Nichtraucher-Blog 8

Alles rund um das Thema Rauchen und Gesundheit.

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  • Rauchen schadet der Gesundheit. Inzwischen ist bekannt, dass der Tabakkonsum ebenso wie das Rauchen von E-Zigaretten und Wasserpfeifen der Mundgesundheit schadet. Lies hier, welche Risiken der Konsum für die Mundhöhle, Zähne und Lippen mit sich bringt und welche Maßnahmen die Risiken senken.

    Ungefähr ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht. Dabei ist die Tendenz vor allem bei Jugendlichen seit Jahren abnehmend. Ein Grund sind die Giftstoffe, die Zigaretten und andere Tabakprodukte enthalten. Denn allein im Tabakrauch vereinen sich mehr als 4800 Substanzen. Davon gelten 90 Stoffe als krebserzeugend oder wahrscheinlich krebserzeugend.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass diese Giftstoffe durch den Tabakrauch besonders effektiv und schnell vom Körper aufgenommen werden. Trotz dieser Gefahren und Risiken entwickeln immer noch viele Menschen eine Abhängigkeit zum Rauchen. Dabei wirkt sich der Konsum auf fast jedes Organ negativ aus - auch auf die Mundflora.




    Risiken und Auswirkungen des Rauchens auf die Mundhöhle

    Es ist allgemein bekannt, dass das Risiko an Krebs zu erkranken bei Rauchern höher ist als bei Nichtrauchern oder langjährigen Ex-Rauchern. Eine Langzeitstudie hat gezeigt: Tabakkonsum erhöht ebenso das Risiko von Zahnverlust. Besonders jüngere Raucher sind betroffen. Zudem erhöht sich das Risiko je mehr Nikotin und Tabakprodukte konsumiert werden.

    Durch das Konsumieren von Tabakprodukten steigt ebenfalls die Gefahr folgende Krankheiten zu entwickeln:
    • Karies
    • Zahnfleischentzündungen
    • Zahnbettprobleme
    • Krebs
    Ein wichtiger Faktor stellt der Speichel dar: Der Tabakkonsum verändert dessen Zusammensetzung nachteilig. Normalerweise enthält der Speichel viele Stoffe, die gegen schädliche Bakterien und Keime wirken und die Mundflora schützen. Durch den Tabakkonsum verändern sich diese Bestandteile, sodass sich die Wahrscheinlichkeit, kaputte Zähne, krankes Zahnfleisch und Mundgeruch zu entwickeln, erhöht. Vor allem Mundgeruch ist eine unangenehme Begleiterscheinung des Konsums und beeinträchtigt schnell die sozialen Kontakte.

    Neben Mundgeruch bilden Zahnverfärbungen und Plaque Faktoren, die sich leicht auf das Selbstwertgefühl des Betroffenen auswirken. Aber sie stellen ebenfalls die Basis für schwerwiegende, gesundheitliche Probleme dar. Denn langfristig führen der veränderte Speichel, der Belag auf den Zähnen sowie die andauernden Zahnfleischentzündungen zu
    • einem Zahnschmelzrückgang
    • einer belegten Zunge
    • Zahnbettentzündungen
    • Zahnverlust
    Karies hat somit leichtes Spiel. Die Bakterien und giftigen Substanzen bei einem gleichzeitigen Mangel an schützenden Bestandteilen im Speichel führen zu Läsionen an der Mundschleimhaut. Die Entzündungen am Zahnbett und Zahnfleisch sorgen dafür, dass die Zähne mit der Zeit ihren Halt verlieren, sodass ein Zahnersatz häufig nötig ist. Allerdings verlieren Raucher solche Implantate schneller und leichter, da die chronische bakterielle Entzündung in der Mundhöhle den Kieferknochen abbaut. Krebs ist eine weitere potentielle Gefahr des Konsums, sodass Raucher ein erhöhtes Risiko in Kauf nehmen: Tumore am Mundboden sowie der hinteren Zunge, Speicheldrüsenkrebs und weitere Krebserkrankungen treten bei (Ex-)Rauchern häufiger auf als bei Nichtrauchern.

    Vorbeugung und Mundhygiene bei Rauchern

    All diese Risiken lassen sich verringern, indem Du als (Ex-)Raucher verschiedene Maßnahmen beachtest: Die Bundeszahnärztekammer rät beispielsweise dazu, den Zahnarzt zurate zu ziehen. Regelmäßige Kontrolltermine erhöhen das Bewusstsein für die Risiken und bieten gegebenenfalls eine wirkungsvolle Kontrollinstanz bei einem Rauchstopp.

