazu gehören Zigarettenfilter, bislang zumindest, noch nicht.

    Fazit

    Die Umweltverschmutzung ist aktuell besonders auch unter deutschen Wählern ein äußerst wichtiges Thema.

    Dennoch ist wohl nur den wenigsten bewusst, dass jährlich etwa 4,4 Milliarden Tonnen an Müll aufgesammelt werden, die aus dem Konsum von Zigaretten resultieren.

    Und dies ist nur die Menge, welche die Mitarbeiter des „Coastal Cleanup Project“ allein im Jahr 2017 aufgesammelt haben. Daher dürfte die tatsächliche Menge an Müll, der aus Zigaretten entsteht, noch einmal deutlich höher sein, mit teilweise fatalen Folgen.

    Erste Studien haben nämlich bereits gezeigt, dass nur ein Zigarettenstummel auf ein Liter Wasser dazu ausreicht, um eine ganze Reihe an Fischen innerhalb kürzester Zeit zu dahinzuraffen.

    Wenngleich E-Zigaretten als eine gesündere Variante zu der klassischen Zigarette beworben werden und zudem keinen klassischen Filter und deutlich weniger Schadstoffe besitzen, lassen diese stattdessen die Menge an produziertem Plastikmüll ansteigen.

    Somit verlagert sich die Umweltproblematik auf diese Weise nur in eine andere Richtung, denn die Umweltverschmutzung, welche durch Plastikmüll verursacht wird, ist nur minimal geringer, als die Verschmutzung die durch weggeworfene Zigaretten entsteht.

    Und mit den Liquidkartuschen, welche bei den E-Zigaretten einiger Händler verwendet werden, existiert sogar schon ein Filter der Zukunft, der selbstverständlich ebenfalls aus Plastik gefertigt ist.

    Daher kann man auch nur hoffen, dass sich erste Studien nicht bewahrheiten und die Verbraucher von E-Zigaretten ein höheres Umweltbewusstsein an den Tag legen, als es bislang den Eindruck macht.

    Denn immer, wenn man seinen Müll achtlos auf den Boden wirft, sollte man daran denken, was man der Welt auf der man lebt damit antut.

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  • Raucher aus Deutschland, die der Meinung sind, dass Rauchern das Leben hierzulande schwer gemacht wird,
    sollten einmal in andere Länder schauen, wo man für eine Packung Zigaretten schon mal deutlich mehr Geld auf den Tisch legen muss.
    Denn während Raucher in Deutschland momentan etwa 7 Euro für 22 Zigaretten bezahlen,
    kosten diese beispielsweise in den vereinigten Staaten oder auch in vielen anderen europäischen Ländern heute bereits zehn Euro oder sogar mehr.
    Und nun fordert der SPD-Politiker Olaf Scholz erneut eine Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland,
    was besonders den Rauchern hierzulande sauer aufstoßen dürfte.
    Aufgrund dieser neuen Entwicklungen in Bezug auf die Tabaksteuer hierzulande, haben wir uns dazu entschieden, euch
    im Folgenden einmal sämtliche Informationen über diese Steuer zu vermitteln, die auch immer wieder für Diskussionen unter den
    Rauchern in Deutschland sorgt.




    Sinn und Zweck der Tabaksteuer

    Bei der Tabaksteuer handelt es sich um eine indirekte Steuer, die hierzulande bereits seit dem Jahre 1906, in Form einer Verbrauchersteuer, auf Tabakarten aller Art erhoben wird. Dabei ist die Tabaksteuer, hinter der Energiesteuer, die hierzulande
    ertragreichste Verbrauchersteuer für den deutschen Staat und wurde in den zurückliegenden Jahren recht häufig angepasst.
    So wurde die Tabaksteuer unter anderem in den Jahren 2002 und 2003, um jeweils einen Cent pro Zigarette erhöht, wobei die zusätzlichen Gelder in die Finanzierung von Maßnahmen zur Terrorabwehr gesteckt werden sollten.

    Dagegen wurden die Gelder aus den Erhöhungen in den Jahren 2004, 2005, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 dazu genutzt, um die Krankenkassen finanziell zu unterstützen.
    Von diesen ganzen Erhöhungen versprach sich das Gesundheitsministerium einen Rückgang der Raucherzahlen hierzulande, da man davon ausging, dass diese durch die immer weiter steigenden Kosten irgendwann abgeschreckt werden würden.

    Und zudem hat selbstverständlich auch das Finanzministerium ein äußerst starkes Interesse daran, die zusätzlichen Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer zur Deckung des Staatshaushaltes zu verwenden.
    Allerdings ist trotz dieser ganzen Steuererhöhung bis heute kein Rückgang bei den Raucherzahlen zu verzeichnen, der in einem direkten Zusammenhang mit der Erhöhung der Tabaksteuer steht, weshalb diese Steuer auch immer wieder Gegenstand von Diskussionen darstellt.

    Man darf außerdem auch nicht vergessen, dass sich seit der Erhöhung der Tabaksteuer auch der Erwerb von Tabakprodukten immer mehr in andere Länder wie Polen oder Tschechien verlagert hat, wo viele deutsche Raucher seitdem ihre Zigaretten erwerben. Und dies fördert gleichzeitig auch den Zigarettenschmuggel hierzulande, da sich, aufgrund der deutlich günstigeren Preise in den umliegenden Händlern, mit geschmuggelten Zigaretten äußerst lukrative Gewinne erzielen lassen.
    Doch anstatt sich aufseiten der Politik mit der Frage zu beschäftigen, wie man den derzeitigen Problemen begegnen soll, wird dort nun über eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer diskutiert.

    Der SPD-Politiker Olaf Scholz fordert eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer

    Wie bereits zu Beginn kurz erwähnt, stellte kürzlich der SPD-Politiker Olaf Scholz, bei einem Koalitionsgipfel im Kanzleramt, seine Pläne für eine erneute, äußerst drastische, Erhöhung der Tabaksteuer vor.
    So sollen, nach dem Willen von Olaf Scholz, die Steuern auf Tabakprodukte hierzulande bis zum Jahr 2020, in insgesamt fünf Stufen angehoben werden. Dabei würde jede dieser fünf Stufen dem deutschen Staat in der Folgezeit zusätzliche Steuereinnahmen

    in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro bescheren. Dies berichtete zumindest erst kürzlich das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
    Mit derartigen Ideen ist der SPD-Politiker in Europa keinesfalls allein, denn auch in den Niederlanden spielt der dortige Staatssekretär für Gesundheit, Paul Blokhuis, mit dem Gedanken an eine Erhöhung der dortigen Tabaksteuer. Wie der Politiker der konservativen Partei Christenunion (CU) erst kürzlich in einem Interview mit der niederländischen Tageszeitung „Trouw“ erklärte, könne der Preis für eine Schachtel Zigaretten nach seiner Ansicht sogar 20 € betragen.

    Paul Blokhuis, welcher von der Tageszeitung „Trouw“ den Spitznamen „Tabak-Ajatollah“ verpasst bekam, ist in den Niederlanden bereits seit längerem als ein entschlossener Kämpfer gegen Tabakprodukte und das Rauchen an sich bekannt. Jedoch steht es in den Niederlanden außer Frage, dass eine derartige Erhöhung der Tabaksteuer, wie die von dem Gesundheitsstaatssekretär gefordert, keinesfalls von einem auf den anderen Tag durchzusetzen ist.

    Daher regte der 55-jährige Paul Blokhuis während seines Vorstoßes auch an, dass auch die Nachbarländer bei einer derartigen drastischen Erhöhung mitziehen müssten.
    Aus diesem Grund werde der Politiker, nach eigener Aussage, in Zukunft die Gespräche mit den zuständigen Verantwortlichen in diesen Ländern suchen, um gemeinsam zu einer Lösung zu finden. Hierbei sprach Blokhuis dann auch direkt Deutschland an, wo er die Verantwortlichen gemeinsam mit seiner Verbündeten, der französischen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn, von einer europaweiten Erhöhung der Tabaksteuer überzeugen wollen. Als Begründung für seinen Vorstoß führte Paul Blokhuis die vielen Menschen an, die in den Niederlanden jährlich an den Folgen ihres Tabakkonsums sterben.

    Kritik in Bezug auf die Tabaksteuer und die Pläne der Politik

    Wenngleich sich, wie in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden, auch in vielen anderen europäischen Ländern Personen dem Kampf gegen das Rauchen verschrieben haben, ernten diese doch auch immer wieder Kritik von den verschiedensten Seiten. So kritisierte beispielsweise ein Sprecher der privaten Stiftung Rokersbelangen (Raucherinteressen) in den Niederlanden die Pläne des dortigen Gesundheitsstaatssekretärs aufs schärfste. Denn dieser Stelle mit seinen Aussagen die Raucher in dem Land komplett ins Abseits und nehme dabei keine Rücksicht auf Menschen, die einfach etwas in ihrem Leben genießen möchten. Zudem sprach der Sprecher der Stiftung außerdem das Problem des illegalen Tabakschmuggels an, welches im Zuge einer weiteren Erhöhung der Tabaksteuer noch weiter anwachsen dürfte.

