Abnehmen: Schnelles, gesundes Mittagessen gesucht - Eure Empfehlungen?

    • Hey zusammen,
      ich bin ja mittlerweile schon seit einigen Jahren Nichtraucherin, habe nachdem ich aufgehört habe, ein paar Kilos zugenommen, dann wieder abgenommen. Jetzt ist wieder die Phase in meinem Leben erreicht, in der ich ein bisschen besser auf meine Ernährung achten möchte. Morgens esse ich gerne Porridge mit Obst, abends esse ich meistens eine Gemüsepfanne mit Bohnen oder Kichererbsen, etwas Reis oder Kartoffeln dazu. Mittags und nachmittags ist da eher mein Problem. Zu Mittag habe ich so argen Hunger, dass ich mir meistens irgendein Fertiggericht oder eine Pizzaschnitte hole. Nachmittags, wenn ich schlapp werde, brauche ich was süßes und ziehe mir dann 1, 2 Schokoriegel. Ich weiß, dass mir das nicht gut tut, aber in den Momenten ist mein Verlangen so enorm groß, dass ich irgendwie nicht dagegen ankämpfen kann. (Fast wie bei den Zigaretten damals) Nun ist mein Masterplan der, dass ich mir ein ordentliches Mittagessen zurecht lege, das mittags schnell zubereitet ist. Habt ihr da Ideen? Was esst ihr denn so in der Mittagspause? Würde mich sehr über Antworten und Tipps freuen! :)
    • Hi Campino,

      eine gute Ernährung ist ja pro Person sehr individuell.
      Ich verzichte z.B. komplett auf das Frühstück (War nie ein Frühstücksmensch).
      Dadurch entsteht ja eine Art Intervallfasten. Mittags kann ich dadurch eigentlich alles essen, was ich möchte und bin komplett flexibel.
      Abends versuche ich auf schwere Kost oder viele Kohlenhydrate zu verzichten. Das klappt seit Jahren sehr gut und mein Gewicht ist stabil.
      Zusätzlich mache ich aber auch mehrfach die Woche Sport.

      Sollte das für dich keine Option sein, auf das Frühstück zu verzichten, dann stellt sich mir die Frage, ob du dein Mittagessen z.B. am Abend vorher vorkochen möchtest/kannst?
      Damit wärst du ja eigentlich sehr flexibel. Ich bin jedoch kein Freund davon Abends auch noch mein Mittagessen für den nächsten Tag zu kochen. Aber eventuell ist das ja eine Möglichkeit für dich?

      Sonst kann ich dir für Mittags jegliche Salate empfehlen. Diese sind flott gemacht und du kannst deine Topings ja sehr flexibel gestalten. Da hast du ja die Qual der Wahl :) Ob Fetakäse, Thunfisch, Hänchen, Bohnen etc.

      Hast du Mittags die Möglichkeit zu kochen, bieten sich natürlich auch viele Möglichkeiten an.
      Auch mal schnell einen Rap mit Gemüse und/oder Fleisch/Fisch zu füllen und zu erwärmen ist in wenigen Minuten erledigt und schmeckt super.
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      Wünsche oder Anregungen könnt Ihr gerne hier los werden.

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    • Aus meiner Sicht ist das ein total falsches Verhalten. Einfach so durch den Tag zu gehen und mal schauen was man dann so isst. Noch dazu dann gepaart mit falschem oder nicht vorhandenen Wissen über die Ernährung.
      Vieles könnte man ganz leicht verhindern, würde man nur ein solides Grundwissen über die Ernährung haben.

      Frühstück: passt aus meiner Sicht.
      Abendessen: Wieso brauchst du abends noch so viele Kohlehydrate? Gehst du danach noch zum Sport, hast du Schichtarbeit oder wozu brauchst du die ganze Energie?

      Ziel muss es sein, nicht zu hungern. Hungert man, isst man zu wenig. Nicht mal so sehr auf die Kalorien bezogen sondern dann isst man zu wenig, was einem satt macht. Mit 5 Schokoriegel kommst du sicherlich auf deinen Tagesbedarf an Kalorien - satt wirst du davon aber sicherlich nicht den ganzen Tags ein.

      Achte auf eine regelmäßige Ernährung. Nicht stundenlang nichts und dann zu viel zu dir nehmen. Gleiches gilt für längere Zeitspannen. Sicherlich hält man es ein paar Tage mit sehr wenig Essen aus - aber dann kommt eben der Heißhunger und man isst mehr, als man davor eingespart hat.