    Denn die komplette Raucherentwöhnung gilt als die effektivste und beste Methode, um die gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf Deine Mundschleimhaut zu reduzieren. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Teil der Prophylaxe betrifft die eigene Mundhygiene: Wenigstens zweimal am Tag solltest Du Deine Zähne gründlich putzen und die Mundpflege umfassend gestalten, um Krankheiten vorzubeugen. Folgende Produkte helfen bei einer gesunden Mundhygiene:

    Fazit - Mundgesundheit bei (Ex-)Rauchern

    Grundsätzlich birgt der Tabakkonsum ein hohes gesundheitliches Risiko. Dabei bleibt auch der Mund (Lippen, Schleimhäute, Zunge, Zähne und Zahnfleisch) nicht verschont. Karies und Zahnfleischentzündungen sowie Verfärbungen der Zähne bilden nur die Spitze des Eisbergs. Daraus können sich langfristig schwere Krankheiten entwickeln, die gegebenenfalls zum Verlust der Zähne oder dem frühzeitigen Tod führen.

    Ein langfristiger Rauchstopp senkt das Risiko, rauchbedingte Krankheiten zu erleiden. Eine umfassende Mundhygiene mit entsprechenden Pflegeprodukten und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt helfen zusätzlich, das Risiko zu minimieren. Daneben hilft jede Zigarette, die weniger konsumiert wird, dabei gesunde Zähne zu bewahren und das Leben zu verlängern.

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Hattet Ihr aufgrund des Rauchens Probleme mit eurer Mundgesundheit? [Weiterlesen]
  • Wer mit dem Rauchen aufhören will, setzt oftmals auf die helfende Wirkung der Nikotinersatztherapie. Pflaster sind dabei besonders beliebt zu Tabakentwöhnung.
    Aber wie wirken sie?
    Erleichtern Nikotinpflaster tatsächlich den Weg zum Nichtraucher?
    Hier erfährst du alles Wesentliche über diese Form der Rauchentwöhnung.

    Ungefähr 20 Millionen Menschen in Deutschland rauchen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Aufgrund der gesundheitlichen Risiken und der hohen Kosten für Zigaretten, entscheiden sich viele Raucher für eine Entwöhnung. Dabei dient die Ersatztherapie dazu, den Nikotinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten und auf diese Weise den Entzug zu erleichtern. Allerdings stellen sich die Fragen, wie wirksam derartige Hilfsmittel sind und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind.

    Endlich rauchfrei? So wirken Nikotinpflaster!

    Die Sucht entsteht zu einem Großteil durch das Nikotin im Blutkreislauf und durch das Einatmen des Zigarettenrauches.
    Das Verlangen nach Tabakrauch entspricht in etwa dem nach Kokain oder Alkohol. Allein die schädigenden Einflüsse der Zigarette auf die körpereigene Gesundheit bieten genügend Gründe zum Rauchen abgewöhnen.

    Nikotinersatzpräparate enthalten weder Kohlenmonoxid noch Blausäure, Arsen oder Formaldehyd. Damit verzichten sie auf all jene Giftstoffe, die typisch für eine Zigarette sind. Sie mildern das Verlangen nach einer Zigarette, indem sie dem Körper konstant das süchtig machende Nikotin zuführen.

    Denn bei jedem Griff zur Zigarette erfährt der Körper einen sogenannten „Nikotin-Kick“. Die Nikotinpflaster entziehen dem Körper nicht schlagartig das Nervengift Nikotin. Dadurch fallen die Entzugserscheinungen bei der Rauchentwöhnung milder aus, sodass es leichter fällt, mit dem Rauchen aufzuhören.

    Mit dem Rauchen aufhören – Anwendung von Nikotinpflastern

    Du klebst dir den nikotinhaltigen Klebestreifen beispielsweise auf den Oberarm oder auf den Rücken. Um eine konstante Zufuhr des Nikotins zu gewährleisten, wechselst du den Haftstreifen täglich. Der Körper nimmt bei dieser Form der Entwöhnung das Nikotin über die Haut auf.

    Im Handel sind in der Regel zwei verschiedene Sorten erhältlich: Solche für 14 Stunden und für 24 Stunden. Beide Präparate geben über die gesamte Tragedauer beständig Nikotin an den Körper ab.

    Zum Beispiel diese hier:



    Die Variante für 14 Stunden eignet sich vorrangig für leichtere Raucher, die morgens nicht sofort nach der Zigarette greifen. Diese 14-Stunden-Hilfsmittel wendest du nicht über Nacht an, sondern nur tagsüber.
    Dadurch ist das Verlangen nach der gewohnten Zigarette am Morgen größer.