    Auch in Deutschland betonen die Kritiker der Tabaksteuer immer wieder, dass sich die Raucherquote bei den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren mittlerweile auf dem niedrigsten Wert seit dem Ende der siebziger Jahre befindet und dass zudem auch die Raucherzahlen in der Altersgruppe der 18 bis 25-Jährigen immer weiter rückläufig sind. Doch diese Zahlen lassen sich eben nicht zwangsläufig an der Erhöhung der Tabaksteuer festmachen, sondern hierbei spielt auch die deutlich bessere Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens, im Vergleich zu früher, eine große Rolle.

    Und zumindest für den Moment dürfen die Raucher hierzulande zumindest ein wenig aufatmen, denn nach Angaben des Kanzleramts hat die Erhöhung der Tabaksteuer aktuell keine hohe Priorität für die Bundesregierung. Momentan würde dagegen die Reformierung der Grundsteuer, sowie eine, zumindest teilweise, Abschaffung des Solidaritätszuschlags im Vordergrund stehen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz mit. Jedoch ergänzte diese auch, dass die Tabaksteuer zwar kein Teil des Koalitionsvertrags sei, doch für den Fall, dass es in dieser Richtung Gesprächsbedarf gebe, würde sich die Koalition selbstverständlich damit befassen.

    Fazit zu der geplanten Erhöhung der Tabaksteuer

    Raucher mussten sich seit dem Jahr 2002 hierzulande bereits mit einer ganzen Reihe von Steuererhöhungen arrangieren, sodass diese heute einen Preis von fast sieben Euro für 22 Zigaretten bezahlen müssen. Und in Zukunft soll dieser Preis, zumindest wenn es nach dem SPD-Politiker Olaf Scholz geht, noch weiter ansteigen. Dabei findet dieser unter anderem Unterstützung in Frankreich und den Niederlanden, wo sich ebenfalls Politiker für eine, im besten Fall europaweite, Erhöhung der Tabaksteuer stark machen.

    Doch auch wenn durch den Konsum von Tabakwaren jährlich etliche Menschen in Europa erkranken oder sterben, muss man der Fairness halber auch festhalten, dass sich die Zahl der Raucher bereits in den vergangenen Jahren, in sämtlichen Altersgruppen, stark reduziert hat. Dies liegt allerdings keinesfalls allein an einer Abschreckung durch die Tabaksteuer, sondern großteils auch daran, dass sich viele Raucher seitdem auf anderen Wegen mit Tabakprodukten versorgen.

    So hat, vor allem auch aufgrund der hohen Steuer auf Tabakprodukte hierzulande, auch der Tabakschmuggel bereits seit einigen Jahren deutlich zugenommen. Denn in angrenzenden Ländern, wie Polen oder Tschechien, kann man Zigarettenstangen in der Regel deutlich günstiger erwerben als hierzulande. Und diese Möglichkeit nutzen nicht nur viele Privatpersonen dafür, um sich mit dem Zigarettenvorrat für eine Woche einzudecken, sondern besonders kriminelle Banden verdienen auf diese Weise jährlich hohe Geldbeträge.

    Daher ist es auch äußerst fraglich, ob eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer, ganz gleich, ob hierzulande oder in mehreren europäischen Ländern, schlussendlich zu dem gewünschten Ergebnis führen würde. Denn wie man bereits heute sehen kann, entstehen durch eine derartige Steuererhöhung auch immer neue Probleme, mit denen sich die Länder im Anschluss daran auseinandersetzen müssen. Zudem ist es auch nur äußerst schwer vorstellbar, dass sich vergleichsweise arme europäische Länder, wie Polen oder Tschechien, einer europaweiten Erhöhung der Tabaksteuer ebenfalls anschließen würden. Denn schließlich profitieren diese Länder ja gerade von den Steuererhöhungen in anderen europäischen Ländern, wie Deutschland oder den Niederlanden, womit eine Steuererhöhung in diesen Ländern zu Umsatzeinbußen bei den dortigen Händlern führen würde.

    Man merkt es bereits, in der Diskussion um eine Erhöhung der Tabaksteuer hierzulande und in Europa ist das letzte Wort noch längst nicht gesprochen. Denn auch wenn sich das Kanzleramt in Deutschland momentan mit anderen Dingen beschäftigt, könnte eine Erhöhung der Tabaksteuer schneller wieder aktuell werden, als man vielleicht denken mag, denn schließlich suchen die Politiker hierzulande immer wieder nach neuen Wegen, um die Staatskassen ein wenig zu füllen.

    Und besonders wenn es für die Parteien vor der Bundestagswahl 2022 darum geht für sich zu werben, dann sind zusätzliche Steuernahmen immer ein Weg, um den Wählern etwas Positives zu präsentieren. Denn bereits aktuell werden mit der Tabaksteuer jährlich rund 14,34 Milliarden Euro umgesetzt und vieles deutet darauf hin, dass sich dieser Betrag schon bald nochmals erhöhen dürfte. Und das, obwohl bereits jetzt rund 75 % des Kaufpreises einer Schachtel Zigaretten dem deutschen Staatshaushalt zugutekommen.
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  • Es gibt ohne jeden Zweifel eine große Anzahl von Rauchern, welche dieses Laster bereits seit einer Weile mit sich herumschleppen, es allerdings nicht schaffen zum Nichtraucher zu werden.

    Und das, obwohl es eine ganze Reihe an Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung gibt, welche man dazu nutzen kann, um sich endlich von seiner Nikotinsucht zu befreien.

    Eine der aktuell beliebtesten Alternativen stellt für viele Raucher auch eine E-Zigarette dar, denn mit dieser ist man häufig dazu in der Lage, seinen Nikotinkonsum auf Dauer ebenfalls in den Griff zu bekommen und auf lange Sicht sogar zum Nichtraucher zu werden.

    Wie das geht, was hierbei eine Rolle spielt und welche der elektronischen Zigaretten sich zu diesem Zweck eignen, dass möchten wir Dir in dem folgenden Blogbeitrag ein wenig genauer verraten.

    Wie tragen E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung bei?

    Elektronische Zigaretten werden seit Ihrem Marktstart, um das Jahr 2013 herum, immer beliebter unter den Konsumenten. Das liegt vor allem auch daran, dass bei einer E-Zigarette kein Tabak verbrannt wird.

    Denn bei einer E-Zigarette wird in der Regel eine Liquid genannte Flüssigkeit verdampft, was bei einigen der Hersteller auch mit Tabak möglich ist und deutlich weniger gesundheitsschädlich sein kann, als das Rauchen einer ganz normalen Zigarette.

    Daher wird der Konsum einer E-Zigarette auch als Dampfen bezeichnet, um den Gebrauch von dem eigentlichen Rauchen abzugrenzen.

    Eine weitere positive Eigenschaft der Liquids solcher E-Zigaretten ist auch, dass diese mit einem unterschiedlich hohen Nikotingehalt erhältlich sind. Auf diese Weise kann man den eigenen Nikotinkonsum mit der Zeit immer weiter herunterschrauben, bis man irgendwann überhaupt kein Nikotin mehr benötigt.

    Somit ist es mit einer E-Zigarette durchaus möglich, durch die regelmäßige Reduzierung des Nikotingehalts der eigenen Liquids, auf Dauer vom Raucher zum Nichtraucher zu werden.


    Welche E-Zigaretten eignen sich am besten zur Raucherentwöhnung?

    Seit die ersten E-Zigaretten um das Jahr 2013 veröffentlicht wurden, haben etliche Hersteller, darunter auch einige der bekannten Tabak-Produzenten, ihre eigenen E-Zigaretten Modelle auf dem Markt veröffentlicht. Denn natürlich wollen diese auch weiterhin auf dem Markt, den sie einst geschaffen haben, mitmischen und dort ebenfalls mit eigenen Produkten vertreten sein. Und daher finden sich unter den heute erhältlichen E-Zigaretten auf dem Markt auch solche, die von namhaften Herstellern wie dem Philip Morris Konzern stammen.

    Einige der momentan beliebtesten E-Zigaretten Modelle auf dem Markt möchten wir Dir an dieser Stelle einmal kurz vorstellen, damit Du einen kleinen Überblick, der aktuell auf dem Markt erhältlichen E-Zigaretten erhältst.

    Denn besonders Neueinsteiger finden sich, aufgrund der großen Anzahl der verschiedenen Modelle auf dem Markt, heute zu Beginn oftmals nur sehr schwer auf diesem zurecht und bleiben dann häufig doch bei der altbekannten Zigarette.

    Die IQOS E-Zigarette

    Bei der IQOS E-Zigarette handelt es sich um ein Produkt des bekannten Tabakproduzenten Philip Morris und wird mit dem Slogan „I Quit Ordinary Smoking“ beworben wird, was auf Deutsch so viel heißt wie „Ich beende das normale Rauchen“.