      Wenn du Fragen zur Ernährung hast, nur her damit. Versuche dir so gut es geht zu helfen.
    • MartinB schrieb:

      Sollte das für dich keine Option sein, auf das Frühstück zu verzichten
      Man muss gar nicht verzichten, aber man muss auch nicht schon um 6 etwas essen, wenn man gar keinen Hunger oder Lust hat etwa szu essen.
      Dann verschiebt man eben alles etwas nach hinten (kommt natürlich auch auf den Alltag an). Topfen mit Haferflocken und Obst - hält dann lange satt.
      Zu Mittag kann man dann ja auch ruhig etwas mehr essen. Man muss halt nur schauen was man isst. Wenn es weniger Kalorien hat, kann man mehr davon essen.
      Abends dann halt darauf achten ob man wirklich noch die ganze extra Energie braucht. Ist ja auch nicht gut für den Schlaf.

      Verzichten würde ich auf keine Mahlzeit - eher diverse Dinge durch bessere Alternativen ersetzen. Durch Verzicht kommt nur der Hunger und irgendwann der Heißhunger auf diverse Sachen.
    • MartinB schrieb:

      Hi Campino,

      eine gute Ernährung ist ja pro Person sehr individuell.
      Ich verzichte z.B. komplett auf das Frühstück (War nie ein Frühstücksmensch).
      Dadurch entsteht ja eine Art Intervallfasten. Mittags kann ich dadurch eigentlich alles essen, was ich möchte und bin komplett flexibel.
      Abends versuche ich auf schwere Kost oder viele Kohlenhydrate zu verzichten. Das klappt seit Jahren sehr gut und mein Gewicht ist stabil.
      Zusätzlich mache ich aber auch mehrfach die Woche Sport.

      Sollte das für dich keine Option sein, auf das Frühstück zu verzichten, dann stellt sich mir die Frage, ob du dein Mittagessen z.B. am Abend vorher vorkochen möchtest/kannst?
      Damit wärst du ja eigentlich sehr flexibel. Ich bin jedoch kein Freund davon Abends auch noch mein Mittagessen für den nächsten Tag zu kochen. Aber eventuell ist das ja eine Möglichkeit für dich?

      Sonst kann ich dir für Mittags jegliche Salate empfehlen. Diese sind flott gemacht und du kannst deine Topings ja sehr flexibel gestalten. Da hast du ja die Qual der Wahl :) Ob Fetakäse, Thunfisch, Hänchen, Bohnen etc.

      Hast du Mittags die Möglichkeit zu kochen, bieten sich natürlich auch viele Möglichkeiten an.
      Auch mal schnell einen Rap mit Gemüse und/oder Fleisch/Fisch zu füllen und zu erwärmen ist in wenigen Minuten erledigt und schmeckt super.
      ja, habe schon öfter gehört, dass manche einfach nicht frühstücken und das muss ja auch in Ordnung sein. Was meinst du denn damit, dass du zu Mittag alles essen kannst? Fast Food oder Naschereien werden da wohl nicht damit gemeint sein oder? Was isst du denn immer so am Abend? Ich mache auch viel Sport und Alltagsbewegung. Aber momentan esse ich dann doch noch zu viel... Eventuell wäre für mich jetzt die Überlegung, mein Frühstück etwas nach hinten zu verlegen, also, dass ich erst um 12 meine Skyrbowl esse, müsste halt schauen, ob ich das durchhalte, am Vormittag nichts zu essen. Salat ist für Mittags eine Überlegung wert! Werde da mal Brainstorming und mir mal was vorbereiten.

      Endsmok schrieb:

      Aus meiner Sicht ist das ein total falsches Verhalten. Einfach so durch den Tag zu gehen und mal schauen was man dann so isst. Noch dazu dann gepaart mit falschem oder nicht vorhandenen Wissen über die Ernährung.
      Vieles könnte man ganz leicht verhindern, würde man nur ein solides Grundwissen über die Ernährung haben.

      Frühstück: passt aus meiner Sicht.
      Abendessen: Wieso brauchst du abends noch so viele Kohlehydrate? Gehst du danach noch zum Sport, hast du Schichtarbeit oder wozu brauchst du die ganze Energie?

      Ziel muss es sein, nicht zu hungern. Hungert man, isst man zu wenig. Nicht mal so sehr auf die Kalorien bezogen sondern dann isst man zu wenig, was einem satt macht. Mit 5 Schokoriegel kommst du sicherlich auf deinen Tagesbedarf an Kalorien - satt wirst du davon aber sicherlich nicht den ganzen Tags ein.