    Das liegt vor allem daran, dass der Nikotinspiegel im Blut niedriger ist, weil der Körper in der Nacht das Nervengift abgebaut hat.
    Das erhöht die Rückfallwahrscheinlichkeit, sodass stärkere Raucher besser auf die andere Alternative zurückgreifen:
    Jene Präparate, die du 24 Stunden auf der Haut trägst, wirken auch im Schlaf. Der Vorteil bei diesen Mitteln liegt in der konstanten Nikotindosis auch über Nacht. Das schrittweise Verringern der Dosis erleichtert die Tabakentwöhnung.

    Die Nebenwirkungen

    Je länger die Nikotinpflaster auf der Haut kleben, umso eher steigt das Risiko unerwünschter Folgen.
    Häufig treten Hautreizungen auf. Ebenso sind Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Muskel- oder Kopfschmerzen möglich. Wer zusätzlich raucht, erhöht außerdem das Risiko einer Nikotinvergiftung!

    Aus diesen Gründen ist es ratsam, die Stelle mit dem Haftstreifen zu variieren und die Dosis zu beachten. Denn die Präparate gibt es in verschiedenen Dosierungen - je nach Bedarf. Jede unbehaarte, trockene Stelle zwischen dem Nacken und der Taille eignen sich für die Anwendung.

    Rückfall nicht ausgeschlossen

    Der Einsatz von speziellen Pflastern, um das Verlangen nach der Zigarette langfristig zu stoppen, steht sehr in der Kritik.
    Grundsätzlich hängt das Rückfallrisiko vom Stoffwechsel des Rauchers ab. Die Forschung ergab, dass schon in der ersten Woche des Entzugs bis zu 65 Prozent der betroffenen Raucher einen Rückfall erleiden.

    Der Stoffwechsel bestimmt, wie schnell das Verlangen nach Nikotin wieder ansteigt. Diejenigen, bei denen der Körper das Nikotin im normalen Tempo abbaut, leiden in vielen Fällen unter verstärkten Entzugserscheinungen.
    Daneben bleibt auch beim Einsatz solcher Klebepflaster die Nikotinsucht bestehen. Der Raucher verzichtet auf die Zigarette, ist dann aber von Nikotinpflastern abhängig.

    Besonders die Ergebnisse neuerer Studien lassen am Nutzen der Nikotinpflastern zweifeln:
    Die Studien kommen zum Schluss, dass es hauptsächlich an der Willenskraft liegt, ob jemand zum Ex-Raucher wird oder nicht. Vor allem Raucher, die mehr als 20 Zigaretten täglich konsumieren, sind doppelt so stark rückfallgefährdet als andere Raucher.

    Fazit zum Rauchen aufhören mit oder Nikotinersatz

    Wer mit dem Rauchen aufhören will, der profitiert nur kurzfristig von Ersatzprodukten wie Pflastern.
    Langfristig zählt vor allem eines beim Rauchstopp: der eigene Wille. Der Wille, sich endgültig von der Nikotinsucht zu befreien, muss vorhanden sein, sonst funktionieren all die nikotinhaltigen Hilfsmittel nicht.
    Diese lindern ausschließlich die Entzugserscheinungen. Da der Körper aber bei all den Mitteln weiterhin konsequent Nikotin erhält, erfolgt der hauptsächliche Entzug durch die Willenskraft des Anwenders - und nicht, weil ein Nikotinpflaster auf dem Arm klebt.

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Teilte sie gerne bei uns hier im Forum. Erfahrungen mit Nikotinpflastern

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  • Heute wollen wir euch mehr über die Kudzu Pflanze und deren Anwendung beim Weg zum Nichtraucher näher erläutern. Der Weg zum Nichtraucher ist für viele nicht gerade einfach oder angenehm. Jeder Raucher kennt die sogenannten Entzugserscheinungen, die mit dem Rauchstop oftmals auftreten. Dazu zählen nicht selten:

    - Erhöhte Reizbarkeit und Frustration
    - Depressionen
    - Angespanntheit und Müdigkeit
    - Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit
    - Schweißausbrüche - Schwindel - Kopfschmerzen
    - Verdauungsprobleme und Gewichtszunahme
    - Nervosität
    - Schlaflosigkeit
    - Konzentrationsmangel


    Um Rauchern das Aufhören leichter zu gestalten, gibt es eine ganze Palette an Mitteln und Medikamenten, die diesen Symptomen entgegen wirken sollen. Viele versprechen viel und halten leider nur wenig, andere Präparate fügen auf unterschiedlichen Wegen dem Körper Nikotin oder Ersatzstoffe bei, die nicht selten auch ungesund oder schädlich sind. Rein pflanzliche und gesunde Methoden den Entzugserscheinungen entgegen zu wirken sind jedoch noch sehr begrenzt. Die Kudzu Pflanze bringt schon mal viele positive Aspekte mit.