    Dabei setzt der Tabakkonzern, im Gegensatz zu anderen Herstellern, auf sogenannte „Heets“, bei denen es sich um Tabaksticks handelt. Auf diese Weise sollen vor allem Zigarettenraucher zum Umstieg auf die IQOS E-Zigarette bewegt werden.

    Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu der E-Zigarette von Philipp Morris findest Du hier bei uns im Forum, dort erfährst Du unter anderem auch, für wen dieses Modell am besten geeignet ist.

    IQOS E-Zigarette - Erfahrungen - gesünder dampfen?

    Die Juul E-Zigarette

    Ein weiteres, bislang besonders in den USA beliebtes Modell, ist auch die Juul E-Zigarette des gleichnamigen Herstellers. Diese kann mithilfe sogenannter „Pods“, die mit Luiquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen befüllt sind, genutzt werden.

    Während eine Zigarette allerdings üblicherweise einen Nikotingehalt von 12 Milligramm beinhaltet, verfügen die Pods von Juul über einen Nikotingehalt von 20 Milligramm je Millimeter. Dies entspricht einer Konzentration von 5 % Nikotin und ist selbst für Raucher bereits eine ganze Menge.

    Ob sich dieses Modell, trotz des hohen Nikotingehalts der Pods dennoch dazu eignet, um mit dem Rauchen aufzuhören, sowie alles weitere über die Funktionsweise der Juul E-Zigarette, erfährst Du hier.

    Kennt jemand die Funktionsweise von Juul?

    Die Myblu E-Zigarette

    Auch bei der Myblu E-Zigarette, die neben den USA, Großbritannien und Italien mittlerweile auch in Deutschland erhältlich ist, handelt es sich um eine kompakte E-Zigarette, die mithilfe sogenannter „Liquidpods“ genutzt werden kann.

    Diese Liquidpods sind bei diesem Hersteller dabei ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie mit verschiedenen Nikotinstärken erhältlich.

    Ob sich die Myblu allerdings deshalb auch für Personen eignet, die mit dem Rauchen aufhören möchten, darüber kannst Du Dir, mithilfe dieser Erfahrungsberichte zur Myblu E-Zigarette, selbst ein Bild machen.

    Myblu E-Zigarette

    Welche E-Zigarette ist die beste?

    Nachdem wir Dir nun einen kleinen Überblick gegeben haben, welche E-Zigaretten aktuell auf dem Markt erhältlich sind, fragst Du Dich vielleicht, welche der momentan erhältlichen E-Zigaretten aktuell die beste ist, um auf lange Sicht mit dem Rauchen aufzuhören.

    Allerdings kommt es hierbei in erster Linie stets auf einen selbst, sowie zudem auch auf die eigenen Rauchgewohnheiten an, weshalb es äußerst schwer ist eine verlässliche Aussage darüber zu treffen, welches der Modelle auf dem Markt nun das Beste für einen Nutzer ist.

    Dies musst Du schlussendlich selbst für Dich entscheiden, wobei Dir allerdings die Erfahrungsberichte anderer Personen, wie solche hier im Rauchfrei-Forum, eine große Hilfe sein können. Denn auf diese Weise kannst Du Dir einen neutralen Überblick über die aktuell am Markt erhältlichen Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung verschaffen, um dieses Laster auf Dauer ebenfalls ein für alle Mal aus Deinem Leben zu verbannen.

    Denn es ist nie zu spät ein neues, rauchfreies Leben zu beginnen

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  • Raucherentwöhnung im Schlaf – geht das überhaupt? Wie funktioniert die Hypnose? Bezahlt die Krankenkasse die Kosten für eine solche Therapie? Du bist selbst Raucher/in oder ein/e Angehörige/r und fragst dich vielleicht, wie du vom Glimmstängel loskommen kannst. Hilft die Suggestion? Dieser Artikel informiert dich über den Ablauf und die möglichen Gebühren einer Hypnosesitzung. Das Ziel einer solchen Therapie ist es, die Hypnose als Medizin gegen die Nikotinabhängigkeit zu verwenden.

    Rauchen ist eine ungesunde und kostenintensive Angewohnheit. Die Sucht nach Nikotin ist dabei vor allem im Unterbewusstsein des Menschen verankert. Knapp 90 Prozent sämtlicher Alltagsentscheidungen verlaufen über Gewohnheiten und dem Unterbewusstsein. Der Rauchende glaubt, der Griff zur Zigarette entspannt und ist mit Jugendlichkeit und Coolness verknüpft. Wer mit dem Qualmen aufhören will, findet inzwischen zahlreiche Möglichkeiten auf dem Markt: Nikotinpflaster, Kaugummis, usw. – und Hypnose.




    Trance gegen Nikotinabhängigkeit

    Ist die Trance beim Hypnotiseur bloß Abzocke für Leichtgläubige? Oder lässt sich die Sucht im Schlaf kurieren? Der Trance-Zustand entsteht, wenn das Wachbewusstsein im Gehirn einem Halbschlaf ähnelt. Das unterschwellige Bewusstsein übernimmt die Regie und das machen sich Hypnotiseure zunutze, um die Entwöhnung zu unterstützen. Die Hypnotherapie hilft, verschiedene Süchte zu behandeln, sodass ein suchtfreies Leben möglich wird.

    Ablauf der Hypnose gegen das Rauchen

    Wer nicht genug Willenskraft besitzt, um alleine den „kalten Entzug“ zu wagen, kann gegebenenfalls durch eine oder mehrere Hypnosesitzungen sein Unterbewusstsein manipulieren. Auf diese Weise fällt der Entzug bzw. die Entwöhnung im Wachbewusstsein unter Umständen leichter. Wichtig: Bei einer Hypnosesitzung verändert sich nicht die Persönlichkeit des Patienten. Die Hypnotherapie zielt vielmehr darauf ab, sich verschiedene körperliche Funktionen mithilfe verschiedener Suggestionen und „Befehlen“ bewusst zu machen. Dadurch wird das Verlangen nach der nächsten Zigarette verringert.

    Wie funktioniert das?
    Generell nutzt die Hypnotherapie verstärkt Gehirnregionen, in denen es um das Ich, die Aufmerksamkeit und um Visualisierung geht. Bereiche im Gehirn, in denen es um Planungen oder das Denken geht, verringern ihre Aktivität während der Sitzungen. Dadurch ist es möglich, Erinnerungen anzusprechen. Auf diese Weise gelingt es bei vielen Rauchern, dem Gehirn zu suggerieren, das Verlangen nach einer Zigarette zu schwächen.

    Die Hypnosetherapie nutzt vor allem das eigene Biofeedback. Der Patient ist in der Lage, sich selbst und das eigene Denken und Fühlen durch Trance-Zustände zu beeinflussen. Vereinzelt kommen solche Therapieformen bereits in Operationssälen zum Einsatz. Hierbei ist der Hypnotiseur ständig beim Patienten, um die Trance aufrechtzuerhalten. Dadurch erzeugt der Patient mithilfe von Selbsthypnose einen Zustand der Narkose, sodass keine zusätzliche Anästhesie erforderlich ist.

    Wie verläuft die Sitzung beim Hypnotiseur?

    Qualifizierte Hypnotiseure und die Kombination mit verschiedenen Entwöhnungsmethoden verringern die Rückfallquote. Doch wie läuft eine Hypnosesitzung zur Raucherentwöhnung ab?

    Normalerweise beginnt die Sitzung mit einem ersten Gespräch. Darin klären die rauchende und die hypnotisierende Person die Gründe für die Entwöhnung ebenso wie die persönlichen Gründe für das Rauchen.

    Im Anschluss daran erfolgt die eigentliche Hypnose. Hierbei ruft der Hypnosetherapeut mit ruhiger Sprechstimme einen Zustand bei dem Patienten hervor, der an eine Art Halbschlaf erinnert. Dabei nutzen Therapeuten vorrangig die Sprache der Bilder und Geschichten. Auf diese Weise gelingt es oft, dass sich der Rauchende an Momente erinnert, in denen Zigaretten keine Rolle im Leben einnahmen.

    Das Ziel jeder Sitzung besteht darin, positive Gefühle zu wecken, damit der Entzug leichter fällt. Das Aufzeigen von positiven Alternativen ist ein wichtiger Bestandteil der Hypnosesitzungen. Eine Sitzung dauert im Regelfall etwa zwei bis drei Stunden. Für gewöhnlich ist mehr als eine Sitzung notwendig, damit die Therapie erfolgreich verläuft.
    Doch was kostet die Hypnosetherapie letztlich, um die Nikotinabhängigkeit zu stoppen?

    Kosten und Nutzen der Therapie – wie teuer ist eine Hypnosetherapie gegen das Rauchen?

