Philip Morris wird in Großbritannien keine Zigaretten mehr verkaufen

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  • In den nächsten zehn Jahren möchte Marlboro und Co. keine Zigaretten mehr verkaufen. Es sei ein Geschäft ohne Zukunft.

    Das klingt schon sehr merkwürdig, was Philip Morris als einer der größten Tabakunternehmen verkündet.
    In den nächsten zehn Jahren sollen die Glimmstängel aus den Regalen in Großbritannien verschwinden, sagte Konzernchef Jacek Olczak in der britischen Zeitung "The Mail on Sunday".

    Zu den Marken von Philip Morris gehört unteranderem Marlboro, Chesterfield und L&M.

    Im Jahr 2020 hat der Konzern weltweit einen Nettoumsatz von 28,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, was einen Umsatzrückgang von vier Prozent zum Vorjahr bedeutet. Allein in Großbritannien belaufen sich die Einnahmen auf knapp eine Milliarde Euro jährlich.

    Trotz dieser hohen Milliardenumsätze möchte der CEO Olczak, dass die Firma das Produkt "Rauchen" hinter sich lässt.
    Diese Ankündigung kommt meiner Meinung nach nicht einfach so, sondern ist eine notwendige Reaktion auf ein Unterstützungsprogramm der britischen Regierung, die 2019 einen Plan veröffentlicht hatte, mit dem sie das Land bis 2030 komplett rauchfrei machen möchte.

    Philip Morris hat also erkannt, dass sich der Rückgang der Raucher in den kommenden Jahren nicht aufhalten lässt und fokussiert sich daher bereits seit einigen Jahren auf alternative Nikotinprodukte um.
    Denn bei den jüngeren sind normale Zigaretten out und e-Zigaretten gefragter.

    Olczak meint, dass Verbraucher mit dem Rauchen aufhören und/oder auf eine bessere Alternative umsteigen sollten.

    Die Alternative hat Philip Morris natürlich schon parat: Den Tabakerhitzer Iqos. Das stiftähnliche Gerät erhitzt Tabaksticks auf 350 Grad und soll eine gesündere Alternative zum rauchen darstellen.
    Im Vergleich vom verbrennen einer normalen Zigarette, soll das erhitzen von Tabak weniger schädlich sein.

    Schon jetzt erzielt Ohilip Morris weltweit mit seinen alternativen Produkten fast ein Viertel seines Umsatzes.
    Nach eigenen Angaben konnte der Konzern seinen Absatz von Tabaksticks und Tabakerhitzern von rund 7,4 Milliarden im Jahr 2016 auf rund 76 Milliarden im 2020 verzehnfachen.

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