    Die Kudzu Pflanze

    Die Kudzu-Pflanze (aus dem japanischen Kuzu 葛) oder auch Pueraria montana genannt wächst in ganz Süd- und Südostasien und gehört der Familie der Hülsenfrüchte an. 1876 wurde die Pflanze erstmals in der USA eingeführt und von 1935 bis Mitte der 1950er wurden die Landwirte im Süden der USA zum Anbau von Kudzu ermutigt. In Europa wird Kudzu an mehreren warmen Orten wie z.B. am Lago Maggiore und am Lago die Lugano angepflanzt.

    Nutzung von Kudzu

    Die Pflanze wurde vor langer Zeit als normale Nahrungspflanze kultiviert und wird heute jedoch nur noch als Notnahrung oder zu besonderen Anlässen verzehrt. Die Besonderheit von Pueraria montana (Kudzu) ist ihr sehr hoher Kalorienanteil, der sogar höher als bei Kartoffeln ist. Zusätzlich sind ihre Blätter essbar, was sie zu einem Grundnahrungsmittel macht. Spannend ist auch die künftige Nutzung als Biotreibstoff durch die Bioethanolgewinnung.

    Die medizinischen Anwendungen und Wirkungen sind sehr vielseitig. Seit langem wir Kudzu schon bei Alkohlsucht wirksam eingesetzt oder als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.

    Der Einsatz zur Bekämpfung von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen bei Ex-Rauchern wird seit den 2000er Jahren von Ärzten untersucht. Dabei kam raus, dass durch die Einnahme von Kudzu Kapseln die Symptome nachweislich sehr stark gelindert oder vollkommen unterdrückt werden konnten. Die Bestandteile der Kudzu Pflanze sind imstande, Nikotin-Rezeptoren zu besetzen, die das starke Verlangen auslösen, das jeder Raucher kennt. Die Unterdrückung der Symptome soll gerade in den ersten Tagen und Wochen des Nichtrauchens die doch sehr hohe Rückfallquote minimieren. Viele Raucher halten gerade diese erste kurze Zeit nicht durch und greifen wieder zur Zigarette.

    Welche Kudzu Kapseln soll ich nehmen

    Im Grunde gibt es bei den verschiedenen Herstellern nicht viel zu beachten. Wichtig ist, dass es sich um ein 100% reines Kudzu Extrakt ohne Zusatzstoffe handelt. In unserem Forum wurde dieses Produkt als sehr wirkungsvoll empfohlen:



    Erfahrungen von Nutzern bei uns im Forum: rauchfrei-forum.net/index.php/…rungen-mit-kudzu-kapseln/

    Einnahme und Dosierung

    Zweimal am Tag werden 1-2 Kudzu Kapseln mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Diese Dosis sollte auch nicht überschritten werden.

    Unser Tipp: Am besten mit Saft oder Tee einnehmen, da der Geschmack für den einen oder anderen bei uns im Forum gewöhnungsbedürftig war. ;)

    Nebenwirkungen

    Kudzu ist ein rein pflanzliches Mittel, jedoch sollte man die tägliche maximale Dosis nicht überschreiten.

    Weitere Nebenwirkungen sind uns nicht bekannt.

    Fazit

    Kudzu Kapseln wurden und werden von vielen Nutzern unseres Forums zur Linderung der Entzugserscheinungen eingesetzt. Nicht selten treten sogar gar keine Symptome des Tabakentzugs auf. Die guten Kundenrezensionen bei Amazon bestätigen zusätzlich unsere Erfahrungen aus dem Forum. Da es sich um ein rein pflanzliches Mittel handelt, sind bei richtiger Dosierung keine Nebenwirkungen bekannt. Besonders für die Raucher, die oft in den ersten Tagen und Wochen immer wieder schwach werden und zur Zigarette greifen wollen, sollte das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ein weiterer Grund sein Kudzu Kapseln mal auszuprobieren. Im Vergleich zu einem Rückfall und den daraus resultierenden Kosten für Zigaretten, ist es ohnehin ein Versuch wert.