    Der Erfolg einer Hypnosetherapie hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Zum einen muss der Raucher selbst seine Nikotinabhängigkeit beenden wollen, zum anderen muss der finanzielle Spielraum passen. Verschiedene Studien haben die Erfolgsaussichten der Hypnosetherapie untersucht. Die Ergebnisse der Studien überzeugen: Drei Monate nach der Behandlung sind ungefähr 2/3 der Patienten rauchfrei. Nach einem Jahr ist noch knapp die Hälfte von der Sucht befreit. Das ist ein vergleichsweise hohes Ergebnis. Es überrascht wenig, dass ein großer Teil der qualifizierten Hypnosetherapeuten auf den Erfolg mehrerer Sitzungen vertraut.

    Kosten und Kasse – übernimmt die Krankenkasse die Therapiekosten?

    Inzwischen ist klar, dass Hypnosesitzungen durchaus ihre Vorteile für nikotinabhängige Personen aufweisen. Wer diese Methode mit anderen, anerkannten Entwöhnungsprogrammen kombiniert, scheint hervorragend gerüstet zu sein. Dennoch gibt es einen Nachteil bei Hypnosetherapien gegen die Nikotinsucht: Eine Sitzung (ca. 90 Min.) kostet dich ungefähr 250 Euro. Vielen Rauchern stellt sich deshalb die berechtigte Frage, ob die Kasse für die Sitzungskosten aufkommt.

    Krankenkassen bieten unterschiedliche Formalitäten und Auflagen für solche Programme zur Entwöhnung. Daher ist es immer positiv, wenn du dich bei deiner Kasse direkt erkundigst und beim jeweiligen Sachbearbeiter nachfragst. Pauschale Antworten sind in diesem Fall kaum möglich. Manche Kassen informieren über ihren Internetauftritt über die Möglichkeiten der Kostenübernahme.

    Zu den Auflagen der Kassen gehört unter Umständen, dass der Hypnosetherapeut qualifiziert ist und einen entsprechenden Standard erfüllt. Gleichzeitig kommt es auf den Grad der Sucht an, ob die Kasse die Therapiekosten trägt. Hier sind ärztliche Diagnosen hilfreich, um die Schwere der Abhängigkeit zu untermauern und klarzumachen, dass die Sucht das Alltagsleben erheblich einschränkt. Zusätzlich muss auch beim Erfüllen der Auflagen der eigene Wille zum Entzug vorhanden sein. Die Hypnosetherapie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich, wenn du eine gewisse Entschlossenheit mitbringst.

    Fazit – mit Hypnose gegen die Sucht

    Das Rauchen stellt eine gesundheitliche Gefahr dar – das ist wissenschaftlich längst nachgewiesen. Das Aufhören fällt vielen Süchtigen jedoch schwer. Trotz Nikotinspray, Kautabletten und ähnlichen Hilfsmitteln, gelingt es nicht immer, vom Nikotin loszukommen. Hypnosesitzungen bei anerkannten Hypnotiseuren können helfen den Körper von der Zigarettensucht zu entwöhnen. Die relativ hohen Therapiekosten übernehmen manche Kassen. Die Kostenübernahme ist allerdings von mehreren Faktoren abhängig. Nachfragen lohnt sich gegebenenfalls für Raucher! [Weiterlesen]
  • Eine Feierabendzigarette am Tag schadet nicht. Wer nur halb so viel raucht, hat auch ein halb so großes Gesundheitsrisiko – oder nicht?
    Gelegentliche Raucher unterschätzen vielfach das Risiko, das jede einzelne Zigarette und das enthaltene Nikotin mit sich bringen.
    Dieser Artikel räumt auf und beantwortet die Frage: Wie ungesund ist Gelegenheitsrauchen?

    Das Zigarettchen zum Feierabend, eine im Urlaub oder unter Freunden und auf Festen, das schadet doch keinem.
    Der Körper verkraftet wenige Glimmstängel pro Woche und erholt sich schnell von selbst. Viele Gelegenheitsraucher verharmlosen das Problem.
    Wann ist ein Raucher ein Gelegenheitsraucher? Wie schwer fällt es gelegentlich Rauchenden aufzuhören?

    Hin und wieder eine Zigarette – die Nikotinsucht ab und zu

    Ausgeprägte Tabakraucher sind für gewöhnlich Aktivraucher mit einem Pensum von über 10 Tabakwaren pro Tag. Die Fluppe nach dem Aufstehen, den Mahlzeiten und zwischendurch gehört für sie dazu.
    Die „Hin-und-wieder-Rauchenden“ wählen die Kippe in etlichen Fällen aus Genussgründen oder um dazuzugehören und - besonders als Jugendliche – cool zu sein.
    Dabei ist es ein Irrglaube, du seist weniger süchtig, weil du seltener qualmst.

    Nicht selten entwickeln sich zahlreiche Partyraucher zu Kettenrauchern. Sie „quarzen“ zwar zu bestimmten Anlässen, wie z. B. einer Feier oder zum Ende des Arbeitstages.
    Aber speziell beim vermeintlich sporadischen Griff zur Kippe ist Vorsicht geboten: Der Weg in die Sucht ist erstaunlich kurz.

    Risiken der Partyraucher – so schädlich ist dein Rauchverhalten!

    Tabakrauch enthält über 4800 verschiedene Substanzen. Das ist ein Fakt. Von diesen Substanzen sind 90 Stoffe karzinogen. Sie sind oft ursächlich für zahlreiche Krebserkrankungen.
    Das Risiko, einer solchen Krankheit zu erliegen, steigt mit jedem gerauchten Tabakprodukt.

    Neben den krebserregenden Wirkstoffen sind mindestens 250 Substanzen generell gesundheitsschädlich. Sie betreffen vor allem die Lunge, den Mund- und Rachenraum sowie das Herz-Kreislaufsystem.
    Nicht zuletzt beeinflussen viele dieser Inhaltsstoffe das Erbgut des Menschen. Die Folge: Krebs entsteht.

    Der Griff zum Glimmstängel gefährdet in jedem Fall die Gesundheit. Die Rauchgewohnheiten wirken sich unmittelbar auf die Blutgefäße und Atemwege aus.
    Das belegen verschiedene Studien und Forschungsergebnisse. Zudem ist inzwischen bekannt, dass jede gerauchte Kippe diese Schäden fördert. Das bedeutet: Je seltener du rauchst, desto weniger leidet dein Körper.

    Husten, Kopfschmerzen, Krebs - Gesundheitsrisiken für alle?

    Einen Rauchstopp zu erzielen, lohnt sich in jeder Hinsicht: Die Folgen des Rauchens sind mitunter schwerwiegend – auch beim gelegentlichen Zug am Glimmstängel.
    Rauchende Personen leiden häufiger an Husten, Auswurf und einer pfeifenden Atmung.

    Durch Tabakrauch verursachte Kopfschmerzen sind eine weitere mögliche Konsequenz. Zudem führt das Paffen von Zigaretten verstärkt zu chronischen Krankheitsbildern, wie z. B. Asthma oder die typische Raucherlunge.
    Im schlimmsten Fall droht auch dem Partyraucher Lungenkrebs.

    Mit dem Rauchen aufhören fördert außerdem gesunde Blutgefäße. Gefäßschädigungen sind ein gängiges Problem beim Tabakrauchen.
    Das betrifft vor allem Herzinfarkte und ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Ebenso beeinträchtigt der Zug an der Kippe die Elastizität der Gefäßwände.

    Arterienverkalkung ist eine weit verbreitete Erkrankung der heutigen Zeit. Wer verkalkte Arterien aufweist, bewegt sich gemeinhin zu wenig, ernährt sich zu unausgewogen - und raucht.
    Dabei ist es für gewöhnlich unerheblich, ob du fast nie, ab und zu oder ständig rauchst.

    Den Gefäßen zuliebe rauchfrei? Passivrauchen vs. Aktivrauchen

    Schäden durch passives Rauchen sind ein weiteres Problem der Neuzeit. Auch Passivraucher leiden unter dem blauen Dunst und die Gefährdung ist umso stärker, desto intensiver sie dem Qualm ausgesetzt sind.
    Das Risiko für Brustkrebs steigt durch das passive Einatmen von Tabakrauch ebenso wie die Gefahr eines Herzinfarkts und Schlaganfalls.

    Forschungsergebnisse belegen, dass die passiv Rauchenden ebenso wie Aktivraucher durch Zigarettenqualm beeinträchtigt sind.
    Somit zeigt die Forschung, dass eine Grenze nach unten nicht existiert, ab der das Qualmen noch gesund wäre. Lediglich ein kompletter Rauchstopp verhilft zu einer besseren Gesundheit. Das gilt auch für die „hin-und-wieder“-Kippe.

    Mehrere Studien zeigen die Auswirkungen von Tabakrauch und Nikotin auf den menschlichen Körper.
    Amerikanische Wissenschaftler fanden in einer Untersuchung mit 290.000 Teilnehmern heraus, dass es unerheblich ist, wie viel eine Person raucht.