      Achte auf eine regelmäßige Ernährung. Nicht stundenlang nichts und dann zu viel zu dir nehmen. Gleiches gilt für längere Zeitspannen. Sicherlich hält man es ein paar Tage mit sehr wenig Essen aus - aber dann kommt eben der Heißhunger und man isst mehr, als man davor eingespart hat.

      Wenn du Fragen zur Ernährung hast, nur her damit. Versuche dir so gut es geht zu helfen.
      Also "total falsches Verhalten" finde ich das eigentlich nicht. Morgens und Abends kommt ja was gesundes auf den Tisch und dass meine Schwachstellen zu Mittag und am Nachmittag verbesserungswürdig sind, habe ich ja selber geschrieben. Und was soll das heißen, falsches, oder nicht vorhandenes Wissen über Ernährung? Hab ja nicht behauptet, dass das gesund ist, sondern ich suche genau deswegen nach Alternativen. Ich weiß schon, dass Fast Food und Süßigkeiten nicht so förderlich sind, wenn man abnehmen möchte. Abends mache ich tatsächlich meistens Sport, gehe Laufen oder mache ein Workout. Ich esse immer nach dem Sport zu Abend.
    • campino schrieb:

      ja, habe schon öfter gehört, dass manche einfach nicht frühstücken und das muss ja auch in Ordnung sein. Was meinst du denn damit, dass du zu Mittag alles essen kannst? Fast Food oder Naschereien werden da wohl nicht damit gemeint sein oder? Was isst du denn immer so am Abend? Ich mache auch viel Sport und Alltagsbewegung. Aber momentan esse ich dann doch noch zu viel... Eventuell wäre für mich jetzt die Überlegung, mein Frühstück etwas nach hinten zu verlegen, also, dass ich erst um 12 meine Skyrbowl esse, müsste halt schauen, ob ich das durchhalte, am Vormittag nichts zu essen. Salat ist für Mittags eine Überlegung wert! Werde da mal Brainstorming und mir mal was vorbereiten.
      Hi Campino,

      Ich kann auch natürlich mal Fast Food essen. Auch mal was süßes als Nachtisch. Grundlegend ist das Thema "Abnehmen" erstmal recht simpel. Wenn du mehr Kalorien verbrennst als du zu dir nimmst, verlierst du Gewicht.

      Zum Beispiel habe ich einen Grundumsatz von ca. 1600 Kalorien am Tag. Ob ich diese mit Burger und Pommes oder mit einer gesunden Alternative zu mir nehme ist was das abnehmen angeht erstmal zweitranging.
      Natürlich ist Fast Food nicht gesund! Gewicht verlieren und sich gesund ernähren, sind jedoch zwei paar Schuhe. Theoretisch kann ich also auch mit ungesunden Lebensmitteln abnehmen, solange ich mehr Kalorien verbrenne.
      Empfehlenswert ist es jedoch, beides zu verbinden. ;) Sich was gönnen und es zu genießen finde ich aber auch wichtig. Ein gesunder Ausgleich ist mir persönlich wichtig. Ich versuche z.B. eher ungesundes Essen an Sporttagen zu futtern und an den Folgetagen, dass mit besonders gesundem oder auch mal was weniger Essen auszugleichen. So bleibt alles in der Wage, das klappt ganz gut. Am Abend versuche ich Großteils auf Kohlenhydrate zu verzichten. Ich essen oft abends mageres Fleisch oder Fisch, aber auch mal einfach nur Joghurt mit Haferflocken und Obst. Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich mal zum Essen eingeladen oder auf einer Veranstaltung bin.
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    • campino schrieb:

      Also "total falsches Verhalten" finde ich das eigentlich nicht. Morgens und Abends kommt ja was gesundes auf den Tisch und dass meine Schwachstellen zu Mittag und am Nachmittag verbesserungswürdig sind, habe ich ja selber geschrieben. Und was soll das heißen, falsches, oder nicht vorhandenes Wissen über Ernährung? Hab ja nicht behauptet, dass das gesund ist, sondern ich suche genau deswegen nach Alternativen. Ich weiß schon, dass Fast Food und Süßigkeiten nicht so förderlich sind, wenn man abnehmen möchte. Abends mache ich tatsächlich meistens Sport, gehe Laufen oder mache ein Workout. Ich esse immer nach dem Sport zu Abend.
      Wenn es dir egal ist, ist es nicht falsch - wenn man sich gesund ernähren möchte und/oder sein Gewicht verändern möchte, ist es falsch.
      Was dir deine derzeitige Ernährung bringt, siehst du ja. Es hat dich in diese Situation gebracht. Da kann und sollte man dann auch ganz klar benennen können, an was es liegt. Wenn man Dinge klar anspricht, heißt es nicht gleich, man will jemanden schaden.
      Man sollte wissen für was Kohlehydrate da sind, für was man Proteine braucht, man sollte einen ungefähren Überblick haben, was, wie viele Kalorien hat,... Damit macht man es sich dann leichter. Viele denken: wenige Kalorien und alles ist super. Dann haben sie auch noch Angst vor Kohlehydraten oder wollen nicht zu viel Eiweiß essen weil sie ja sonst gleich aussehen wie ein Bodybuilder.
      MartinB spricht es genau richtig an in seinem vorherigen Post - theoretisch ist es egal wie du unter deinem Tageslimit bleibst. In der Praxis wird es so aussehen, dass man das ein oder zwei Wochen durchziehen kann und dann Hunger bekommt. Dann frisst man plötzlich alles in sich rein und nimmt mehr Kalorien auf als man davor eingespart hat (Heißhungerattacke).
      Lieber moderates Defizit (200-300kcal) und das auf lange Sicht. Viel essen!!! Aber eben diese Dinge, die wenig Kalorien haben und man trotzdem unter seinem Limit bleibt. Proteinreich ernähren weil es länger satt hält. Keine Angst vor Kohlehydraten. Die braucht es wenn man Sport macht aber eben nicht übertreiben. Ja, man kann sich auch Süßigkeiten gönnen. Es darf aber nicht zur Regel werden. Man verliert dann eben wieder schnell den Überblick. Da mal ein Riegel, da eine Nachspeise,...
      Eventuell machst du dir einen Ernährungsplan. Dann weißt du genau wann du was essen solltest. Vorgefertigtes Essen hilft dir das besser kontrollieren zu können. Würde ich jetzt nicht lange machen aber zumindest solange bis man ein Gefühl dafür bekommt.


      MartinB schrieb:

      Ich kann auch natürlich mal Fast Food essen. Auch mal was süßes als Nachtisch. Grundlegend ist das Thema "Abnehmen" erstmal recht simpel. Wenn du mehr Kalorien verbrennst als du zu dir nimmst, verlierst du Gewicht.
      Ja im Grunde ist es vollkommen richtig.
      Das ist aber auch der Denkfehler von vielen. Man darf nicht nur an die Zeit des Abnehmens denken, man muss sich auch überlegen was man macht, wenn man es geschafft hat. Genau aus diesem Grund bringen Diäten auf Dauer nicht viel. FDH, Kohlsuppendiät, usw. das hält man ja nicht sein ganze Leben durch. Darum heißt es ja auch immer, es braucht eine Ernährungsumstellung. Die eigene Ernährung (und der Lebensstil) haben einen in die Situation gebracht. Will man was daran ändern, muss man eben etwas verändern. Aber das für immer. Aus meiner Sicht hilft hier sich ein kleines Basiswissen über Ernährung aufzubauen. Dann braucht man auch keine Hilfe von außen.
      Dann wird man wissen warum light Produkte doch nicht so gut sind wie man annimmt, wieso es oft nur kleine Veränderungen braucht, die langfristig einen Unterschied ausmachen, man keine Angst vor diversen Lebensmittel oder Speisen haben muss,...
    • Generell können Diäten natürlich schon was bringen, wenn es zum Beispiel darum geht vor einem bestimmten Anlass wie einer Hochzeit oder sowas noch zügig ein paar Kilos zu verlieren. Aber wenn man langfristig abnehmen oder sein Gewicht halten und sich dabei noch ausgewogen ernähren möchte, gehört da natürlich einiges mehr dazu. Vor allem eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist da essentiell. Das heißt, wie schon angesprochen wurde, nicht zwangsläufig, dass man täglich selbst frisch kochen muss. Aber ich persönlich finde es schon wichtig, dass man weiß, welche Lebensmittel, Gewürze und so weiter in den eigenen Mahlzeiten enthalten sind.

      Erreichen kann man das zum Beispiel durch das Vorbereiten und Vorrätig halten von bestimmten Dingen wie selbst hergestellten Tiefkühlmischungen aus Bio Obst oder Gemüse. Oder halt, wenn man bei schnellen Lösungen auf Qualität und klare Deklaration, wie zum Beispiel bei Purora, achtet. Wenn man weiß, dass nur hochwertige Zutaten verwendet wurden, spricht meines Erachtens auch nichts dagegen mal auf schnelle, gesunde Essenslösungen zurückzugreifen.