    Wir sind weiterhin auf eure Erfahrungsberichte gespannt und wünschen allen weiterhin viel Erfolg rauchfrei zu werden. [Weiterlesen]
  • Dieser Artikel über die Tabaksteuer in Deutschland soll darstellen wie die Bundesregierung von den Rauchern finanziell profitiert. Die Schlussfolgerung, dass die hohen Steuereinnahmen sich mildernd auf das Nichtraucherschutzgesetz äußern, sollte jeder für sich selber beurteilen.

    In Deutschland wird seit 1906 auf Tabakwaren aller Art eine Steuer erhoben. Die Tabaksteuer wurde in den letzten Jahren mehrfach angehoben und ist nach der Energiesteuer die ertragreichste Verbrauchsteuer in Deutschland.
    Die Einnahmen betrugen z.B. im Jahr 2014 über 14,3 Milliarden Euro. Mit 12,3 Milliarden Euro stellt die normale Filterzigarette den Hauptanteil dar. Im Jahr 2013 war jede neunte Zigarette (21,7 Milliarden Stück) gefälscht oder geschmuggelt, wodurch dem Staat 2,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen entgingen.

    Seit Januar 2015 fließen von einer Schachtel Zigaretten (19 Stück) zu einem Preis von 5 Euro ganze 3,75 Euro in den Steuerhaushalt. Das ist ein Anteil von satten 75 % des Kaufpreises.





    Steuererhöhungen

    Die Steuern wurden seit dem Jahr 2002 zur Finanzierung von Maßnahmen zur Terrorabwehr regelmäßig erhöht. Die weiteren Erhöhungen der Tabaksteuer in den Jahren 2004, 2005, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 sollten zur finanziellen Unterstützung der Krankenkassen genutzt werden.

    Gesundheitspolitik

    Die hohe Tabaksteuer soll laut Gesundheitsministerium zur Senkung des Tabakkonsums durch finanzielle Abschreckung führen. Auf der anderen Seite hat natürlich das Finanzministerium ein starkes Interesse an den hohen Steuereinnahmen zur Deckung des Staatshaushalts. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Erhöhung der Tabaksteuer und dem Rückgang der Tabakkonsumenten ist allerdings nicht nachweisbar. Eine bessere Aufklärung über die Gesundheitlichen Folgen des Rauchens ist hier wohl eher maßgeblich am Rückgang beteiligt. Die Erhöhung der Tabaksteuer wird von vielen Fachleuten als sehr kritisch angesehen. Der Rückgang der Steuereinnahmen nach der Erhöhung der Tabaksteuer ist demnach nicht auf einen reduzierten Tabakkonsum zurück zu führen, sondern lediglich eine verstärkte Verlagerung des Erwerbs der Tabakprodukte in die an Deutschland angrenzenden Nachbarländer mit ihren zum Teil sehr viel niedrigeren Preisen. Besonders Polen und Tschechien profitieren von den Einkäufen aus Deutschland. Zusätzlich fördern die hohen Steuern in Deutschland den sehr lukrativen Zigarettenschmuggel. Dieses Problem ist in Dänemark, Norwegen und Schweden noch viel extremer, da dort die Tabaksteuer noch deutlich höher ist.

    Jugendschutz

    Nach der Drogenaffinitätsstudie 2016 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung rauchen aktuell 7,8 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Raucherquote liegt damit in dieser Altersgruppe auf dem niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren. Auch in der Altersgruppe der 18 bis 25 Jährigen ist die Raucherquote mit 26,2 Prozent rückläufig. Diese erfreulichen Zahlen lassen sich jedoch wie schon erwähnt nicht zwangsläufig mit der Erhöhung der Tabaksteuer verbinden.

    Steuereinnahmen und Kosten von Rauchern

    Es wird kontrovers diskutiert, wie viel von der eingenommenen Tabaksteuer nach Abzug der finanziellen Verluste, die der Staat durch die vom Rauchen verursachten Schäden erleidet, noch übrig bleibt. Laut einer Studie sind Raucher 2,5 Tage pro Jahr häufiger krank als Nichtraucher. Die Kosten der Folgekrankheiten belasten die Volkswirtschaft jährlich mit 17 Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt ist zusätzlich noch die nicht erbrachte Arbeitszeit durch häufige Raucherpausen.

    Michael Adams, Professor für Wirtschaftsrecht, beziffert die Kosten auf 13 Milliarden Euro für rauchbedingte Krankheiten und 39 Milliarden Euro für die reduzierte Lebenserwartung. Demnach wäre eigentlich ein Preis in Höhe von 40 Euro für eine Schachtel Zigaretten erforderlich.