    Sogar Menschen, die täglich kaum einmal zum Glimmstängel greifen, tragen ein 9-fach höheres Risiko für Lungenkrebs.
    Zusätzlich ist vielen Nikotinabhängigen nicht bewusst, dass bereits 5 Zigaretten am Wochenende 260 Kippen oder 22 Zigarettenpackungen pro Jahr bedeuten. Im Angesicht dieser Zahlen fällt es schwer, zu glauben, dass die „ab und zu“-Fluppe keinen Schaden im Körper anrichtet.

    Nichtraucher leben länger – schädliche Gewohnheiten ablegen!

    Mit dem Rauchen aufzuhören fällt vielen Aktivrauchern nicht leicht. Sie sind süchtig und benötigen viel Willenskraft und Disziplin, um von der Sucht loszukommen.
    Wer gelegentlich zur Kippe greift, hat es mitunter einfacher. Denn das Qualmen zu bestimmten Anlässen und Feierlichkeiten vermeidest du mit der passenden Einstellung und Gewohnheit.

    Im Gegensatz zum Aktiv- oder Kettenraucher, lauert die Versuchung bei Gelegenheitsrauchern nicht überall. Stattdessen ist es für sie ratsam, sich die schädliche Angewohnheit (z. B. sich zum Feierabend eine Kippe anzünden) abzugewöhnen.
    Die negative Marotte lässt sich mit etwas Übung und Disziplin leicht in eine positive und gesündere Gewohnheit verwandeln.
    Denn Tatsache ist auch: Egal, wie viel du rauchst, jede einzelne „Fluppe“ verkürzt deine Lebenszeit – mit jedem Zigarettchen um ca. 20 Minuten.

    Fazit – Gelegenheitsraucher leben gefährlich

    Nikotinabhängigkeit betrifft alle Tabakkonsumenten - gleichgültig, ob aktiv oder passiv. Bei Gelegenheitsrauchernfehlt oft das Bewusstsein, dass „das eine Zigarettchen“ durchaus verhängnisvoll sein kann.
    Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich das Tabakrauchen „ab und zu“ ebenfalls verheerend auf den Körper auswirkt.

    Es lohnt sich, das Zigarettenrauchen einzustellen. Wer zum Nichtraucher wird, lebt länger. Jede Kippe, jeder Glimmstängel und jedes Zigarettchen ist ein potentieller Sargnagel. Das gilt für Kettenraucher ebenso wie für gelegentlich Rauchende. [Weiterlesen]
  • "Rauchen kann tödlich sein", steht auf fast jeder Zigarettenpackung als Warnung aufgedruckt.
    Jeder Raucher weiß, dass das Inhalieren von Tabakprodukten verschiedene Krebsarten begünstigen kann.
    Weltweit sterben immer noch die meisten Menschen an den Folgen des Rauchens.
    Besonders Risikogruppen wie Raucher sollten daher frühzeitig mit ihrem Arzt bezüglich der Krebs-Vorsorge sprechen.

    Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen wie bei Darmkrebs!

    Was ist Darmkrebs?

    Darmkrebs bezeichnet einen bösartigen Tumor im Dick- oder Mastdarm.
    Ein bösartiger Tumor im Dünndarm ist dagegen sehr selten.

    - Kolonkarzinom bedeutet Dickdarmkrebs
    - Rektumkarzinom bedeutet Mastdarmkrebs
    - Kolorektales Karzinom Dickdarm- und Mastdarmkrebs zusammen

    Darmkrebs entwickelt sich zu ca. 90% aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Die Entwicklung von gutartigen Darmpolypen zum Krebs kann rund 10 Jahre dauern.



    Wichtig!
    Darmkrebs ist eine stille Krankheit.
    Symptome wie Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blutauflagerungen treten erst auf, wenn die Krankheit schon oft weit fortgeschritten ist.

    Wer ist von Darmkrebs betroffen?

    Grundsätzlich kann jeder in jedem Alter von Darmkrebs betroffen sein.
    Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweit-häufigste Krebsart. Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 61.000 Menschen neu und etwa 25.400 Menschen sterben an den Folgen der Krankheit.
    Das Risiko zu erkranken nimmt mit dem Alter zu. Ab einem Alter von 55 Jahren sollte jeder sich dazu aufgerufen fühlen, an der Darmkrebsfrüherkennung teilzunehmen.
    Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein, wenn sie familiär vorbelastet sind oder zu einer Risikogruppe (Raucher) dazugehören.

    Darmkrebs in der Familie

    Circa jeder dritte Darmkrebs ist durch eine Vorerkrankung in der Familie mit begünstigt.
    Ein familiäres Risiko liegt immer dann vor, wenn direkte Verwandte (Großeltern, Eltern oder Geschwister) an Darmkrebs, Darmpolypen oder auch an einem bösartigen Tumor des Magens sowie der Gebärmutter erkrankt waren oder sind. Deshalb ist es für junge Menschen besonders wichtig in der Familie nach solchen Erkrankungen nachzufragen.
    Schon bei einem Angehörigen mit Darmkrebs oder Krebsvorstufen (Adenomen) verdoppelt sich das Risiko aller direkten Verwandten. Gibt es mehrere Fälle von Darmkrebs in der Familie oder ist der Krebs vor dem Alter von 50 Jahren aufgetreten, ist das Risiko für direkte Verwandte gegenüber der Normalbevölkerung um das drei- bis vierfache erhöht.



    Bist Du betroffen?
    Gibt es in Deiner Familie Hinweise auf Darmkrebs, solltest Du früher als andere zur Darmspiegelung gehen. Am besten 10 Jahre vor der Feststellung der Krankheit des Familienmitgliedes. Ist zum Beispiel beim Familienmitglied mit 45 eine Erkrankung festgestellt worden, solltest du mit 35 die erste Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Sind drei oder mehr Familienmitglieder an Darmkrebs, Gebärmutter- oder Magenkrebs erkrankt, so sollte 25 Jahre vor deren Feststellungsalter eine Untersuchung vorgenommen werden.

    Weitere Risikogruppen:
    - Rauchen!
    - Alkohol trinken
    - Schlechte Ernährung
    - Wenig Bewegung
    - Übergewicht
    - Diabetes

    Nichtraucher? Mache den Schnell-Check direkt hier:


    Darmkrebs-Vorsorge

    Darmkrebs ist eine "stille" Krankheit. In den meisten Fällen gibt es keine Warnzeichen.
    Er entsteht aus den meist gutartigen Polypen im Darm, die sich über ca. 10 Jahre zu Krebs entwickeln können. Sehr viel Zeit um durch Untersuchungen erkannt zu werden. Die Früherkennung ist daher die beste Waffe gegen den Darmkrebs.
    Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um Darmkrebs(-vorstufen) zu erkennen. Durch eine Darmspiegelung ist die Erkennung am sichersten festzustellen. Ab einem Alter von 55 Jahren wird diese Untersuchung auch von den Krankenkassen übernommen. Sollte die Untersuchung ohne Befund sein, muss die nächste Darmspiegelung in der Regel erst nach 10 Jahren wiederholt werden.



    Fragen zur Darmkrebs-Vorsorge und Früherkennung?
    Der Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ in Heidelberg informiert täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr kostenfrei unter der Telefonnummer 0800-420 30 40. Mitarbeiter des KID beraten über die verschiedenen Möglichkeiten der Früherkennung und Therapie von Darmkrebs.

    Felix Burda Stiftung informiert

    Die Felix Burda Stiftung engagiert sich seit 2001 für die Kommunikation der Damkrebs-Vorsorge und Früherkennung. Zu den jährlichen Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März, der Felix Burda Award, die Initiative für Betriebliche Prävention, Europas größtes Darmmodell und der Gesundheits-Butler APPzumARZT fürs Smartphone.

    Natürlich kannst Du zu dem Thema auch in unserem Forum oder Kommentaren Fragen stellen.
    Du als Raucher oder Ex-Raucher gehörst einer Risikogruppe an. Gehe zur Darmkrebs-Vorsorge und lass Darmkrebs nicht dein Schicksal sein! [Weiterlesen]
  • Rauchen schadet der Gesundheit, das ist längst überall bekannt.
    Aber wusstest Du, dass das Rauchen in der Schwangerschaft auch deinem ungeborenen Kind erheblich schadet?
    Die Folgen und Auswirkungen durch das „Mitrauchen“ im Mutterleib sind nicht zu unterschätzen.
    Der folgende Beitrag hilft Dir zu erkennen, warum viele Frauen besser schon vor der Empfängnis mit dem Rauchen aufhören.