      Wenn man eine gesunde Ernährung auf Dauer durchhalten will und man zum Naschen neigt, sollte man sich, finde ich, auch Strategien überlegen, WIE man das auf Dauer durchhalten kann. Ich kenne zum Beispiel Leute, die nur noch selten naschen, dann aber so viel sie wollen. Und andere, wie mich, die lieber regelmäßiger zu Schoko, Chips und Co greifen, das dann aber nur in geringen Mengen. In Urlauben und über Weihnachten und so bin ich mit mir nicht derart streng. Da steuere ich dann aber vorher oder hinterher dann wieder gegen. Wenn es immer nur um zwei oder drei Kilo auf oder ab geht, ist es für mich nicht ganz so anstrengend, als wenn es um 15 oder 20 kg geht. Von täglichem Wiegen würde ich abraten. Wenn man sich zum Beispiel jede oder jede zweite Woche mal auf die Waage stellt, reicht das aus um zu schauen, ob eh noch alles passt oder ob man irgendein Stellschräubchen anpassen muss. Das heißt jetzt nicht, dass man Hungern muss, sondern dass man aufpassen muss, was man isst. Man kennt's eh. Von einem billigen Burger ist man viel kürzer satt, als von einer gleich großen Schale Müsli mit Magerquark, etwas Obst und Leinsamen.
    • Diäten sind etwas für den schnellen, kurzfristigen Erfolg.
      Auf lange Sicht können sie nichts bringen weil man kaum über sehr lange Zeit die diversen Diäten durchhalten kann/wird. Dann kommt auch noch die negative Erfahrung dazu und man fühlt sich schlecht wenn das Gewicht wieder rauf geht.
      Für mich gehört einfach ein gewisses Basiswissen dazu, man muss auch bewusst essen. Denke das fehlt vielen und das sieht man dann halt leider auch auf der Straße - gerade bei den Jugendlichen. Dazu zähle ich beispielsweise, dass man nicht doppelt so viele light Produkte essen kann nur weil halt light draufsteht, man Fruchtsäfte trinkt weil die ja so gesund sind,...
      Wenn man das weiß, muss man auch nicht selbst kochen. Das hilft halt aber auch mit diversen anderen Produkten ist es möglich - wenn man weiß wie.
      Verbieten sollte man sich nichts. Irgendwann isst man dann genau davon viel zu viel. Man muss sich halt bewusst sein, dass man sich mit Chips, Schokolade, Fast Food nicht ernähren sollte. Wenn man diese Sachen mal isst, ist es nicht schlimm aber damit sollte ich nicht jeden Tag meinen Kalorienbedarf decken.
      Naja aber es gibt schon einen Unterschied zwischen 2 bis 3 Kilo und 15 bis 20kg. Das ist dann nicht mehr so plötzlich und unwissend möglich:)
      Wobei man schon mit der Waage kontrollieren kann ob etwas funktioniert oder nicht (sofern das das Ziel ist). Gibt auch natürliche Schwankungsbreiten, von denen darf man sich nicht irritieren lassen.
      Hungern sollte man auf keinen Fall und wenn man sich ein wenig auskennt, muss man das auch gar nicht.
    • Endsmok schrieb:

      Hungern sollte man auf keinen Fall und wenn man sich ein wenig auskennt, muss man das auch gar nicht.
      Finde ich auch nochmal einen Wichtigen Punkt. Hungern über einen längeren Zeitraum geht in der Regel nicht gut.
      Mal auf ne Mahlzeit verzichten ist ok finde ich.
      Was ich auch interessant finde ist, dass viele sich bei jeder Mahlzeit pappsatt futtern. <X
      Es muss ja nicht immer so viel zu sich genommen werden, dass nix mehr rein passt und ich erstmal ne Stunde ein Verdauungs-Schläfchen zwischen schieben muss :sleeping:
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      Viel Spaß im Rauchfrei Forum
    • MartinB schrieb:

      Finde ich auch nochmal einen Wichtigen Punkt. Hungern über einen längeren Zeitraum geht in der Regel nicht gut.
      Mal auf ne Mahlzeit verzichten ist ok finde ich.
      Was ich auch interessant finde ist, dass viele sich bei jeder Mahlzeit pappsatt futtern.
      Es muss ja nicht immer so viel zu sich genommen werden, dass nix mehr rein passt und ich erstmal ne Stunde ein Verdauungs-Schläfchen zwischen schieben muss
      Das ist ja auch der Grund wieso es nicht viele durchalten können, schon gar nicht auf lange Sicht.
      Und dann kommt der JoJo-Effekt, was auch klar ist. Gelernt hat man dann aus der ganzen Geschichte nichts und deshalb geht es dann auch immer so weiter.
      Naja es gibt schon Mahlzeiten von denen kannst du fast gar nicht zu viel essen. In der Früh (oder zumindest als Frühstück auch wenn das oft erst zu Mittag bei mir ist) esse ich Magertopfen mit Früchten und Haferflocken. Die 250g Topfen kann ich oft nicht ganz essen. Esse ich alles auf, bin ich über mehrere Stunden satt und brauch erst wieder am Nachmittag was.
      Das vergleich jetzt mal mit Fast Food. Da isst du mehrere Burger, Pommes und noch ein Cola dazu, bist absolut vollgefressen und kannst dich nicht bewegen und nach einer Stunde kann man im Grunde schon wieder was essen. Das ist halt dann der Unterschied:) Manche Speisen helfen einem, manche machen es einem noch schwerer.
    • Ja, hungern führt langfristig sicher nicht zum Erfolg. Bei vielen ist ja schon auch das Problem, dass sie ihr Hungergefühl sozusagen nichtmehr von Lust auf Essen unterscheiden können. Ich sehe das bei mir selber oft: Ich esse manchmal weniger aus Hunger, sondern eher aus Vergnügen. Ich finde, das gibt es dann natürlich auch noch zu beachten. Zudem ist es ja auch so, dass sich das Sättigungsgefühl auch erst langsam einstellt, deshalb sollte man langsam essen.
      Ich denke, wenn man gesund und nährstoffreich isst, dann stellt sich das irgendwann ein, aber ich finde, so leicht das klingt, ist es doch auch eine Hürde, da eine Routine zu finden. Überhaupt jetzt über den Feiertagen... Ich komme dann immer so raus aus den neu gewonnenen Gewohnheiten. Auch, wenn ich mir vornehme, nicht zu viel und zu ungesund zu essen, schaffe ich es nicht, wenn wir zusammen am Tisch sitzen. Das habe ich jetzt aber akzeptiert und mache mich deswegen nicht fertig. Wichtig ist halt, wieder zu den. gesünderen Routinen zurück zu kehren... Wie gehts euch damit in über Weihnachten und Neujahr bei den ganzen Familienessen?
    • Naja, ich denke man sollte Hunger hier nicht als etwas "gutes" ansehen. Essen ohne Hunger zu haben ist gar nicht so schlecht. Wenn man sich beispielsweise an feste Essenszeiten hält, wird man nicht wirklich Hunger haben. Sofern halt auch passt, was man isst.
      Ich würde sagen man soll nicht aus Hunger essen, sondern aus Vernunft.
      Man weiß ja, man braucht Energie. Deshalb ist es ja nicht schlecht dem Körper Energie zuzuführen. Super ist es dann, wenn es "gute" Energie ist und die Energie eben nicht ausschließlich von Kohlenhydraten und Fett stammt.
      Aus Vergnügen etwas zu essen, sehe ich als etwas ganz anders. Das kann ja durchaus dem Genuss dienen. Aber um sich dadurch regelmäßig und langfristig zu ernähren wohl auch nicht unbedingt geeignet. Wobei ja gesunde Lebensmittel auch nicht schlecht sein müssen.
      Mir geht es eigentlich sehr gut über Weihnachten. Gut zu Weihnachten gab es Gans aber sonst halte ich mich sehr zurück - vor allem bei Keksen oder Glühwein:) Dazu dann auch noch regelmäßig Sport weil ich eben nicht jetzt über den Winter viel zunehmen möchte.
    • man soll ja auch mit Vergnügen essen, Essen soll ja Spaß machen! Aber eben nicht nur aus Vergnügen, sondern weil man Hunger hat, beziehungsweise, weil man Nahrung braucht und die sollte dann natürlich gesund für den Körper sein.
      Ich mache mir mittlwerweile täglich was von Purora, vor Allem wenn ich Lust auf was Süßes hab, dann mache ich mir ein Porridge und bin auch gleichzeitig gut gesättigt. Das klappt wunderbar, ich mag das sehr gern zum Abendessen oder zur Nachmittagsjause. Ich esse seither kaum noch Kekse und Schokolade! Bin selber erstaunt, wie einfach die Umstellung war...