    Fazit

    In meinen Augen hat die hohe Tabaksteuer zwar auch einen Teil zur besseren Nichtraucherquote beigetragen, jedoch überwiegen die Kosten aus den Folgen des Rauchens der noch immer zahlreichen Rauchern in Deutschland. Eine regelmäßige minimale Erhöhung der Tabaksteuer ist meiner Meinung nach nicht die passende Lösung um Menschen vom Rauchen abzuhalten. Was meint Ihr? Ist ein hoher Preis für Zigaretten ausschlaggebend aufzuhören? Ist er vielleicht immer noch zu gering? Ist Deutschland auf die Milliarden aus den Steuereinahmen angewiesen?

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  • Forscher haben die genetischen Folgen des Tabakrauchens analysiert.

    Zum ersten Mal haben Forscher ermittelt, wie viel das Rauchen von Zigaretten an Schaden in unserem Erbgut verursacht.

    Die Forscher berichten im Fachmagazin „Science“ davon, dass das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten im Jahr 150 zusätzliche Mutationen in den Lungenzellen und auch anderen Organen verursacht.

    Dass rauchen ungesund ist, wissen wir ja hoffentlich alle?! Es macht uns anfälliger für Infektionen, schädigt unsere Gefäße und auch das Gehirn. Vor allem aber ist das Rauchen von Tabak ein großer Risikofaktor für 17 verschiedene Krebserkrankungen. Dass das Rauchen aber auch unser Erbgut schädigt ist nicht vielen bekannt.



    DNA Veränderung durch das Rauchen

    Die Studie von den britischen und US-amerikanischen Forschern zeigt, dass die Substanzen im Zigarettenrauch die Mutationen im Erbgut fordern, was wiederum Krebs auslösen kann. Die Forscher haben eine direkte Verbindung zwischen der Anzahl gerauchte Zigaretten und den Mutationen in der Erbsubstanz der Tumore festgestellt. Die meisten Mutationen seien bei Rauchern natürlich in der Lunge festzustellen. Bis zu 150 Mutationen konnten in den Lugenzellen festgestellt werden. Je mehr Zigaretten der Patient geraucht hat, desto mehr Mutationen konnten die Wissenschaftler im Erbgut der Tumorzelle nachweisen. Aber auch Organe, die nicht mit dem Zigarettenrauch in Kontakt kommen, sind mit diesen vom Rauchen verursachten Mutationen befallen.

    Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass ein Päckchen Zigaretten am Tag bei Rauchern im Jahr durchschnittlich: - 97 Mutationen in Zellen des Kehlkopfes
    - 39 Mutationen im Rachen
    - 23 im Mund
    - 18 in der Blase
    - 6 Mutationen in der Leber
    verursachen können. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wurde das Erbgut von 5.200 Tumoren der 17 verschiedenen Krebsarten analysiert. Dabei wurden die Zahl und Art der Mutationen bei Rauchern mit denen von Nichtrauchern verglichen.

    Effekt des Rauchens auf die Zellen

    Unser Erbgut und Zellen werden auf mindestens fünf verschiedenen Wegen durch das Rauchen von Tabak beeinflusst. Einige Organe direkt und andere indirekt.

    Die Mutationen durch direkte DNA-Schäden treten in der Regel in Organen auf, die direkten Kontakt mit Rauch haben. Das beste Beispiel hierfür sind die Lungenzellen: In anderen Organen wirkt der Rauch einer Zigarette nicht direkt, jedoch wirken sich die Substanzen indirekt auf das Erbgut aus.

    Die Studie gibt der Wissenschaft zu verstehen, wie Krebs bei Rauchern und Nichtrauchern entsteht und wie man künftig den Patienten besser helfen kann.

    Wusstet Ihr von den Schädigungen der DNA? Schreibt gerne eure Meinung dazu in die Kommentare.

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  • Seit Jahren schießen die Shisha-Bars wie Pilze aus dem Boden. Gerade bei den Jugendlichen und jungen Menschen ist das Wasserpfeife rauchen wieder besonders beliebt. Immerhin kann jeder in einer Shisha-Bar drauf los qualmen und muss nicht wie in einer Kneipe zum Rauchen vor die Türe gehen.
    Die oft sehr gemütlich eingerichteten Shisha-Bars locken mit leckeren und auch kuriosen Tabakmischungen. Von Vanille, Erdbeere, Apfel, bis hin zu Cola oder Schokolade ist alles zu haben. Dazu werden leckere Cocktails und Snacks gereicht. Aber auch die Shisha-Shops können sich über Ihre Umsätze nicht beklagen, so haben immer mehr Menschen eine eigene Shisha zuhause.
    Die gut riechende Wasserpfeife ist in der Gesellschaft mittlerweile eher akzeptiert als die stinkende Zigarette.