    Rauchfrei schwanger – warum es besser ist, aufzuhören

    Schon vor der Schwangerschaft lohnt es sich, das Rauchen zu beenden.
    Durch die rauchfreie Zeit erhöht sich sowohl bei der Frau als auch beim Mann die Fruchtbarkeit, sofern beide vollständig aufhören zu rauchen.
    Schwanger zu werden ist für Nichtraucher wesentlich einfacher im verglichen mit Rauchern.
    Beispielsweise wurde nachgewiesen, dass die Spermien des Mannes aufgrund des Nikotins in den Zigaretten schlechter beweglich sind.
    Das erschwert die Empfängnis. Zusätzlich verengt das Nikotingift die Gefäße, sodass der Sauerstofftransport schlechter stattfinden kann. Das beeinträchtigt ebenfalls die Empfängnis der Frau.

    Bist Du bereits schwanger?

    Viele Frauen befürchten, dass das plötzliche Ende des Rauchens zu Entzugserscheinungen beim ungeborenen Kind führt.
    Das ist wissenschaftlich aber keineswegs nachgewiesen. Vielmehr gilt solch eine Aussage eher als eine Ausrede.
    Während der Schwangerschaftswochen (kurz: SSW) zieht der plötzliche Rauchstopp im Mutterleib keine Entzugserscheinungen des Babys nach sich.
    Anders sieht es aber nach der Geburt aus. Infolge des Rauchens kann es nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim geborenen Kind kommen,
    sofern die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat.

    Zusätzlich verschlechtern Nikotin, Kohlenmonoxid und vielfältige Karzinogene (d. h. krebserregende Substanzen) aus dem Tabakrauch die Durchblutung und verengen die Blutgefäße.
    Dies führt beim Embryo zu einer schlechteren Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff.
    Aus diesem Grund ist es ratsam, so früh wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören – der Gesundheit von Mutter UND Kind zuliebe.

    Statistiken belegen die schädlichen Auswirkungen des Rauchens von Tabak. Die gesundheitsschädlichen Karzinogenen sind auch im Blut von ungeborenen Babys nachweisbar.
    Damit erhöht sich das Risiko des Kindes, später eine Leukämie oder sonstige Krebskrankheiten, insbesondere Nierenkrebs, Lungenkrebs, Blasenkrebs und Nasenkrebs zu entwickeln.
    Dies gilt im gleichen Maß für das Passivrauchen.

    Auch die Plazenta, also der Mutterkuchen, kann diese Schadstoffe nicht filtern.
    Der Mutterkuchen wirkt also keinesfalls wie ein Hindernis zwischen dem Kreislauf der Mutter und dem des Kindes.
    Schlimmer: Der Blutkreislauf des Kindes ist über die Nabelschnur und den Mutterkuchen mit dem Kreislauf der Mutter verbunden.
    Wenn Du Dich als Mutter also FÜR und nicht GEGEN das Rauchen entscheidest, passiert folgendes: Die Giftstoffe der Zigaretten gelangen auf direktem Wege in Dein Kind.
    Daher ist es umso bedeutender, dass eine werdende Mutter das Rauchen einstellt, sobald bekannt ist, dass sie schwanger ist.
    Idealerweise beendest Du das Rauchen bereits mit dem Aufkommen eines Kinderwunsches. Auch wenn Du planst Dein Baby nach der Geburt zu stillen, sollte die Rauchfreiheit dein Ziel bleiben.
    Denn die Schadstoffe lassen sich ebenfalls über die Muttermilch auf den Kreislauf des Kindes übertragen. Der Rauchstopp dient somit dem Schutz und der Gesundheit des Kindes.

    Folgen für das Ungeborene

    Der schädigende Einfluss vom Rauchen in der Schwangerschaft wirkt sich sowohl auf den Körper der werdenden Mutter als auch auf das Ungeborene aus.
    Die schlechtere Durchblutung beispielsweise führt unter Umständen zu einer verfrühten Ablösung der Plazenta, einem verfrühten Sprung der Blase oder sogar zu einer Totgeburt.
    Ebenso erhöht der Konsum von Nikotin die Menge von Kalk innerhalb der Plazenta. Im Vergleich zu Nichtraucherinnen beeinflusst der erhöhte Kalkgehalt bei Raucherinnen die Entwicklung des Kindes sowie die Versorgung des Embryos.
    Das Risiko für eine Früh- oder Fehlgeburt steigt mit jeder Zigarette, die Du weiterhin rauchst.

    Weiterhin erhöht das Rauchen die folgenden Risiken:
    • das Risiko des plötzlichen Kindstods nach der Geburt
    • das Risiko für Blutungen während der Schwangerschaftswochen
    • das Risiko einer Eileiterschwangerschaft
    • das Risiko für Placenta praevia (diese Komplikation erfordert einen Kaiserschnitt und geht mit Blutungen einher)


    Spätfolgen des Rauchens während der Schwangerschaft

    Neben den vorgenannten Komplikationen und Auswirkungen erhöht das Rauchen auch die Risiken für Spätfolgen.
    Oft sind Kinder von Raucherinnen geistig zurückgeblieben oder sie weisen eine verringerte Intelligenz, Lern- und Konzentrationsprobleme sowie Entwicklungsstörungen auf.
    Die Babys wiegen bei der Geburt weniger im Vergleich zu denen von Nichtraucherinnen. Zudem erhöht sich das Risiko für Diabetes und Übergewicht durch das geringe Geburtsgewicht.
    Das Risiko einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ist bei Raucherkindern doppelt so hoch als bei Frauen, die nicht rauchten.
    Ebenso verläuft die Herzfrequenz bei solchen Kindern schlechter, sodass Herzfehler 60 Prozent wahrscheinlicher auftreten verglichen mit Kindern von Frauen, die nicht rauchten.

    Daneben weisen „Raucherkinder“ mit höherer Wahrscheinlichkeit die folgenden Probleme auf:

    • Krankheiten durch ein eingeschränkt funktionierendes Immunsystem
    • Erkrankungen der Atemwege, wie z.B. Asthma
    • mehr Allergien
    • Unfruchtbarkeit oder eine eingeschränkte Fruchtbarkeit
    • erhöhte Aggressivität sowie dreimal mehr Verhaltensauffälligkeiten
    • die Lungenkapazität des Kindes leidet durch das Rauchen während der Schwangerschaftswochen
    • Mongolismus oder Down-Syndrom (auch bekannt als Trisomie 21)

    Abgesehen davon besteht ein höheres Risiko, dass Dein Kind später ebenfalls eine Nikotinsucht entwickelt.
    Grund dafür ist vor allem die höhere Anzahl an Nikotinrezeptoren im Gehirn. Diese fördern eine Sucht eher, wenn das Kind einmal das Rauchen ausprobiert.

    Mit dem Rauchen aufhören – so gelingt es!

    Generell ist ein Blick in den Schwangerschaftskalender hilfreich, um das Rauchen zu beenden.
    Je früher Du das Rauchen stoppst, desto weniger gesundheitliche Risiken durchleben Du oder Dein Kind.
    In jedem Fall lohnt sich das Aufhören während der schwangeren Monate, um das Kind zu schützen und ihm einen bestmöglichen Start ins Leben zu gewährleisten.
    Trotz der Gefahren und Risiken raucht etwa jede 10. Frau, obwohl sie ein Kind in sich trägt. In diesen Fällen ist die Sucht häufig stärker als der Wunsch, das Leben des Kindes im Mutterleib zu schützen.
    Besonders wenn Du Schwierigkeiten mit dem Beenden des Rauchens hast, ist professionelle Hilfe angebracht.
    Mögliche Ansprechpartner dafür sind Dein Gynäkologe, die Hebamme oder entsprechend spezialisierte Beratungsstellen.
    Grundsätzlich gilt beim Aufhören, dass du Ersatzmittel wie Nikotintabletten, Nikotinsprays oder Nikotinpflaster idealerweise meidest. Das enthaltene Nikotin belastet nämlich auch in diesem Fall das Kind.
    Optimal ist ein möglichst früher Rauchstopp ohne Kompromisse. Du schaffst es nicht, sofort vollständig aufzuhören? Dann sind Ersatzmittel wie z.B. Kudzu Kapseln allemal besser als herkömmliche Zigaretten.

    Gerne kannst Du auch bei uns im Forum anonym und kostenlos dir Tipps und Ratschläge zu dem Thema holen. Hier findest Du den passenden Bereich dafür: Rauchen in der Schwangerschaft [Weiterlesen]
  • Nach kurzer Sommerpause, möchte ich heute das Thema Lungenkrebs infolge des Rauchens ansprechen.

    Rauchen ist gesundheitsschädlich und gilt in den Industrienationen als die am ehesten vermeidbare Todesursache.
    Speziell das Lungenkarzinom zählt zu den am häufigsten auftretenden Todesfällen bei Männern. Aber wie verläuft die Erkrankung und wie stehen die Heilungschancen? Dieser Artikel informiert im Folgenden über Symptome, Diagnose und Therapien.

    Unter sämtlichen Todesfällen, die vom Krebs in der Lunge verursacht werden, gilt der Tabakkonsum in 4 von 5 Fällen als Auslöser. Die aufgrund der Erkrankung geringere Sterblichkeitsrate bei Frauen ist aktuell auf die spätere Verbreitung des Rauchens zurückzuführen. Insgesamt beeinflusst der Tabakkonsum signifikant die körpereigenen Zellen – je nachdem, wie lange, intensiv und häufig der Griff zum Glimmstängel erfolgt.

    Der Tumor in der Lunge – Das passiert im Körper

    Der Zigarettenqualm enthält mehr als 4.800 unterschiedliche Stoffe und etliche davon sind giftig. Die Lunge ist daher ein zentraler Punkt im Körper, der all diese Giftstoffe aufnimmt. Für gewöhnlich versorgt sie den Körper mit Sauerstoff und filtert Schadstoffe wie Kohlendioxid heraus. Sie besteht aus der Luftröhre, die sich in zwei Lungenflügel verzweigt. Dort befinden sich zahlreiche Lungenbläschen und Flimmerhärchen, die Fremdkörper durch Schlagbewegungen hinausbefördern. Der Tabakkonsum zerstört diese feinen Härchen. Dies stört die Filterfunktion, sodass sich Schleim und Staub ansammeln.

    Neben dem Zigarettenkonsum gelten auch Passivrauchen oder das Einatmen von Feinstaub, Abgase, Asbest oder Radon und Quarzstaub als Verursacher der Krankheit. Noch sind sich Forscher uneins, wie die Erkrankung im Detail entsteht. Faktoren, wie beispielsweise die krebsauslösenden Substanzen aus dem Tabakrauch, greifen grundsätzlich in die Kontrollmechanismen der Zellen ein. Dadurch wird der reguläre Zellablauf gestört, sodass die Zelle unkontrolliert wächst und Tumore in der Lunge entstehen.

    Verlauf der Krankheit – Symptome, Diagnose und Heilungschancen

    Beschwerden treten zumeist erst spät auf. Dadurch sind die Diagnose und Heilung durch eine Therapie naturgemäß schwieriger. Außerdem existiert prinzipiell kein Beschwerdebild, das zweifelsfrei auf Tumore schließen lässt. Hauptsächliche Symptome sind Schmerzen bei der Atmung oder in der Brust, Husten (gegebenenfalls mit Blut) und Kurzatmigkeit. Daneben können Heiserkeit und Schluckbeschwerden, Atemgeräusche (Pfeifen oder Zischen), Schwäche im Arm oder eine Ansammlung von Wasser im Brustfell auftreten.

    Hat die Erkrankung Metastasen gebildet und in andere Körperbereiche gestreut, kommen weitere Symptome hinzu (Schwindel, Gelbsucht, schmerzende Knochen oder Schwellung der Lymphknoten). Allgemein greift die Erkrankung das Immunsystem an, sodass es zu Fieber und Nachtschweiß oder Stoffwechselstörungen und Schwäche kommen kann.

    Diagnose Lugenkrebs

    Um ein Lungenkarzinom festzustellen, erfolgt die Diagnose bei einem Arzt. Diese ist meist eher zufälliger Natur, da der Patient den Arzt aufgrund von Beschwerden aufsucht oder der Arzt die Erkrankung aufgrund eines Röntgenbildes aufdeckt. Für die Diagnose werden das Blut sowie der körperliche Zustand des Patienten untersucht. Eine sorgfältige Anamnese bezüglich der Lebensgewohnheiten und Krankengeschichte verstärkt den Verdacht. Dadurch sind weitere Untersuchungen möglich:

    • Röntgenbild
    • Knochenszintigramm
    • Computertomographie (CT)
    • Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
    • Magnetresonanztomographie (MRT, auch: Kernspintomographie)

    Zusätzlich erleichtern Gewebeproben sowie die Analyse des Hustenauswurfs die Diagnosestellung. Somit lassen sich Tumore präzise bestimmen (Größe, Lage, Mutation, welcher Zelltyp den Tumor ausgebildet hat). Das ermöglicht dem Arzt, eine passende Behandlungsmethode festzulegen.

    Krebstherapie

    Üblicherweise lassen sich kleinzellige Tumore sowie solche, die nicht in andere Organe gestreut haben, mithilfe einer Operation vollständig entfernen. Daneben erfolgen der Einsatz einer Chemotherapie sowie die Gabe spezieller Medikamente, um verbliebende Krebszellen im Körper zu zerstören. Die Chemotherapie wirkt sich als Infusion auf den gesamten Körper aus. Dabei erfolgt die Verabreichung der Substanzen in Intervallen, sodass es auch Behandlungspausen gibt.

    Nicht operable Lungenkarzinome lassen sich mit einer Strahlentherapie behandeln. Diese stoppt das Wachstum des Tumors, sodass sich frühe Stadien gegebenenfalls heilen lassen. Daneben existieren weitere, zielgerichtete Therapieformen, die gegen Krebszellen wirken und dadurch besonders verträglich sind. Außerdem ist es möglich, das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs zu nutzen.

    Heilung nach der Krebstherapie

    Ein Rauchstopp beeinflusst signifikant die Heilungschancen. Grundsätzlich lässt sich die Erkrankung nur heilen, wenn das komplette Tumorgewebe mit einer Operation entfernt wird. Häufig kommt es zu Rückfällen, wobei das Rauchen bedeutsam für die Effektivität der Behandlung ist, da sich die Heilungschancen bei rauchenden Krebspatienten verschlechtern. Moderne Krebstherapien ermöglichen entweder eine Heilung oder zumindest ein Hinauszögern des Krankheitsverlaufs. [Weiterlesen]
  • Rauchen schadet der Gesundheit. Inzwischen ist bekannt, dass der Tabakkonsum ebenso wie das Rauchen von E-Zigaretten und Wasserpfeifen der Mundgesundheit schadet. Lies hier, welche Risiken der Konsum für die Mundhöhle, Zähne und Lippen mit sich bringt und welche Maßnahmen die Risiken senken.

    Ungefähr ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht. Dabei ist die Tendenz vor allem bei Jugendlichen seit Jahren abnehmend. Ein Grund sind die Giftstoffe, die Zigaretten und andere Tabakprodukte enthalten. Denn allein im Tabakrauch vereinen sich mehr als 4800 Substanzen. Davon gelten 90 Stoffe als krebserzeugend oder wahrscheinlich krebserzeugend.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass diese Giftstoffe durch den Tabakrauch besonders effektiv und schnell vom Körper aufgenommen werden. Trotz dieser Gefahren und Risiken entwickeln immer noch viele Menschen eine Abhängigkeit zum Rauchen. Dabei wirkt sich der Konsum auf fast jedes Organ negativ aus - auch auf die Mundflora.




    Risiken und Auswirkungen des Rauchens auf die Mundhöhle

    Es ist allgemein bekannt, dass das Risiko an Krebs zu erkranken bei Rauchern höher ist als bei Nichtrauchern oder langjährigen Ex-Rauchern. Eine Langzeitstudie hat gezeigt: Tabakkonsum erhöht ebenso das Risiko von Zahnverlust. Besonders jüngere Raucher sind betroffen. Zudem erhöht sich das Risiko je mehr Nikotin und Tabakprodukte konsumiert werden.

    Durch das Konsumieren von Tabakprodukten steigt ebenfalls die Gefahr folgende Krankheiten zu entwickeln:
    • Karies
    • Zahnfleischentzündungen
    • Zahnbettprobleme
    • Krebs
    Ein wichtiger Faktor stellt der Speichel dar: Der Tabakkonsum verändert dessen Zusammensetzung nachteilig. Normalerweise enthält der Speichel viele Stoffe, die gegen schädliche Bakterien und Keime wirken und die Mundflora schützen. Durch den Tabakkonsum verändern sich diese Bestandteile, sodass sich die Wahrscheinlichkeit, kaputte Zähne, krankes Zahnfleisch und Mundgeruch zu entwickeln, erhöht. Vor allem Mundgeruch ist eine unangenehme Begleiterscheinung des Konsums und beeinträchtigt schnell die sozialen Kontakte.

    Neben Mundgeruch bilden Zahnverfärbungen und Plaque Faktoren, die sich leicht auf das Selbstwertgefühl des Betroffenen auswirken. Aber sie stellen ebenfalls die Basis für schwerwiegende, gesundheitliche Probleme dar. Denn langfristig führen der veränderte Speichel, der Belag auf den Zähnen sowie die andauernden Zahnfleischentzündungen zu
    • einem Zahnschmelzrückgang
    • einer belegten Zunge
    • Zahnbettentzündungen
    • Zahnverlust
    Karies hat somit leichtes Spiel. Die Bakterien und giftigen Substanzen bei einem gleichzeitigen Mangel an schützenden Bestandteilen im Speichel führen zu Läsionen an der Mundschleimhaut. Die Entzündungen am Zahnbett und Zahnfleisch sorgen dafür, dass die Zähne mit der Zeit ihren Halt verlieren, sodass ein Zahnersatz häufig nötig ist. Allerdings verlieren Raucher solche Implantate schneller und leichter, da die chronische bakterielle Entzündung in der Mundhöhle den Kieferknochen abbaut. Krebs ist eine weitere potentielle Gefahr des Konsums, sodass Raucher ein erhöhtes Risiko in Kauf nehmen: Tumore am Mundboden sowie der hinteren Zunge, Speicheldrüsenkrebs und weitere Krebserkrankungen treten bei (Ex-)Rauchern häufiger auf als bei Nichtrauchern.