    Der süße und gute Geschmack des Rauches lockt viele und kaum einer denkt über die Schäden für seinen Körper nach. Dabei ist längst von unterschiedlichen Studien und Untersuchungen nachgewiesen worden, dass der Konsum von Shisha-Tabak sehr ungesund sein kann. Alleine das nur einmalige Rauchen kann eine Kohlenmonoxid-Vergiftung, Übelkeit, Erbrechen oder Krankheiten wie Herpes, Grippe oder Tuberkulose (durch mangelnde Hygiene) auslösen. Regelmäßiges Rauchen von Shishas kann nach Untersuchungen von Wissenschaftlern zu Herzerkrankungen und verschiedenen Krebsarten führen, sehr ähnlich wie beim Rauchen von Zigaretten.


    Ist Shisha-Rauchen genau so gefährlich wie das Rauchen von Zigaretten?


    Eine Shisha-Session ist unterschiedlich lang, je nach Wasserpfeife, Tabak und Person kann es 20 bis 80 Minuten dauern bis das Köpfchen mit dem Tabak der Shisha aufgebraucht ist. In dieser Zeit inhaliert der Raucher den Qualm von mindestens 100 Zigaretten! Eine Studie zeigt, dass im Urin von Shisha-Rauchern höhere Nikotinwerte nachgewiesen wurden wie bei normalen Rauchern, die ungefähr 10 Zigaretten am Tag rauchen. Zusätzlich ist die Annahme falsch, dass das Wasser in der Shisha die Giftstoffe aus dem Rauch filtern würde. Das Wasser in einer Shisha ist in erster Linie zur Kühlung des Rauchs vorgesehen. Dem Shisha-Tabak ist genau wie dem Tabak von Zigaretten eine Vielzahl an Zusatzstoffen und Aromen beigefügt, die auch sehr gesundheitsschädlich sein können. Zum Beispiel das Feuchthaltemittel Glycerin, was dem Shisha-Tabak zugemischt wird, wird bei Erhitzung unter Sauerstoffmangel zum hochgiftigen Propenal.
    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (bfR) kommt zum Schluss, dass die Verwendung der Wasserpfeife kaum weniger gefährlich ist, als das Rauchen von Zigaretten. Allerdings sei die Nikotinaufnahme durch die Shisha deutlich höher als durch Zigaretten. Dadurch ist eine deutliche höhere Aufnahme des giftigen Kohlenmonoxids nachgewiesen. Die Dosis ist ungefähr 10-mal höher als die gegenüber von Zigaretten.

    Suchtgefahr Shisha-Rauchen


    Nicht nur das Rauchen von Zigaretten kann schnell abhängig machen. Der Auslöser für die Sucht ist das Nikotin im Tabak. Genau dieses Nikotin ist auch in dem Tabak für Wasserpfeifen enthalten. Demnach kann das Rauchen von Shishas abhängig machen und auch zum Rauchen von Zigaretten verleiten.

    Fakt ist:
    • Höhere Nikotinwerte im Blut, als bei Rauchern
    • Kann gefährliche Krankheiten wie Krebs auslösen
    • Während der Schwangerschaft sollte keine Shisha konsumiert werden
    • Das Rauchen von Shishas wird dich sehr wahrscheinlich süchtig machen

    Gerne könnt Ihr auch hier in den Kommentaren eure Erfahrungen und Meinungen dazu hinterlassen.

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  • Wie gefährlich ist das sogenannte Passivrauchen eigentlich?

    Dieser und auch anderen Fragen sind wir mal genauer auf den Grund gegangen.

    Jeder hat schon mal ausversehen oder auch absichtliche passiv bei einem anderem mit geraucht, ob es früher in der Kneipe, Restaurant, heute im Biergarten oder an der Bahnstation war.

    Wir alle sind alle dem Qualm ausgesetzt.

    Wichtig ist erstmal zu wissen, dass der Tabakrauch, den man beim Passivrauchen einatmet,
    die gleichen giftigen und krebserzeugenden Stoffe enthält, wie der vom aktiven Raucher!
    Das gilt nicht nur für den Rauch von Zigaretten, sondern auch für den von Schischas und Zigarren. Daher kann selbst das Passivrauchen eine Vielzahl an, zum Teil schwere, Erkrankungen verursachen.