    Vorbeugung und Mundhygiene bei Rauchern

    All diese Risiken lassen sich verringern, indem Du als (Ex-)Raucher verschiedene Maßnahmen beachtest: Die Bundeszahnärztekammer rät beispielsweise dazu, den Zahnarzt zurate zu ziehen. Regelmäßige Kontrolltermine erhöhen das Bewusstsein für die Risiken und bieten gegebenenfalls eine wirkungsvolle Kontrollinstanz bei einem Rauchstopp.

    Denn die komplette Raucherentwöhnung gilt als die effektivste und beste Methode, um die gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf Deine Mundschleimhaut zu reduzieren. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Teil der Prophylaxe betrifft die eigene Mundhygiene: Wenigstens zweimal am Tag solltest Du Deine Zähne gründlich putzen und die Mundpflege umfassend gestalten, um Krankheiten vorzubeugen. Folgende Produkte helfen bei einer gesunden Mundhygiene:

    Fazit - Mundgesundheit bei (Ex-)Rauchern

    Grundsätzlich birgt der Tabakkonsum ein hohes gesundheitliches Risiko. Dabei bleibt auch der Mund (Lippen, Schleimhäute, Zunge, Zähne und Zahnfleisch) nicht verschont. Karies und Zahnfleischentzündungen sowie Verfärbungen der Zähne bilden nur die Spitze des Eisbergs. Daraus können sich langfristig schwere Krankheiten entwickeln, die gegebenenfalls zum Verlust der Zähne oder dem frühzeitigen Tod führen.

    Ein langfristiger Rauchstopp senkt das Risiko, rauchbedingte Krankheiten zu erleiden. Eine umfassende Mundhygiene mit entsprechenden Pflegeprodukten und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt helfen zusätzlich, das Risiko zu minimieren. Daneben hilft jede Zigarette, die weniger konsumiert wird, dabei gesunde Zähne zu bewahren und das Leben zu verlängern.

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Hattet Ihr aufgrund des Rauchens Probleme mit eurer Mundgesundheit? [Weiterlesen]
  • Wer mit dem Rauchen aufhören will, setzt oftmals auf die helfende Wirkung der Nikotinersatztherapie. Pflaster sind dabei besonders beliebt zu Tabakentwöhnung.
    Aber wie wirken sie?
    Erleichtern Nikotinpflaster tatsächlich den Weg zum Nichtraucher?
    Hier erfährst du alles Wesentliche über diese Form der Rauchentwöhnung.

    Ungefähr 20 Millionen Menschen in Deutschland rauchen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Aufgrund der gesundheitlichen Risiken und der hohen Kosten für Zigaretten, entscheiden sich viele Raucher für eine Entwöhnung. Dabei dient die Ersatztherapie dazu, den Nikotinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten und auf diese Weise den Entzug zu erleichtern. Allerdings stellen sich die Fragen, wie wirksam derartige Hilfsmittel sind und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind.

    Endlich rauchfrei? So wirken Nikotinpflaster!

    Die Sucht entsteht zu einem Großteil durch das Nikotin im Blutkreislauf und durch das Einatmen des Zigarettenrauches.
    Das Verlangen nach Tabakrauch entspricht in etwa dem nach Kokain oder Alkohol. Allein die schädigenden Einflüsse der Zigarette auf die körpereigene Gesundheit bieten genügend Gründe zum Rauchen abgewöhnen.

    Nikotinersatzpräparate enthalten weder Kohlenmonoxid noch Blausäure, Arsen oder Formaldehyd. Damit verzichten sie auf all jene Giftstoffe, die typisch für eine Zigarette sind. Sie mildern das Verlangen nach einer Zigarette, indem sie dem Körper konstant das süchtig machende Nikotin zuführen.

    Denn bei jedem Griff zur Zigarette erfährt der Körper einen sogenannten „Nikotin-Kick“. Die Nikotinpflaster entziehen dem Körper nicht schlagartig das Nervengift Nikotin. Dadurch fallen die Entzugserscheinungen bei der Rauchentwöhnung milder aus, sodass es leichter fällt, mit dem Rauchen aufzuhören.

    Mit dem Rauchen aufhören – Anwendung von Nikotinpflastern

    Du klebst dir den nikotinhaltigen Klebestreifen beispielsweise auf den Oberarm oder auf den Rücken. Um eine konstante Zufuhr des Nikotins zu gewährleisten, wechselst du den Haftstreifen täglich. Der Körper nimmt bei dieser Form der Entwöhnung das Nikotin über die Haut auf.

    Im Handel sind in der Regel zwei verschiedene Sorten erhältlich: Solche für 14 Stunden und für 24 Stunden. Beide Präparate geben über die gesamte Tragedauer beständig Nikotin an den Körper ab.

    Zum Beispiel diese hier:



    Die Variante für 14 Stunden eignet sich vorrangig für leichtere Raucher, die morgens nicht sofort nach der Zigarette greifen. Diese 14-Stunden-Hilfsmittel wendest du nicht über Nacht an, sondern nur tagsüber.
    Dadurch ist das Verlangen nach der gewohnten Zigarette am Morgen größer.

    Das liegt vor allem daran, dass der Nikotinspiegel im Blut niedriger ist, weil der Körper in der Nacht das Nervengift abgebaut hat.
    Das erhöht die Rückfallwahrscheinlichkeit, sodass stärkere Raucher besser auf die andere Alternative zurückgreifen:
    Jene Präparate, die du 24 Stunden auf der Haut trägst, wirken auch im Schlaf. Der Vorteil bei diesen Mitteln liegt in der konstanten Nikotindosis auch über Nacht. Das schrittweise Verringern der Dosis erleichtert die Tabakentwöhnung.

    Die Nebenwirkungen

    Je länger die Nikotinpflaster auf der Haut kleben, umso eher steigt das Risiko unerwünschter Folgen.
    Häufig treten Hautreizungen auf. Ebenso sind Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Muskel- oder Kopfschmerzen möglich. Wer zusätzlich raucht, erhöht außerdem das Risiko einer Nikotinvergiftung!

    Aus diesen Gründen ist es ratsam, die Stelle mit dem Haftstreifen zu variieren und die Dosis zu beachten. Denn die Präparate gibt es in verschiedenen Dosierungen - je nach Bedarf. Jede unbehaarte, trockene Stelle zwischen dem Nacken und der Taille eignen sich für die Anwendung.

    Rückfall nicht ausgeschlossen

    Der Einsatz von speziellen Pflastern, um das Verlangen nach der Zigarette langfristig zu stoppen, steht sehr in der Kritik.
    Grundsätzlich hängt das Rückfallrisiko vom Stoffwechsel des Rauchers ab. Die Forschung ergab, dass schon in der ersten Woche des Entzugs bis zu 65 Prozent der betroffenen Raucher einen Rückfall erleiden.

    Der Stoffwechsel bestimmt, wie schnell das Verlangen nach Nikotin wieder ansteigt. Diejenigen, bei denen der Körper das Nikotin im normalen Tempo abbaut, leiden in vielen Fällen unter verstärkten Entzugserscheinungen.
    Daneben bleibt auch beim Einsatz solcher Klebepflaster die Nikotinsucht bestehen. Der Raucher verzichtet auf die Zigarette, ist dann aber von Nikotinpflastern abhängig.

    Besonders die Ergebnisse neuerer Studien lassen am Nutzen der Nikotinpflastern zweifeln:
    Die Studien kommen zum Schluss, dass es hauptsächlich an der Willenskraft liegt, ob jemand zum Ex-Raucher wird oder nicht. Vor allem Raucher, die mehr als 20 Zigaretten täglich konsumieren, sind doppelt so stark rückfallgefährdet als andere Raucher.

    Fazit zum Rauchen aufhören mit oder Nikotinersatz

    Wer mit dem Rauchen aufhören will, der profitiert nur kurzfristig von Ersatzprodukten wie Pflastern.
    Langfristig zählt vor allem eines beim Rauchstopp: der eigene Wille. Der Wille, sich endgültig von der Nikotinsucht zu befreien, muss vorhanden sein, sonst funktionieren all die nikotinhaltigen Hilfsmittel nicht.
    Diese lindern ausschließlich die Entzugserscheinungen. Da der Körper aber bei all den Mitteln weiterhin konsequent Nikotin erhält, erfolgt der hauptsächliche Entzug durch die Willenskraft des Anwenders - und nicht, weil ein Nikotinpflaster auf dem Arm klebt.

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Teilte sie gerne bei uns hier im Forum. Erfahrungen mit Nikotinpflastern

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