    Zum Beispiel:
    • Bei jungen Frauen kann er Brustkrebs auslösen
    • Eine Vielzahl an Atemwegserkrankungen
    • Asthmakranke leiden häufiger und stärker an Anfällen
    • Schwangere Frauen können Ihr ungeborenes Kind gefährden
    • Kinder, die passiv mitrauchen, leiden häufig unter chronischem Husten und Auswurf usw.
    Gerade unsere Kinder können sich häufig nicht gegen das Passivrauchen wehren.
    Viele Eltern unterschätzen den giftigen Qualm, den sie beim Rauchen Ihren Kindern entgegen pusten. Kinder von rauchenden Eltern haben häufiger Atemwegserkrankungen und leiden öfter an Mittelohrentzündungen als Kinder von Nichtrauchern.
    In Frankreich ist zum Schutz der Kinder z.B. das Rauchen in Autos verboten, sobald eine Person unter 18 Jahren mit an Bord ist. In Deutschland ist so ein Verbot leider bisher noch nicht durgesetzt worden.
    Ein Forumseintrag mit mehr Infos zu dem Thema findet Ihr hier: rauchfrei-forum.net/index.php/thread/34-rauchverbot-im-auto/

    Aber auch für Erwachsene, gesunde Menschen ist das Passivrauchen eine Bedrohung.
    In Deutschland sterben jedes Jahr ungefähr 2150 Menschen an Herzkrankheiten in Folgen des Passivrauchens.
    Über 770 Schlaganfälle jedes Jahr gehen zusätzlich auf das Konto des Passivrauchens.

    Was wird schon zum Schutz vor Passivrauchen schon gemacht?


    Nicht nur die Kinder sollten vor dem Qualm geschützt werden.
    Auch jeder Erwachsene sollte nicht unfreiwillig mitrauchen.
    In vielen Ländern geht es eindeutig strenger im Nichtraucherschutz zu als bei uns in Deutschland.

    Zum Beispiel: Warum bei uns das Nichtraucherschutzgesetz nicht erweitert wird, kann man nur vermuten.
    Die einen sehen die wichtigen Steuereinnahmen (2015: 14,904 Millionen €) gefährdet, die anderen die Freiheit der Raucher.
    Beides leider nicht zu Gunsten der Nichtraucher.

    Wie gefährlich ist das Passivrauchen oder Passivdampfen bei E-Zigaretten?


    Bei E-Zigaretten entsteht nicht wie bei Tabakwaren ein stinkender Qualm, sondern ein Dampf.
    Dieser zuvor inhalierte Dampf kann jedoch auch Anteile des verwendeten Liquids der E-Zigarette enthalten. Im Jahr 2012 wurden unterschiedliche Studien in Bezug auf das Passivdampfen veröffentlicht.
    Alle Studien kamen zu dem Ergebnis, dass in dem ausgeatmeten Dampf einer E-Zigarette die Inhaltsstoffe für Dritte nicht schädlich sind. Der Dampf enthält nahezu kein Nikotin und keinerlei Verbrennungsprodukte.
    So ist der Umstieg vieler Raucher auf die E-Zigarette für den Nichtraucher und das Passivrauchen ein positiver Effekt.

    Fazit:


    Das Passivrauchen war und ist für alle Beteiligten eine gesundheitliche Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte.
    Ein strengeres Nichtraucherschutzgesetz und ein sozialeres Verhalten mancher Raucher könnte Allen entgegen kommen.
    Positiv ist jedoch zu sagen, dass der Dampf von E-Zigaretten nachweislich nicht schädlich für die Passivdampfer ist.

    Gerne könnt Ihr das Thema hier bei uns im Forum diskutieren: Raucher bitten woanders zu qualmen? [Weiterlesen]
  • Endlich ist es soweit!
    Unser Blog geht online.

    Hier werden wir euch in Zukunft regelmäßig Artikeln zu verschiedenen Themen veröffentlichen.
    Unser Ziel ist es so viele Informationen zu sammeln um so viel Menschen wie möglich zu helfen.

    Gerne könnt Ihr auch im Forum Themen für unseren Blog vorschlagen. Gerne recherchieren wir für euch alles und veröffentlichen es hier.
    Eure Vorschläge könnt Ihr im Forum hier abgeben. Ich freue mich schon auf tolle Ideen.

    Das war auch schon die kleine Ankündigung von meiner Seite.
    Ich hoffe wir werden neben dem Forum auch hier eine Menge Interessanter Themen veröffentlichen und besprechen können.

    Viele Grüße :thumbsup: [Weiterlesen]